Golem
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Ja. War sie. Und es wurde schwieriger.
Es kamen immer mehr Ereignisse dazu.
Sie gab schon immer gern anderen die Schuld. Mir zuerst nicht.
Doch auch das ging so nach unser Hochzeit los. Ich habe es auch da angenommen.
Und versucht mich zu ändern. Mich richtig zu machen.
Das ich der bin den sie braucht. Druck und Angst hatte ich.
Und danke habe ich auch noch gesagt. Für die Impulse. Doch die Wahrheit ist, sie war oft verletzend. Doch ich durfte nicht verletzt sein. Das gab es für sie nicht.
Sie konnte die Umstände gut verdrehen und ich war oft verwirrt. Gab mir die Schuld an Streits. Denn dann war Frieden für sie. Es lag ja an mir.
Als ich in Therapie war. Ging ein Prozess los. Erst langsam dann schneller.
Hier läuft was falsch. Ich kann mich gar nicht so sehr optimieren wie sie mich haben will. Es war viel die emotionale Schiene.
Sie kritisierte gern meine Empathie und meine Handlungen daraus. Zwischendurch waren es starke Vorwürfe. Ich habe das nie so gesehen. Ich wollte nur geliebt werden.
Dadurch hatte sie indirekt Macht über mich. Nach der Therapie kam mir, ey du hast gerade das Gefühl du machst das gleiche wie den Vater.
Das habe ich nicht ernst genug genommen.
Mein Selbst war ja falsch.
Richtig los ging es nach der Geburt unser Tochter. Ich kompensierte fleißig und regulierte. Machte mich klein. Schob meine Bedürfnisse weg. Manchmal hatte ich das Gefühl sie um Erlaubnis bitten zu müssen.
Ich konnte nur was machen, wenn ihr das passt. Wenn also alles erledigt war und es ihr gut geht. Dafür war ich verantwortlich. Und fühlte mich auch so. Denn ich konnte ja nicht trösten usw. Dadurch wurde ich ein wenig zum Helikopter. Immer auf der Hut. Kein Fehltritt zu machen. Ihr immer zu zeigen wie ich sie liebe. Habe immer mehr Pflichten im Haushalt übernommen. Es war zum Schluss alles zuviel für sie.
Mit dem Logopäden meines Sohnes hatte sie eine WA Affäre. Für mich war sie zu nah dran. Sie war selbst oft verunsichert warum Männer ihr so nahe kommen.
Sie hat es gewollt. War neugierig. Ich war langweilig. Mein Selbstwert wuchs zart. Ich war immer weniger emotionale Baustelle für sie. Nach der Trennung meiner Eltern ging es mir nicht gut und erkrankte an Depressionen. Die habe ich bekämpft.
Ich bin mir sicher sie versteht sich da selbst nicht.
Ihre Opferschaft ist ein wertvolles Werkzeug. Nach der Trennung hat sie viel Zuspruch bekommen. Niemand hat es gesehen. Wie auch.
Ich bin mir ziemlich sicher es hier mit einer schwer traumatisierten Person zu tun gehabt zu haben. Die vulnerable narzisstische Züge hat. Eine andere Erklärung habe ich nicht.
Es passt so viel zu den Verlauf den auch andere Betroffene berichten.
Wenn ich mir das gerade so runter schreibe. Dann fühlt sich das nach Erleichterung an.
in einem Satz zusammengefasst. Es geht nicht um ihre Befindllichkeit, diese ist ihre und muss auch ihre bleiben. Es geht um deine Befindlichkeit, deine Grenzen, deine Haltung.