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Kosten einer Scheidung

VictoriaSiempre
Zitat von Balu85:
war ja immer nur ich im Grundbauch

herz
Das vielzitierte Bauchgefühl?

#31


Balu85
Zitat von VictoriaSiempre:
Das vielzitierte Bauchgefühl?

vermutlich, aber auch Mangel am Kleingeld sie mit eintragen zu lassen. Wurde zu der Zeit an anderer Stelle dringender benötigt.

#32


A


Kosten einer Scheidung

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Fenjal
🤫 Ketten anlegen kostet, Ketten sprengen kostet, wer folgerichtig denkt, lässt Ketten Ketten sein und investiert in lohnende Projekte Mr. Green . Jedenfalls ist das mein Weg 👍 .

x 3 #33


Markus1977
Ich habe knapp 300Euro bezahlt. Hab aber auch keinen Anwalt hinzugezogen

#34


alleswirdbesser
Zitat von Markus1977:
Ich habe knapp 300Euro bezahlt. Hab aber auch keinen Anwalt hinzugezogen

Den Anwalt hat deine Ex komplett selbst bezahlt?

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Markus1977
Zitat von alleswirdbesser:
Den Anwalt hat deine Ex komplett selbst bezahlt?

Meine Ex hatte einen eigenen Anwalt. Der war so dumm, er hat nichts für sie extra rausholen können. Ich habe gepokert und gewonnen. Ich habe aber auch freiwillig auf einen Teil der Rentenansprüche verzichtet. Für Sie hat der Sppaß ca 3000Euro gekostet. Außerdem hatte ich ihre neue Verliebtheit schnell dazu genutzt , mit ihr die finanzielle Regelung beim Verkauf des Hauses zu meinem Vorteil zu Regeln.

#36


Balu85
Zitat von alleswirdbesser:
Das meine ich nicht, ich meine 1. die Abhängigkeit, kaum
mitspracherecht - garantierter Auszug bei Trennung. 2. das Erbe, wenn man Kinder hat. Null Gleichgewicht. Der Partner kann die Miete, die ich zahle, zur Tilgung verwenden, ich stehe auch nach zig Jahren mit leeren Händen da. Natürlich ist es im Fall einer Mietwohnung nicht anders, aber die behalte ich auch im Fall einer Trennung. Nach zwei Umzügen innerhalb kurzer Zeit ist das für mich ein wichtiger Punkt. Und die Option mit irgendwann eine kleine Wohnung zu kaufen steht mir offen. Ziehe ich zu meinem Partner und zahle Miete, keine Ahnung, ob ich dann auch noch eine Wohnung für den Fall der Trennung finanzieren würde. Wie erklärt man es dem Partner?

Entschuldige, konnte gestern nicht mehr antworten.
Ich denke man muss grundsätzlich unterscheiden ob gemeinsam aufgebaut (gemeinsam Kapital/Zeit/Arbeit investiert) oder gab es schon und der/die andere zieht mit ein. Ebenso gemeinsame Kinder oder nicht.
Natürlich kann der Partner die "Miete" die du zahlst zur Tilgung verwenden. Aber in einer Wohnung wäre das Geld auch weg.
Selbst ausgeführte Arbeiten wie Malern oder anderen Kleinkram bekommst du auch nicht vergütet bei Auszug. Also so ganz verstehe ich den Gedanken an dieser Stelle nicht. Zumal ich denke das die "Miete" im Haus geringer wäre als für eine Wohnung. Also hättest du ja auch mehr für dich.
Das mit dem Auszug bei Trennung, ja macht Sinn. Spielt aber auch nur eine Rolle wenn die Frage ist "zu ihm/ihr ziehen" oder eigene Wohnung. Denn gemeinsame Wohnung würde dann ja auch wieder ausscheiden.

Zum letzten Punkt: Ob du eine Wohnung finanzierst oder nicht liegt ja bei dir. Bzw.deinen Möglichkeiten. Wie man ihm das erklärt, ganz einfach. So wie es ist: Hömma Martin, wir beide wissen das es keine Garantie auf irgendwas gibt. Und für den Fall des wir uns irgendwann doch nicht mehr riechen können möchte ich vorgesorgt haben. Daher die Kleine Wohnung.

Sehe ich jetzt nicht so als Problem. Ist doch bei Eheverträgen auch nichts anderes. Es ist eine Absicherung für den Fall das.

#37


Blind-Meg
Zitat von Markus1977:
Meine Ex hatte einen eigenen Anwalt. Der war so dumm, er hat nichts für sie extra rausholen können. Ich habe gepokert und gewonnen. Ich habe aber ...

Mit Verlaub, das klingt ganz schön fies.
Reicht es nicht, nach einer Trennung einfach friedlich getrennte Wege zu gehen?

