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Kontakt entfemdete Tochter

B
Zitat von HeavyDreamy:
Er hat die Adresse von ihr ja nicht. Einfach so nachforschen wäre übergriffig.

Das sehe ich auch so. Dabei ginge es doch auch ganz einfach, wenn sie über WA texten, vielleicht einfach mal nach der Adresse fragen, dann hätte er doch schon die Antwort, ob da Bedarf besteht-oder eben nicht. Das gilt es dann zu respektieren.
Sie hat ja seine Handynummer und kann sich sonst bei ihm melden.

x 3 #31


A
Zitat von HeavyDreamy:
Er hat die Adresse von ihr ja nicht. Einfach so nachforschen wäre übergriffig.

Er kann sie höchstens per WA fragen, ob es oke wäre, wenn er ihr einen Brief oder auch ein schönes Päckchen schicken dürfte und ihm dann die Adresse von sich aus dann mitteilen.

Ja, das wäre noch besser. Stimmt

x 2 #32


A


Kontakt entfemdete Tochter

x 3


B
Interessant, wie hier so unterschiedlich geantwortet wird.
Aufgrund mangelnder Erfahrung- meine Kinder sind uns beim super eng und gleichzeitig erwachsen- kann ich nicht so nachfühlen, dass ein Kontaktabbruch gut sein könnte.
Daher würde ich auf einer anderen Weise nähern.
Zum einen:
So ganz hoffnungslos sehe ich es nicht. Die letzte Verbindung ist nicht gekappt. Du bist nicht blockiert und zumindest einsilbige Antworten kommen zurück.

Dann bin ich Team Family. Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass innerhalb von Familien Versöhnung grundsätzlich möglich ist. Egal was in der Vergangenheit geschehen ist.
Vorausgesetzt die Verletzungen finden ein Ende, und man kann sich verzeihen.
Und es gibt ehrliche Reue.
Es hängt immer von den Protagonisten ab und ich möchte da auch nicht werten, wenn sich Menschen gegen die Beziehung entscheiden.

Deswegen musst du auf dich schauen, wie es dir damit geht wenn du dich nun entscheidest, zum Beispiel den Kontakt einzustellen.
Das Angebot, deine Tür sei trotzdem offen, wird meiner Erfahrung nach nicht angenommen. Will man Beziehung, muss man den Kontakt suchen.

Der Kanal der zur Verfügung steht ist sehr fragil, daher würde ich vorsichtig sein und keinen Druck aufbauen. Andererseits finde ich es auch richtig, wenn du ihr Angebote machst.
In sehr vielen Fällen kommt es zur Versöhnung. Ideal wäre es, wenn das zu Lebzeiten passiert

x 3 #33


C
Zitat von Hagenunger:
Ich hab die Tochter nicht gestalkt sondern sporadisch angeschrieben und sie gefragt wie es ihr geht und dass ich an sie denke. Antworten gabs insofern
"Gut". Sonst nichts.


Was hätte sie auch sonst antworten sollen?

Hast du denn nicht versucht mal mit ihr zu reden? Sich auf einen Kaffee mit ihr zu treffen?
Ist doch für sie nur Druck, wenn sie einerseits zwischen die Fronten gerät und andererseits keine weitere Unterstützung da ist, außer Geschenke und nichts sagende WA Nachrichten.

Anrufen ging nicht?

Bitte sie um ein Telefonat, um ein Treffen, wäre mein Vorschlag. Dann bekommst du die Antwort.

Wenn sie zusagt, kein schlechtes Wort über die Mutter. Keine Jammerei von dir. Keine Vorwürfe, warum sie Abstand hält.

Das ist es, was die meisten Töchter von Scheidungsvätern weg treibt. Sie wollen raus gehalten werden, nicht mit reingezogen.

Bis ein Kind den Kontakt abbricht ist i.d.R. einiges vorgefallen.

Es gibt Selbsthilfegruppen zu dem Thema.

Wie wäre es, wenn du Kontakt aufnimmst? Und dich mit Menschen austauschst, die wesentlich mehr Wissen dazu haben?

