Zitat von Golem: Sie will die Beziehung nicht. Sie weiß das die ihr nicht gut tut.
Sie ist leider diejenige, die sich von ihm lösen muss, wenn sie das will. Das kannst du nicht für sie tun! Du kannst sie immer wieder auffangen, sie stabilisieren, du kannst aber nicht ihr Leben für sie leben.
Zitat von Golem: Ich denke der Fehler war, dass sie ihn nicht blockiert hat.
Ach du, selbst wenn sie ihn blockiert hätte, wie lang glaubst du, hätte das angehalten?
Zitat von Golem: Sie hat letzte Woche wieder Druck von unterschiedlichen Seiten gespürt (Ratschläge). Von "Freunden", "Bekannten" und sogar ihrer Therapeutin.
Zitat von Golem: Diese Diskrepanz zwischen Handeln und Denken ist enorm.
Erst gestern sagte sie mir, dass sie nur bei mir so offen und authentisch wäre.
Sie hält dich immer wieder in höchster Alarmbereitschaft. In deiner Retterrolle, die du schon viel zu sehr verinnerlicht hast. Nur du verstehst sie und kannst sie lesen. Das Karussell dreht sich solange mit euch beiden weiter, bis einer aussteigt. Auch wenn es wahnsinnig schmerzhaft ist.
Glaubst du nicht, dass die Therapeutin mit professioneller Distanz sie in eine Richtung führen will, die sie weiter bringt? Bei dir klingt immer wieder durch, dass eigentlich du der einzige Mensch bist, der sie versteht und retten kann. Magst du dich selbst da mal ein Stück abgrenzen und den Profis das Terrain überlassen. Und dich einklein bisschen rausnehmen und erleichtern?
Zitat von Golem: Ich verstehe es einfach nicht und genau das tut mir nicht gut.
Hast du versucht, zu akzeptieren, dass es rational nichts zu verstehen gibt? Kennst du den Ansatz der radikalen Akzeptanz? Falls nicht, lies dich bitte mal ein. Du kannst psychisch-emotionale Instabilitäten nicht rationalisieren, bis sie in deine Denkschemata passen.
Zitat von Golem: Ich weiß ich kann sie nicht zum Handeln bewegen. Ich habe das Gefühl das nur lösen zu können, in dem ich mich von ihr abwende und das bereitet mir Kummer.
Das ist wie mit Alk. Menschen. Du kannst versuchen, wenn sie einsichtig sind, sie zu unterstützen, sie aufzufangen, sie zu stabilisieren. Du kannst nicht für sie aufhören zu trinken. Das müssen sie alleine für sich tun. Wenn du es nicht schaffst, das zu verinnerlichen, gehst du kaputt. Du kannst sie nicht retten. Pass gut auf dich auf!
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