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Kurze Beziehung - plötzliches Ende - Verarscht?

Tobz11


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@_Lydia_
Zitat:
Ich finde, sie war sehr fair die ganze Zwit und so wie du es beschreibst, mag sie dich sehr gern.


Hmm. Das sie mich mochte, glaube ich auch. Aber warum bin ich dann urplötzlich komplett abgemeldet? Bevor wir ein Paar wurden, hat sie mich als einzigen in eine mögliche Krankheit involviert. Nicht mal die Familie wusste Bescheid. Ich hab sie dann unterstützt, ihr gut zugeredet und stand ihr bei. Letztendlich ist raus gekommen, dass sie glücklicherweise nicht krank ist. Das war nach dem Urlaub und vor dem Zusammenkommen.

Daraus schließe ich, dass ich ihr wirklich wichtig war und dass auch Vertrauen da war. Aber wie kann das von jetzt auf bald einfach alles weg sein? Ich meine nicht im partnerschaftlichen Sinn, sondern generell bzw. auch freundschaftlich? Will sie mich schützen? Aus Schutz keinen Kontakt mehr? Warum gerade jetzt?

Was mich so sehr schmerzt, ist nicht nur, dass die Partnerschaft vorbei ist. Wir haben uns täglich ausgetauscht, waren Teil des Lebens des anderen. Ansprechpartner, Ratgeber, Gesprächspartner...Jetzt, wo sie voran kommt (endlich gekündigt), werde ich einfach "entsorgt"?!


Zitat:
Vielleicht beschäftigst du dich mal mit deinem Kern

Ja, damit sollte ich mich wirklich beschäftigen...Das versuche ich zumindest!


Zitat:
Warum hast du eine solche Verlustangst und warum reagierst du so krass emotional?

Das weiß ich nicht...Auch wenn ich darüber nachdenke...

Zitat:
War das schon immer so?
Wie liefen denn deine früheren Beziehungen ab?

Zumindest beziehungstechnisch ja. Erste richtige Freundin mit 16 gehabt. Ich war massiv eifersüchtig, was sie eingeengt hat. Folglich hat sie sich nach gerade mal 2,5 Monaten von mir getrennt, was mich komplett fertig gemacht hat. Hab noch Monate später von ihr geträumt...und habe auch kurz nach der jetzigen Trennung nochmal von ihr geträumt.

Die zweite Freundin dann mit 17. Das war ein ziemliches Hin und Her. Sie wollte, ich nicht. Bevor sie die Schnauze voll hatte, "wollte ich dann doch". Bevor mich keiner wollte, dann doch lieber mit ihr. Habe meinen Irrtum eingesehen und ein paar Monate später schlussgemacht, bin aber mit meinen Schuldgefühlen nicht klar gekommen, so dass ich wenige Stunden nach dem Schlussmachen zu ihr gefahren bin und sie um Entschuldigung gebeten habe. Um das Hin und Her zu beenden, habe ich mich entschieden, bei ihr zu bleiben. "Lieber mit ihr, als alleine." Das war die Devise...Ziemlich unfair ihr gegebenüber...
Das ganze ging dann ziemlich genau 8 Jahre so. Ende 2017 hat sie sich dann von mir getrennt. Die Trennung war sehr hart für mich, aber andererseits auch erlösend, weil ich einfach nicht fähig war, mich zu trennen.

Dann gab es mehrere flüchtige Bekanntschaften, bis zum "Tupperabend" im Oktober 2018...


Zitat:
Wie ist es im Freundeskreis usw?

Wie meinst du das? Ich habe einen sehr dünnen Freundenskreis. Ein paar Kumpels, allerdings nur einen richtigen Freund.

@DieSeherin

Zitat:
Eigentlich sollte man doch lernen, dass der Verlust zwar wahnsinnig wehtut, man aber überlebt, lernt und ein stückweit gestärkt daraus hervorgeht.


Ja, sollte so sein. Ich habe allerdings das Gefühl, dass diese Trennung mich richtig hart aus der Bahn wirft. Ähnlich wie die Trennung von der ersten Freundin. Ich weiß auch nicht, woher diese Verlustangst kommt... :/

10.05.2019 20:14 • #16


mitsubi


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Zitat von DieSeherin:
Und ich finde es manchmal irre, dass die Verlustangst bleibt, wenn man den Verlust schon längst erlitten hat.


Die Verlustangst wird ja bestätigt, weshalb sie jedes Mal eher schlimmer statt besser wird, außer man resigniert irgendwann völlig. Man ist so verlustängstlich, dass man alles tut um den Partner nicht zu verlieren und verliert ihn schließlich deshalb. Es ist ein Teufelskreis.