Es ist deine Tochter. Machst du jetzt wieder was falsch ist sie weg.

Da würde ich an deiner Stelle mich nicht auf ein paar Aussagen in einem Forum stützen.

Davon ab, nun aber auf keinen Fall ihr einen Brief schreiben. Wird nur wieder irgendwas, was sie unter Druck setzt.
Erst recht kein Päckchen, mit womöglich irgend einem dummen Geschenk.

Du weißt doch gar nicht, wie sie sich entwickelt hat in den letzten Jahren. Frage nach der Adresse, keine gute Idee. Sich diese anderwertig besorgen erst Recht nicht.
Hätte sie bislang ein Interesse daran gehabt, dir die Adresse zu geben, hätte sie es gemacht.

Gehe zu Menschen, die Ahnung haben, wo du mehr über Einzelheiten sprechen kannst und frag sie um Rat.

x 1 #34


HeavyDreamy
Zitat von Casey:
Was hätte sie auch sonst antworten sollen?

Hast du denn nicht versucht mal mit ihr zu reden? Sich auf einen Kaffee mit ihr zu treffen?
Ist doch für sie nur Druck, wenn sie einerseits zwischen die Fronten gerät und andererseits keine weitere Unterstützung da ist, außer Geschenke und nichts sagende WA Nachrichten.

Anrufen ging nicht?

Bitte sie um ein Telefonat, um ein Treffen, wäre mein Vorschlag. Dann bekommst du die Antwort.


Auch reden wollen, treffen wollen, kann Druck machen.

Entfremdung, weil die Elternebene nicht gesehen wird und der TE laut seiner Aussage ja gegen die Manipulation ankämpfen musste, ist absolut tödlich für jede Bindung.

Zitat von Hagenunger:
Die Tochter wurde mit 16 Jahren in vorerwähntem juristischen Gerichtsprozess seitens der Ex als Mitklägerin gegen mich in Front gebracht.



Oft sind Väter dagegen einfach machtlos, vermissen aber sehr oft ihre Kinder total.

Und ich sehe hier jedenfalls einen Papa, der sich Gedanken um seine Tochter macht, während andere Väter oft resignieren und einfach ihr Leben weiterleben, ohne jeglichen Kontakt überhaupt nochmal zu versuchen, weil sie denken: Bringt eh nix.

Hier ist zum Glück ja Whatsapp-Kontakt da. Und solange die Tochter ihm nicht mitteilt, dass sie keinen Kontakt mehr möchte, kann er sich ja alle paar Wochen ganz normal bei ihr über WA melden, auch wenn nix oder kaum was zurück kommt.

Sie sieht so trotzdem, dass ihr Vater sie nicht einfach vergisst oder es ihm egal ist Lachendes Gesicht

Vielleicht auch einfach Mal, wie schon erwähnt, fragen, ob der TE ihr ein tolles Päckchen zukommen lassen darf oder auch ein Brief mit Gedanken und Gefühlen in Ich-Form, ohne jegliche Anspielungen auf die Mutter.

#35


F
Bin in der ähnlichen Situation. Seit 11 Jahren nun. Das ältere meiner beiden Kinder. Die Jüngere kam immer zu mir und hat sich auch trotz mütterlichseits angestrengter Prozesse nicht abhalten lassen und ist dort immer standhaft geblieben, mit der Aussage beide Elternteile gleich sehen zu wollen. Das wollte die Mutter nicht hören und ist prozessual bis zum Äußersten gegangen. Das heißt, sie hat das Kind vor der Richterin aussagen lassen. Der Weg bis dort war für das Kind extrem belastend. Es kam auch zu dokumentierten Manipulationen des Kindes vor Verfahrensbeteiligten (hier das Jugendamt), die dies dem Gericht mitteilten und auch Einschritten, um den Druck vom Kind zu nehmen. Als Vater hätte ich bei solchem Verhalten mein Sorge- und Umgangsrecht umgehend verloren. Als Mutter hat man hier mehr Goodwill bei den Stellen und in den Verfahren. Das sind meine Erfahrungen.