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Markus1977
Zitat von Blind-Meg:
Mit Verlaub, das klingt ganz schön fies. Reicht es nicht, nach einer Trennung einfach friedlich getrennte Wege zu gehen?

Was bitte ist daran genau fies?

#39


alleswirdbesser
@Balu85 verstehe ich alles, und einer meiner Umzüge war ja so einer. Zu ihm, in sein Reich, wenn auch zur Miete. Ich redete mir das so schön, liebte das Haus, was wirklich schön war. Jeder riet mir das nicht zu tun. Aber ich dachte ich weiß es besser. Hinterher ist man auch definitiv schlauer. Mein zweiter Umzug war der in meine aktuelle Wohnung. Was habe ich Tränen vergossen, was war es schlimm. Heute weiß ich, es hätte mir nichts besseres passieren können, ich habe mein eigenes Reich, das ist was ganz anderes als in ein Haus einzuziehen, das von Anfang an nicht deins war, was ein anderes Paar für sich ausgesucht hatte. Ich habe es nur nicht gleich verstanden, inzwischen sehe ich alles mit anderen Augen. Und ich zahle die Miete für eine Wohnung, die mir gehört, die mir die Unabhängigkeit schenkt, die ich habe. Diese Denke war früher nie da, sie kam mit der Zeit und mit dieser Wohnung.

#40


Blind-Meg
Zitat von Markus1977:
Was bitte ist daran genau fies?

Das:

Zitat von Markus1977:
extra rausholen


Zitat von Markus1977:
gepokert und gewonnen


Zitat von Markus1977:
neue Verliebtheit schnell dazu genutzt


Zitat von Markus1977:
zu meinem Vorteil zu Regeln

Da geht es nicht darum, dass jetzt jeder friedlich sein eigenes Ding machen kann, sondern um Übervorteilung.

x 2 #41


alleswirdbesser
Zitat von Balu85:
Sehe ich jetzt nicht so als Problem. Ist doch bei Eheverträgen auch nichts anderes.

Wozu dann überhaupt heiraten mit dem Ehevertrag?

#42


Markus1977
Zitat von Blind-Meg:
Das: Da geht es nicht darum, dass jetzt jeder friedlich sein eigenes Ding machen kann, sondern um Übervorteilung.

Jo, unter normalen Umständen gebe ich Dir vollkommen recht. Aber Sie hat so viel Mist gebaut, dafür gab es dann keine Grundlage für Gerechtigkeit

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Fenjal
@alleswirdbesser natürlich, wenn man denn so blauäugig wäre zu heiraten, muss ein Ehevertrag her.
Eigentum bleibt Eigentum.
Wobei einer der größten Fehler im Erwachsenenalter ist es eine Ehe einzugehen, ich frage mich immer was das soll?
Wenn endlich die daraus resultierenden Steuervorteile ( klassen), wegfallen würden, erledigte sich das mAn von selbst.
Wer zahlt für Unnützes denn?

#44


Balu85
@alleswirdbesser ich denke bei dir ist der Umstand "Einziehen bei ihm" sehr stark an die bescheidenen Erfahrungen geknüpft (war ja dein Forengrund oder?). Ging zum einen recht schnell und war gefüllt mit Illusionen.
Aber letztlich kann einem das auch in einer Mietwohnung passieren....Kündigung wegen Eigenbedarf oder ähnliches.
Und auch bei einer gemeinsamen Mietwohnung hat man ja im Trennungsfall durchaus ähnliche Probleme.

Ich z.B. würde nicht wollen das das Haus von mir und meiner Maus (also später mal ihres) wieder auf der Kippe steht weil ich nach 2,3,5 oder 7 Jahren Beziehung zu einer Frau diese mit ins Grundbuch genommen habe damit sie "Sicherheiten hat wenn sie da mit wohnt". Erst recht wenn ich die Leistung bis zum Einzug allein erbracht habe und die Hütte im Grunde "fertig" sein sollte. Wie schnell sich das Blatt wendet weiß ich ja inzwischen.

Es sind eben unterschiedliche Perspektiven auf einen ähnlichen Sachverhalt. Ich denke jede hat ihre Daseinsberechtigung.


Zitat von alleswirdbesser:
Wozu dann überhaupt heiraten mit dem Ehevertrag?

Diese Frage ist wohl einer der Gründe warum viele keinen Ehevertrag haben. Aber im Grunde würde so ein Ehevertrag viele Streitereien verhindern/minimieren wenn er denn zum Tragen kommt. Gefühlt scheinen aber viele so einen Vertrag als Symbol zu betrachten das man nicht an die gemeinsame Zukunft glaubt. Dachte ich auch irgendwie immer....ja wozu denn. Hinterher weiß ich....wäre gut gewesen damit die Dinge die früher mal "geklärt" waren nicht auf einmal gaaaanz anders gesehen werden.
Und ein eine Hochzeit ist ja auch nur eine Art Vertrag.

#45


A


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