10.05.2019 20:20 • x 1 #17


ttttt


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Sie hat endlich verantwortungsbewusst gehandelt und Distanz zwischen euch geschaffen, da sie weiss, dass du nicht damit klarkommst nur befreundet zu sein. Sie hat sich vermutlich ebenso gewünscht, dass es mit euch klappt, aber es hat nicht wirklich gefunkt und das ist ihr irgendwann klar geworden und sie hat sich getrennt.

10.05.2019 20:21 • x 3 #18


Tobz11


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Zitat:
Man ist so verlustängstlich, dass man alles tut um den Partner nicht zu verlieren und verliert ihn schließlich deshalb. Es ist ein Teufelskreis.


Das trifft es erneut sehr gut! Schlimm...

@mitsubi

Was macht man da? Die Verlustangst muss aufgelöst werden...In dem die Ursache ergründet wird? Ich bin mir nicht sicher, ob das der Therapeut schafft. Vielleicht liegt bei mir ja ein Entwicklungstrauma vor? Vielleicht sind im jungen Alter bis 3 Jahre ein paar Dinge schief gelaufen. Da kann ich mich aber unmöglich daran erinnern...

10.05.2019 20:21 • #19


mitsubi


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Beschreib uns doch mal Deine familiäre Situation. Wie war es früher mit Deiner Mutter, Deinem Vater und zwischen den beiden? Geschwister?

Welche Therapieform wird es sein? Weißt Du das?

10.05.2019 20:27 • #20


Körperklaus


Hey,

Schau mal .
Du musst nicht alles schlucken und Dir schön reden um anderen zu gefallen.
Es ist deine Aufgabe zu schauen was Dinge mit dir machen und deine Empfindungen hierzu auf tut mir gut und tut mir nicht gut zu überprüfen.
Das ist notwendig um schlechtes abzuwenden bevor es ganz übel wird, so wie jetzt.
Mir sind einige Sachen aufgefallen, die ich wie folgt zitiert habe.
Schau mal wie du dich konsequent selbst ignoriert hast und geschluckt.
Ist doch klar dass Dir der Kessel förmlich platzt vor Kummer.

Zitat von Tobz11:
Ich hätte zu diesem Zeitpunkt sagen sollen, dass es mir nicht guttut, wenn wir uns weiterhin sehen würden,


Warum hast du es nicht getan, du hattest diese Gedanken doch

Zitat von Tobz11:
Sie meinte, sie tue mir damit unheimlich weh, aber es sei nur freundschaftlich.


Da war alles gesagt, eine klare Aussage.
Die Frau hat dich sogar gewarnt und es dir gesagt.

Zitat von Tobz11:
Wir lagen gemeinsam auf der Couch und ich habe versucht, sie zu küssen - erfolglos, sie wollte nicht.


Freunde küsst man ja auch nicht.

Zitat von Tobz11:
Sie meinte, dass das eigentlich nicht gut für mich sei, weil es mir hinterher weh tun würde.


Wieder!

Zitat von Tobz11:
Am zweiten Tag saßen wir auf einer Bank, waren uns sehr nahe und ich versuchte sie zu küssen - erfolglos


Zitat von Tobz11:
Gelegentlich fragte sie monologisch, was sie mir damit nur antun würde, dass das nicht gut sei


Das dritte mal bereits!

Zitat von Tobz11:
Nach dem Urlaub waren wir wieder "nur" Freunde.


Zitat von Tobz11:
Natürlich wollte ich das! Ich küsste sie! Und es war endlich soweit. Wir waren ein Paar. Happy End! . Denkste!


Ja denkste!
Diese Frau hat deine Anwesenheit, dein umschwärmen genossen- mehr nicht.
Sie hatte dich mehrmals vorgewarnt dass es dir weh tun wird.

Zitat von Tobz11:
Manchmal durfte ich sie küssen, dann wieder nicht


Zitat von Tobz11:
Dann spürte ich am 15.04. ein merkwürdiges Gefühl. Ich tat es ab


Warum?
Warum ignorierst du dich selbst?

Zitat von Tobz11:
sie habe ein Problem. Sie könne das so nicht


So!
Wenn dir Frauen sagen dass sie ein Problem haben und du ein schlechtes Bauchgefühl hast , dann lauf junge!

Zitat von Tobz11:
Daraufhin wurde ich von ihr blockiert.


