Golem
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Ich denke eher, dass sie es nicht kann.
Das ihr das wahrscheinlich auch nicht bewusst ist. Es ist auch für sie ein Weg da raus. Durch ihre Vergangenheit sind viele Erlebnisse mit Strategien gelöst worden die diese Wirkung haben, andere mit in ihre Probleme einzubeziehen.
Es ist richtig und gut sich Hilfe zu holen.
Doch will ich das nicht sein. Sie hat Mut bewiesen mir das zu sagen.
Ich denke es war auch Erleichterung. In mir kam Wut und Enttäuschung hoch.
Ihr könnt euch vorstellen wie schwierig es ist, eine Sichtweise zu finden mit der ich andere Erwartungen habe. In dieses Gespräch ging ich ohne große Erwartungen.
Doch dieser eine Satz mit dem sie ihre Trennung erklärte war einfach lächerlich.
In einem gesunden Umgang in Verbindung bekommen beide Menschen die Möglichkeit ihre Bedürfnisse auf Augenhöhe wahrgenommen zu bekommen.
Das spüre ich bei ihr nicht.
Sie wurde weder laut noch verletzend. Sie zeigte eher Verletzlichkeit.
Im Grunde hat sie alles Rüstzeug in der Hand um sich selsbt helfen zu können. Das es für traumatisierte schwierig ist, das ist mit vollkommen klar.
Ich wünsche ihr auch weiterhin, dass es Menschen gibt die sie unterstützen.
Ich bin der Falsche dafür.
Gestern als sie die Kinder holte wirkte sie auf mich etwas unbefangener in meiner Gegenwart. Das war gut. So lief die Übergabe gestern deutlich besser.
Das wir reden ist daher richtig. Bei meinem nächsten Gespräch möchte ich ihr meine Grenzen nennen. Gleichzeitig den Weg wie ich bereit bin zu gehen.
Doch sie verantwortlich für sich ist.
Ich kann auf einen Teil des Unterhalts verzichten. Doch nicht vollständig.
Es hat für mich im Nachhinein immer noch einen touch eines vulnerablen Narzissten.
Es kam nur ein Wunsch, aber kein Gegenangebot. Was sie bereit wäre anders zu machen.
Stattdessen wurden die Kinder mit rein gezogen.
Das gefiel mir gar nicht. Sie könne die Kinder dann nicht mehr betreuen wie bisher.
Ja das wäre dann eine Tatsache das aber als Argument zu verwenden und auch die Aussage das sie die Kinder aufwachsen sehen will ist einfach lächerlich.
Diese zwei Nachmittage die Woche machen den Kohl da auch nicht fett.
Ich kann erwarten, dass sie zumindest die Stunden erhöht. Das kommt ihr gar nicht in den Sinn. Versteckt sich eher hinter dem Attest, dass sie nicht mehr arbeiten könne.
Ok. Dann mach es Dingfest. Wäre meine Meinung dazu. Dafür haben wir ein Sozialsystem.
Keine Ahnung. Ich muss schauen was für mich eine gute Lösung sein kann.
Auch wenn mir das mit dem Zugewinnausgleich schwer fällt. Stehe ich eher dabei, dass nun so laufen zu lassen.
Es soll eine korrekte Summe raus kommen und fertig. Sie kann damit machen was sie will. Wenn sie es für den Unterhalt einsetzt ist das ihr Ding.