Zitat von Golem:Ja diese Frage habe ich mir schon oft gestellt. Auch die Situation habe ich mehrfach durchdacht. Ich möchte hier nun ein neues Ereignis teilen, was ich unternommen habe. Ich weiß, dass das was ich unternommen habe vielleicht unter gewissen Gesichtspunkten nicht gut war. Aber es hat gute Gründe. Gestern war meine ...
Du hast meiner Meinung nach alles richtig gemacht.
diese Beziehungen sind wie uhu , die Personen kleben darin fest , wie in einem Spinnennetz gefangen.
allein hätte sie nicht den Anschub gehabt , ich empfinde es als richtig auch das die Freundin informiert wurde und mitgenommen wurde.
hier eine Klinik wie du gefragt hattest.
Über den Rentenversicherungsträger ist mir nur die Klinik Waldschlößchen bei Dresden als gute Klinik bekannt.
Ob ihr Leistungsträger die belegt , muss sie wenn erfragen. Notfalls Einzelfall Entscheidung.
Kannst dir ja mal anschauen und ihr zeigen ob das was wäre.
https://www.klinik-waldschloesschen.de/...aambulanz/Klinik / Philosophie
Die Klinik am Waldschlößchen ist spezialisiert auf die Behandlung von psychosomatischen Erkrankungen und psychischen Traumafolgestörungen, welche sich durch eine hochfrequente Psychoeinzeltherapie eingebettet in ein multimodales und multiprofessionelles Behandlungsangebot mit verschiedenen Gruppen und nonverbalen Therapieangeboten auszeichnet.
Erfahrungen/Kompetenzen/Zertifikate
Das therapeutische Team der Klinik am Waldschlößchen ist für die Aufgabe der speziellen Psychotraumatherapie sehr gut ausgebildet. Alle Mitarbeiter*innen befinden sich entweder in der Ausbildung zur Bezeichnung Spezielle Psychotraumatherapie (DeGPT) oder haben diese schon abgeschlossen. Zusätzliche psychotraumabearbeitende Verfahren wie Imagery Rescripting and Reprocessing Therapy (IRRT) und Eye Movement Desensitization and Reprocessing (EMDR) werden von fast allen Psycholog*innen und Ärzt*innen beherrscht. 2 Mitarbeiterinnen sind EMDR-Supervisorinnen von EMDRIA anerkannt. Die Leitende Ärztin besitzt die Bezeichnung Sozialmedizin, die Oberärztin wird diese bald erlangen. Leitende Mitarbeiter*innen sind Supervisor*innen für Tiefenpsychologie bzw. Verhaltenstherapie und als DozentInnen tätig. Die Weiterbildungsbefugnis für das Fach Psychosomatische Medizin liegt für drei Jahre vor.
Verschiedene Mitarbeiter*innen engagieren sich in Vorstandstätigkeiten, so im Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Klinische Psychotherapie und Psychosomatische Rehabilitation (DGPPR) sowie der Deutschen Gesellschaft für Trauma & Dissoziation (DGTD).
Psychotraumaambulanz Klinik am Waldschlößchen
Unsere Traumaambulanz richtet sich an Menschen, die an den seelischen und sozialen Folgen extrem belastender Ereignisse (sog. traumatischer Ereignisse) leiden: zum Beispiel nach arbeitsbezogenen Unfällen, Überfällen, erlebten Gewalttaten sowie deren Miterleben als Zeuge bzw. Ersthelfer oder nach der Flucht vor Krieg und Verfolgung. Dabei gilt: alles was Sie als Betroffene/r in der ersten Zeit nach einem derartigen Ereignis erleben, sind „normale Reaktionen auf ein sehr unnormales Ereignis!“.
Zu typischen Beschwerden gehören häufig intensives Wiedererleben des Ereignisses („es läuft ab wie ein Film“), Albträume und damit verbundene Schlafstörungen, Niedergeschlagenheit, Reizbarkeit (oft auch gegenüber nahestehenden Menschen), Unruhe und Konzentrationsschwierigkeiten (welche z.B. die Integration und das Erlernen einer neuen Sprache erschweren) sowie Vermeidungs- oder Rückzugstendenzen. Dies ist für Sie als Betroffene/r und auch für Ihr Umfeld sicher sehr irritierend und beängstigend.
Suchen Sie daher bei Beschwerden, Fragen oder Unsicherheiten frühzeitig fachliche Unterstützung in unserer Traumaambulanz! Auf Ihrem individuellen Weg durch diese Erschütterung Ihres Lebens unterstützen Sie unsere erfahrenen TherapeutInnen: Die Arbeit der Psychotraumaambulanz der Klinik am Waldschlößchen erstreckt sich dabei von ausführlicher Diagnostik, über Kriseninterventionen (ggf. auch am Heimatort oder an der Unfallstelle), Vernetzung mit anderen Behandlern und Institutionen bis hin zu traumaspezifischer psychotherapeutischer Behandlung entsprechend der aktuellen Leitlinien. Dabei ist uns die Berücksichtigung Ihrer Individualität und Ihrer gegenwärtigen Lebensumstände besonders wichtig. Hierbei werden durch entsprechende Fortbildungen und Erfahrungen in der Traumaambulanz auch transkulturelle Aspekte einbezogen.
Auf der Basis von modernen Verhaltenstherapien und tiefenpsychologischen Verfahren kommt bei uns eine spezifische Psychotraumatherapie mit folgenden Behandlungsformen zum Einsatz:
IRRT (Imagery Rescripting and Reprocessing Therapy) nach M.Smucker
EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing Therapy) nach F.Shapiro
Screen-Technik nach L. Besser
Stabilisierungstechniken nach L. Reddemann.
TRIMB (Trauma Rekapitulation with Imagination, Motion and Breath) nach I. Olbricht
Kostenträger unserer diagnostischen und therapeutischen Leistungen sind in der Regel gesetzliche Unfallversicherungsträger (Berufsgenossenschaften und Unfallkassen), gesetzliche und private Krankenkassen, die Kostenträger der Polizei und Bundeswehr sowie bei Opfern und Betroffenen von Gewaltdelikten der Kommunale Sozialverband Sachsen (KSV) auf Basis des Opferentschädigungsgesetzes (OEG). Bei Menschen, die infolge von Kriegs- und Fluchterfahrungen traumatisiert sind und in Deutschland Asyl suchen, sind das die entsprechenden Kostenträger im Rahmen des Asylbewerberleistungsgesetzes (AsylbLG).
Bei Unklarheiten bzgl. der Kostenträgerschaft beraten wir Sie gern. Nehmen Sie mit uns Kontakt auf!