Auch nach 11 Jahren sind bei meinem jüngsten Kind noch Verhaltensweisen sichtbar, die sie sich angelegt hat, um die Verfahren und den Druck bei der Mutter zu bewältigen. Sie nimmt grundsätzlich nichts mit aus meinem Haushalt zur Mutter. Keine Kleidung. Nichts. Auch Weihnachtsgeschenke von mir, die bei der Bescherung am 24.12 bei der Mutter, ausgepackt werden sollen sind kritisch. Sie ist jetzt ein Teenager und managed die Zeiten bei den Eltern sehr souverän selbst. Die Mutter hat aber 6 Jahren auf allen Kanälen juristisch wie auch privat versucht den Umgang zu unterbinden. In den Schulen wurde den Müttern das Narrativ vom bösen Vater gesteckt. Was genau, wollte mir keiner so sagen, aber es führte dazu, dass es 2 Jahre dauerte, bis andere Eltern auf mich zugingen. Ich schreibe, dass nur mal so für die Leser hier, um zu verstehen, was so im Hintergrund doch manchmal abgeht. Um die Kinder so massiv zu benutzen, muss man schon einige narzistische Züge haben. Verantwortungslos und kriminell aus meiner Sicht.

So zum Kern hier. Zu dem ältesten Kind besteht seit 11 Jahren so gut wie kein Kontakt. Mails werden einmal im Jahr geschrieben, in Sachen Studienbescheinigung wegen der Steuer. Ansonsten kommt da nichts. Geburtstagsgrüße, Weihnachtsgrüße, Geschenke, monetäre Zuwendungen werden angenommen und nicht kommentiert. Weder positiv noch negativ. Sie hat sich auch in den Verfahren nicht gegen mich positionieren lassen. Sie hat sich einfach zurückgezogen. Schulisch ist sie sehr stark geworden in der Zeit. Profis sagen, dass Kinder entweder schulisch abfallen oder eben sehr stark werden. Grund ist, dass sie etwas stabiles in ihrem Leben haben wollen. Und sich auch so evtl. ablenken.

Da es sich jetzt um eine junge Frau handelt, die bald ihr Studium abschließt, sehe ich da aktuell keinen Ansatzpunkt. Was da gedacht wird oder nicht gedacht wird, erschließt sich mir nicht.

Beide Kinder verstehen sich gut miteindander. Das eine sehe ich fast 2 Wochen im Monat, das andere gar nicht.

Tipps zu geben ist schwierig. Alle Profis sagen immer gib Raum. Kein Druck. So sehe ich es. Auch wenn es schwer ist. Es gibt die Geschichte in der Bibel von Herodes und dem Baby und den beiden Frauen, die sich um das Baby streiten. Er schlägt vor das Baby mit dem Schwert zu teilen. Die wahre Mutter lässt das Baby los, um das Leben ihres Kindes zu schützen. Nette Geschichte. Als schützender Elternteil baue keinen Druck auf. Versuche deine Präsenz zu zeigen. Lasse alles Alte hinter Dir. Es geht nur um die Zukunft.

Aber auch ich komme an meine Grenzen als Mensch und Vater. Ich werde bald loslassen müssen, da ich hier einen jungen erwachsenen Mensch habe, der seinen eigenen Weg gehen werden wird. Ein junger Mensch, dem Dinge widerfahren sind, die nichts mit ihm zu tun gehabt haben. Die von Außen an ihn herangetragen wurden. Die aber Auswirkungen auf sein junges Leben hatten und auch noch auf sein weiteres Leben haben werden. Wie ich sagte, manche Dinge sind halt kriminell.

x 9 #36


F
@ElGatoRojo Es ist kein Stalking seinem Kind Geburtstagsgrüße zu schicken. Wenn das Kind dies nicht wünscht, dann kann es dies doch mitteilen. Alles andere kommt als Bumerang irgendwann zurück, mit der Angabe: Er hat kein Interesse gezeigt.

Irgendwie ist das ganze eh ne Loosernummer. Egal wie man es dreht.

x 5 #37


HeavyDreamy
Ich kann euch Männer absolut gut verstehen und das der Kampf um die Liebe des Kinders oder der Kinder ins Leere geht, weil eben Manipulation der Mütter.