Weil du etwas von ihr verlangt hast was sie nicht sehen kann.
Nämlich ein Schuldgefühl, Reue, Erklärungen.
Sie hatte dich mehrmals verbal und durch ihr Verhalten gewarnt.

10.05.2019 20:32 • x 3 #21


mitsubi


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Woher kennst Du den Begriff Entwicklungstrauma @Tobz11 ?

10.05.2019 20:37 • #22


Tobz11


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@mitsubi
Zitat:
Beschreib uns doch mal Deine familiäre Situation. Wie war es früher mit Deiner Mutter, Deinem Vater und zwischen den beiden? Geschwister?


Ich habe eine ältere Schwester. Die Mutter meiner Mutter ist nach der Geburt meiner Schwester und vor meiner Geburt verstorben. Das hat meine Mutter ziemlich runtergezogen. Der Vater meiner Mutter war Alk. und hat die Familie regelmäßig geschlagen. Meine Mutter leidet dadurch an Depressionen.

Mein Vater ist seit Kindesalter Diabetiker und wurde wohl aufgrund dessen häufig kontrolliert und immer ermahnt, jede Situation abzuwägen auf die Gefährlichkeit hin.

Meine Eltern haben sich getrennt, als ich 6 oder 7 Jahre alt war. Mein Vater ist im gleichen Ort geblieben mit eigener Wohnung. Am Wochenende waren meine Schwester und ich immer bei ihm, unter der Woche bei meiner Mutter. Meine Mutter hatte dann einen neuen Freund, mit dem sie ein paar Jahre zusammen war.

An die Zeit bevor ich 6 Jahre alt war kann ich mich kaum erinnern...wenn überhaupt nur vereinzelte kleine Erinnerungsschnipsel...


Zitat:
Welche Therapieform wird es sein? Weißt Du das?

Ich hatte am Mittwoch die erste Probesitzung. Ich weiß leider noch nicht, welche Therapieform es werden wird.

Zitat:
Woher kennst Du den Begriff Entwicklungstrauma @Tobz11 ?

Da ich momentan viel Zeit und wenig Beschäftigung habe, lese ich viel. Ich möchte verstehen, was passiert ist und möchte es gerne das nächste mal besser machen bzw. einfach Fehler verhindern. Hierfür ist für mich unerlässlich, die Ursache zu benennen. Auf der Suche nach der Ursache bin ich auf diesen Begriff gestoßen...

@Körperklaus

Zitat:
Warum hast du es nicht getan, du hattest diese Gedanken doch

Weil ich dachte, wenn ich das mache, dann verliere ich sie ganz. So könnte ich sie immer hin noch sehen. Und ein wenig Resthoffnung war auch noch da...Rational macht das natürlich überhaupt keinen Sinn!

Zitat:
Weil du etwas von ihr verlangt hast was sie nicht sehen kann.
Nämlich ein Schuldgefühl, Reue, Erklärungen.

Ja, da hast du Recht...Das hatte ich wirklich verlangt...

Ich gestehe mir an dieser Sache meinen Teil der Verantwortung ein. So gern ich auch sagen möchte, dass sie schuld ist...Wie du sagst, hat sie mich gewarnt und ich hab ja auch mitgemacht...

10.05.2019 20:43 • #23


Körperklaus


Zitat von Tobz11:
Ja, da hast du Recht...Das hatte ich wirklich verlangt...


Deswegen auch der Thread- Titel dass du dich verarscht fühlst.
Finde ich gut, dass du das schon anders sehen kannst .

Wenn du die Anteile in Dir sehen und verstehen kannst was dich zu solch einer Partnerwahl bringt dann bist du schon einiges weiter.

Es sind nicht die Frauen die einen verletzen, es sind eher wir die nicht für unsere Grenzen einstehen , weil wir diese teilweise gar nicht ernst nehmen oder gar kennen.

10.05.2019 20:46 • x 2 #24


mitsubi


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Einer ausgeprägten Verlustangst ist rational nicht beizukommen. Zu empfehlen, mal einfach dieses oder jenes zu machen wird nicht funktionieren. Angst ist mächtig. Deshalb muss man sie verstehen und akzeptieren lernen.
Es ist interessant, dass Deine Verlustangst schon bei der ersten Freundin so präsent war. Insofern kanntest Du auch da schon das Thema Verlassenwerden.
Ich bin keine Fachfrau, würde aber erstmal die Beziehung zu Deiner Mutter näher unter die Lupe nehmen und die Auswirkung ihrer Depressionen auf Dich und eure Beziehung. Ihr Trauma über den Verlust ihrer Mutter kann durchaus auch eine Rolle gespielt haben. Wie hast Du Deine Mutter in ihrer Rolle als Mutter empfunden? Wie war es an den Wochenenden bei eurem Vater und wie hast Du diese Wechsel empfunden? Welche Charaktereigenschaften sind Deinem Vater zueigen?

