da wirste dich daran gewoehnen. ich habe schon immer viel alleine gemacht: ausgehen, zu konzerten gehen, am strand sitzen, essen gehen, auf parties gehen, an die see fahren. damit hatte ich nie soviele schwierigkeiten. eher im gegenteil, fand ich immer spannend, lernt mensch viel schneller leute kennen. ich fand es immer amuesant, wenn mensch meint, dass geht doch nicht, was denken die anderen. ich habe das auch immer in einer beziehung gemacht und brauche das. mein ex war oft sauer, dass ich so unabhaengig bin und mich nicht ueber konventionen habe dominieren lassen. ich will nachts baden gehen, dann tue ich das. z.zt bin ich ohne kraft, aber kein wunder. seit 5 jahren keinen urlaub, nicht wirklich einen freien tag. das dann die kraft in meinem alter nicht da ist, mich wundert es nicht. ich muss niemanden was beweisen. ich hab schon so viele dinge in meinem leben gelebt, da schlackern vielen menschen die ohren. stark war ich immer, und ich darf auch mal schwach sein, weil ich ja weiss, ich komme da auch wieder raus. es gibt niemanden auf dieser welt, der nur stark ist. jede und jeder hat seine schwaechen. und nur wer seine schwaechen akzeptiert, ist stark. wer sich die erlaubnis geben kann, schwach zu sein, ist stark. weil diese menschen haben ein urvertrauen in sich selber, dass sie es schaffen. nur wer sich selber erlaubt, schwach zu sein, wird auch seine/ihre staerke zulassen. nur wer sich erlaubt seine grenzen auszutesten wird wachsen. alles andere ist stillstand. nur wer mutig genug ist zu trauern, wird auch mutig genug sein, zu lieben. das macht gerade nicht viel spass, was ich tue, und ich wuenschte es waere anders. aber so ist es nun mal. ich muss da durch gehen, damit ich abschliessen kann. mit allem leid, mit aller trauer, mit allem am boden liegen, mit allem gejammer. was raus muss, muss raus, weil wenn nicht, bleibt es und wird mich weiter begleiten. das waere kontraproduktiv und wuerde meine restliche zukunft beeinflussen. was sind denn 4 wochen leiden, trauern, jammern, heulen, gegen wenn durchgestanden wieder den rest meines lebens mit mir gluecklich und zufrieden zu leben. vielleicht ist das geheimnis, dass ich keine angst habe. habe ich wirklich nicht. mir hat mal ein mann nach einer weihnachtsfeier mitten in der stadt ein messer an hals gestzt mit den worten ich bringe dich jetzt um. meine antwort war: ach wirklich, dass wirst du jetzt nicht tun. er naturlich, keiner diskutiert, wenn er morden will. ich hatte gewonnen. der typ sass im knast wegen versuchten mordes, war 2 mal so gross wie ich und 10 mal so schwer und er konnte das messer nicht durch meine kehle ziehen.
ich heule z. zt. ja ich jammer, ja, fuehle mich wie 5 cm mit hut, aber ich weiss auch, ich stehe wieder auf und dann noch staerker, noch gefestigter. wenn ich zu schwach bin zum leiden, bin ich auch zu schwach zum lieben. wer leiden nicht zulassen kann, kann auch keine empathie zulassen, geschweige denn liebe. und wenn ich morgen wieder leide, dann brauche ich das, und wenn ich morgen wieder weine, dann ist das so. und wenn ich morgen wieder schwach bin, dann ist das so. aber wenn das alles verarbeitet ist, dann werde ich wieder stolz sein auf mich, mich besser fuehlen und allles was gerade unertraeglich ist als notwendigen prozess fuer mein inneres wachstum betrachten.
das ist jetzt wieder lang geworden. morgen ist bei euch ja noch feiertag und tropiesches klima. geniess es . ich muss nach leon, den strom bezahlen, melde mich dann.
wir alle werden wunderbare erfolgsgeschichte hier schreiben auch wenn ich grade wieder heulend am boden liege.