Trotzdem appelliere ich an euch, nicht aufzugeben. Solange eure Kinder euch nicht mitteilen, dass sie keinen Kontakt mehr möchten, bleibt dran.
Meldet euch alle 4-6 Wochen Mal. Einfach so. Das ist nicht zu viel, aber auch nicht zu wenig.

Denn sonst denken die Kinder, auch wenn sie sich nicht zurückmelden oder kaum, dass sie euch egal sind und genau das wollte ich nie meinem Sohn suggerieren.

Bei mir war es die Manipulation des Vaters.

Ich hab meinen Sohn, nach all den schweren Jahren, Mal gefragt, was er denn gedacht hätte, wenn ich mich gar nicht mehr gemeldet hätte. Er meinte nur, er hätte vermutlich gedacht, dass es sowieso egal wäre.

So aber bekam mein Sohn, wenn auch er kaum reagiert hatte, das Gefühl: "Hey meine Mama hat mich trotzdem lieb, auch wenn sie nicht mehr mit meinem Papa zusammen ist".

Oft hab ich mit der Familienberatung geredet über meine Sorgen.

Und ich finde es schade, dass es keine Pflicht ist, Familienberatungen bei Trennung mit Kindern gemeinsam zu besuchen, damit auf Elternebene (Paarebene gibt es ja nicht mehr) wenigstens die Kinder so wenig wie durch die Trennung geschädigt werden.

Mein Exmann hat jegliche Versuche, zusammen die Familienberatung zu besuchen, abgelehnt.

Auch wenn die Bindung zwischen mir und meinem Sohn weiterhin nicht diese ist, die ich in den ersten Jahren mit ihm hatte, als noch in der Ehe, so hat es sich doch gelohnt, dranzubleiben.

Und bisher kam nie von ihm, dass er keinen Kontakt mehr möchte. Und solange das nicht kommt, bleibe ich weiterhin, so gut ich eben kann, bei ihm Lachendes Gesicht

x 1 #38


S
Ich kenne selber Menschen die den Kontakt abgebrochen haben zu ihren Eltern.
Meine Ex-Frau hat zu ihrer Mutter den Kontakt abgebrochen als unser Sohn ca. 7 Monaten war, es war Weihnachten und es kam zum Streit, danach hatte meine Ex-Frau einen Nervenzusammenbruch und hat den Kontakt komplett abgebrochen. Dazu muss man sagen, dass ihre Mutter eine Narzisstin ist, wie sie im Buchen steht.

Als ihre Mutter merkte, dass sie nicht durch drang, hat sie gewechselt... ...und plötzlich hieß "OK, aber mein Enkelkind, das darf ich sehen, da habe ich ein recht drauf"... ...sie schrieb ständig Briefe, rief an, sprach auf den AB.
Sie rief dann bei meiner Mutter an - unter einen Vorwand, auch meinen Bruder ließ sie nicht aus - sie versuchte es über alle Kanäle.

Und die Briefe, klangen am Anfang nett, dann kamen aber Vorwürfe und Forderungen hinterher...
...es ging auch nie um ihre Tochter, oder ihr Enkelkind, es ging ihr nur um sich, um ihre Außendarstellung, weil sowas passiert ja immer den anderen.

Mein Ex-Frau hat direkt an Anfang gesagt, sie hat nichts dagegen, wenn ich mir ihm dahin fahre - ich hätte das gemacht, aber ich habe mir eine Grenze gesetzt, ihre Mutter hätte dafür mal 6 Monate respektieren müssen und die Füße still zu halten...
...als mein Sohn älter war, habe ich ihn gefragt, ob er die Großeltern Kennenlernen will - bisher wollte er es nicht. Ich bin sogar in der Heimat mal mit ihm an dem Haus vorbei gefahren, ich wollte dass er weiß, wo seine Mutter groß geworden ist und wo seine Großeltern leben.

Ich weiß, hier beim TE verhält es sich anders, das ist nicht vergleichbar.
Aber bitte, respektiert den Willen eurer Kinder, auch wenn es euch weh tut, aber ihr könnt nichts erzwingen. Um so mehr Druck ihr aufbaut, umso weiter wird die Distanz werden.

