@Änn: Ich finde es auch ätzend. Er sagt mir auch noch , bei unserem letzten Gespräch, er ist das Beziehungsleben satt. Heißt quasi, er genießt es jetzt, alleine zu sein. Wobei ich mir noch nicht sicher bin, wie lange er das ist.
Er hatte vor mir nämlich eine Freundin mit der er 5 Jahre zusammen war. Sie hat ihn allerdings wegen eines Anderen verlassen und drei Monate später haben wir uns dann kennengelernt. Also er ist das beste Beispiel dafür, dass es auch schnell gehen kann. Ich habe damals zwar auch gezweifelt ob er nach 5 Jahren überhaupt schon bereit ist für was Neues, aber er hat mir nie das Gefühl gegeben, das ich nur ein Trostpflaster bin und wir waren dann ja auch noch mal knapp 4 Jahre zusammen. Hmm, eigentlich kann ich ihn echt bewundern! Aber vielleicht, hat er sich auch deshalb nie so geöffnet, wer weiß, ich wusste ja nicht wie er davor war…
Ich finde auch, dass wir solche Gedanken haben dürfen, warum nicht, wir sind ja deshalb keine schlechten Menschen. Es ist halt das, was momentan in uns vorgeht. Ich habe auch noch immer den Gedanken bzw. vielleicht auch bisschen die Hoffnung, dass er es irgendwann merkt, was für einen Fehler er gemacht hat und dass er nicht für uns gekämpft hat. Sollte dann doch mal eine Neue kommen, wird er schon merken, wie die Realität aussieht und dass das nicht Jede mitmacht, was ich mitgemacht habe. Vielleicht red ich es mir auch nur ein, aber solche Gedanken helfen mir. Ja wozu ein Mann? In erster Linie muss man ja sich selbst lieben und mit sich selbst glücklich sein. Ich dachte auch immer, ein Mann fehlt mir zum perfekten Glück. Dabei war es dann aber alles andere als perfekt, aber ich war halt zumindest nicht allein und in der gesellschaftlichen Norm. Mittlerweile denke ich anders und ich hoffe ich kann mich langsam von diesem Gedanken lösen und mit mir selbst glücklich werden.
Ich weiß es nicht, lesen würde er es schon, aber ob dann eine Reaktion kommt, keine Ahnung. Wahrscheinlich wäre er dann beleidigt und würde zu Mama laufen.
@solonely: Ja, das kenne ich. Eine Kleinigkeit genügt und plötzlich ist alles wieder total schlimm. Warum nur? Warum können wir nicht so hart sein wie unsere Exen?