Golem
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Ja und ich habe mich stets bemüht ihr bei zu stehen. Es ist einfach tragisch. Ich konnte ihr irgendwann nicht mehr so helfen wie sie es vielleicht gebraucht hätte. Ich muss zugeben, dass ich mich in letzten 2 Jahren mehr um die Kinder gekümmert habe als um sie.
Für sie ist die Beziehung zu mir ein Problem geworden.
Ich war überfordert. Das muss ich mir wohl eingestehen. Sie hätte mehr Zuspruch und nähe von mir gebraucht. Es ist nur so wie viel ist zuviel.
Ich kann auch nicht alles.
Sie hat zuletzt immer mehr gearbeitet und sich frei fühlen wollen.
Ich mit meine Bedürfnisse war da immer weniger Thema.
Das war für mich nicht wirklich schlimm.
Ich war zufrieden.
Ich kenne sie nun schon so lange und war Teil einer tollen Geschichte. Es gibt so viele tolle Erlebnisse zusammen auch die letzten 2 Jahre.
Daher begreife ich es einfach nicht.
Alles erinnert mich überall an sie.
Ich werde viel Zeit brauchen.
Ich habe mich bereits bei einem Psychologen auf einer Warteliste setzen lassen. In ca. 1 Jahr. Aber vielleicht ist es da genau richtig.
Ich muss nun aufpassen das Trauma gut zu verarbeiten wie es geht. Würde manchmal am liebsten ihrem Wunsch nachgeben. Aber ich kann nicht wegen meiner Kinder. Ich bin einfach besorgt das sie den Alltag schafft. Das Jugendamt ja auch.
Allein mit 23h Arbeit die Woche. Das ist schon ein Brett.
Zumal sie vorher schon Recht kaputt von ihrer Arbeit war. Was ich auch gut verstehen kann.
Dann hat sie sich mittags kurz hingehauen.
Kein Problem. Ich habe ja viel Zuhause gearbeitet.
Manchmal saß sie ewig am Handy und hat TikTok geschaut. Ansprechen durfte ich das nicht.
Denn es war zur Entspannung.
Bitte ich möchte nicht das sie als Drache. rüber kommt. Sie hat echt viel getan und liebt ihre Kinder.
Zurzeit befürchte ich mit der neuen Beziehung nur das sie den Fokus nicht genug auf die Kinder hat.
Sie ist oft wütend wenn ich sie sehe und wirkt mit der Situation auch überfordert.
Es ist kompliziert.
Ich mache mir einfach große Sorgen.