Seine Kinder zu lieben, heißt eben auch einen Kontaktabbruch zu akzeptieren.
Deswegen, wenn ihr schreibt, niemals mit Vorwürfen, niemals mit Forderungen!
Schreibt, dass ihr euer Kind liebt und dass ihr es nicht versteht, aber das ihr es respektiert und trotzdem jederzeit für euer Kind da seid und er sich jeder Zeit melden kann.

Akzeptiert den Willen eurer Kinder - auch wenn es sehr schwer fällt!

#39


HeavyDreamy
Naja, bisher hat die Tochter vom TE nicht geäussert, dass sie keinen Kontakt mehr möchte.
Von daher ist das noch soweit gut.

Kinder brechen zu ihren Eltern meist den Kontakt nur ab, wenn sich Eltern beschissen verhalten den Kindern gegenüber.
Der TE bemüht sich um seine Tochter, soweit ich das hier überblicken kann.

#40


S
Entscheiden ist erstmal nur, den Willen des Kindes zu akzeptieren.
Damit macht man mehr richtig als falsch - die Frage warum ein Kind den Kontakt abgebrochen hat steht auf ein anderen Papier.

Wie gesagt, Türe immer offen halten...

#41


HeavyDreamy
Das macht der TE ja Lachendes Gesicht

x 1 #42


S
Zitat von HeavyDreamy:
Das macht der TE ja

Mir ging es mehr darum, die andere Seite zu zeigen... ...weil viele auch schreiben, man soll nicht locker lassen und am Ball bleiben.

x 1 #43


HeavyDreamy
Zitat von Schnuddel74:
Mir ging es mehr darum, die andere Seite zu zeigen... ...weil viele auch schreiben, man soll nicht locker lassen und am Ball bleiben.

Ja, das is auch richtig so, solange das Kind nicht mitteilt, dass es keinen Kontakt mehr möchte. Und man muss sich ja nich täglich melden, wäre too much, aber alle 4-6 Wochen find ich völlig im Rahmen des Möglichen Lachendes Gesicht

So eben hat sich mein Sohn wieder gemeldet. Das zeigt mir auch, dass ich alles richtig mache und dass er weiss, dass ich ihn über alles liebe, auch wenn er nicht bei mir wohnt und ich ihm nicht alles bieten kann, was gesunde Menschen können Lachendes Gesicht

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Vajana
Jeder kann nur von sich reden was er denkt/fühlt.

Meine Mutter ist auch sehr speziell und am Ende kam raus, mein Vater durfte mich nicht sehen. Dennoch habe ich Heute keinen Kontakt zu meinem Erzeuger.

Warum: Als ich als Jugendliche meine erste eigene Wohnung hatte, nahm er per Brief Kontakt auf. Es folgten 3 Treffen. Aber für mich war er ein Fremder. Nicht ganz meine Wellenlänge. Nach 3 Treffen kam dann kein Besuchsvorschlag mehr, nur der Vorwurf der Frau: Ich könnte mich ja auch mal melden. Komplette Funkstille.

Heute kann ich sagen: Es war auch für mich nicht leicht Zuhause. Ich hätte einen Vater gebraucht der mich emotional schützt / auffängt. Er war nicht da, nicht vor Gericht (kämpfend) nicht heimlich, am Schulzaun. Einfach nicht da. Mit 18 war er dann eben "da" und zugleich wollte er mir die Verantwortung für einen flüssigen / flüssigeren Kontakt geben. Ich hätte es gebraucht, Einsatz zu sehen, zu spüren er kämpft. Ist nun wirklich (für mich) da. Ohne wenn und aber. Nie mehr hörte ich was von ihm, meinem Erzeuger. Vater nenne ich so einen Menschen nicht.

Jetzt ist deine Tochter lange mit dir Gross geworden und ich weiss nicht was ihr erzählt wurde oder auch nicht. Was ich erlebte und fühlte aus Sicht einer Tochter schrieb ich nun.


Alles Gute für dich

x 1 #45


A


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