Therapeuten spezialisieren sich eigentlich auf eine Therapieform und geben das auch überall so an. Google müsste Dir auch sagen können, was von ihm oder ihr angeboten wird.

10.05.2019 20:58 • x 1 #25


_Lydia_

_Lydia_


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Zitat von Körperklaus:

Es sind nicht die Frauen die einen verletzen, es sind eher wir die nicht für unsere Grenzen einstehen , weil wir diese teilweise gar nicht ernst nehmen oder gar kennen.


So richtig!
Und genauso auch anders herum, wenn Frauen die Männer verfluchen.
Jeder Mensch ist für sich selbst verantwortlich und muss dafür sorgen, dass es einem gut geht und dass man glücklich ist. Das kann niemals eine andere Person/Partner erfüllen.

10.05.2019 20:58 • x 1 #26


Körperklaus


Zitat von _Lydia_:
Das kann niemals eine andere Person/Partner erfüllen.


Andersrum gesagt darf es eigentlich niemals möglich sein seine eigene Zufriedenheit durch jemand anderen einreißen zu lassen.

Gehe gerade selber durch die harte Schule der selbstreflektion - es ist nun mal so dass ich mir lange Jahre Dinge geschönt habe und zurecht geredet nur um meine eigene Bedürftigkeit mit falschen Partnerinnen zu kompensieren.

Jetzt bin ich absolut abgesegelt und bin dankbar dafür , auch wenn es weh tut wie sonst noch was.

Aber Lieber die falsche Partnerin als gar keine - das ist doch kein Leben !

10.05.2019 21:10 • x 1 #27


_Lydia_

_Lydia_


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Zitat von Körperklaus:

Andersrum gesagt darf es eigentlich niemals möglich sein seine eigene Zufriedenheit durch jemand anderen einreißen zu lassen.

Gehe gerade selber durch die harte Schule der selbstreflektion - es ist nun mal so dass ich mir lange Jahre Dinge geschönt habe und zurecht geredet nur um meine eigene Bedürftigkeit mit falschen Partnerinnen zu kompensieren.

Jetzt bin ich absolut abgesegelt und bin dankbar dafür , auch wenn es weh tut wie sonst noch was.

Aber Lieber die falsche Partnerin als gar keine - das ist doch kein Leben !


Das ist wohl wahr.

Ich habe das auch alles durch. Ich habe seit der Trennung so viel über mich selbst gelernt und mich Stück für Stück (auch die nicht so schönen Seiten) besser kennengelernt und ich bin dieser Trennung dadurch inzwischen sogar dankbar.
Es ist hart, diese ganzen Themen anzufassen und zu bearbeiten, aber ich möchte glücklich sein. Mit mir selbst. Und ich möchte mir selbst der wichtigste Mensch sein. Wenn ich bedürftig bin oder mein Glück von anderen Menschen abhängig mache, dann stehe ich nicht zu mir selbst und dann geht es im Zweifel mächtig in die Hose.

10.05.2019 21:17 • #28


Körperklaus


Zitat von _Lydia_:
Wenn ich bedürftig bin oder mein Glück von anderen Menschen abhängig mache, dann stehe ich nicht zu mir selbst


Und so beginnt das Elend indem man in jedem , bzw. dem/der erstbesten der/die nett ist und einen mag die große Liebe sieht und sich komplett verschreibt.

Warnzeichen erkennen?
Fehlanzeige .
Und damit meine ich nicht nur die Red Flags des gegenüber sondern auch die eigenen.

Habe heute Vormittag mit einem Freund telefoniert , der hat mir mein letztes Jahr etwas aufgezeigt- der reinste anstrengende dating - Wahnsinn , absolut übel.

Problem ist , dass ich wohl ganz gut auf Frauen wirke und dadurch auch kaum abgewiesen werde, auch wenns nur für ne Nacht war .
Aber da bin ich echt richtig in diesen Emotions- Strudel geraten.
Und schlussendlich bei meiner letzten toxischen Beziehung.

Hatte auch meine vorherige Beziehung nie verarbeitet - immer auf der Suche nach Ersatz .

Lass dir sagen lieber TE, lerne dich selbst lieben und mit dir ein guter Freund sein, der sorgsam mit seinen Gefühlen umgeht.
Und dann wirst du eine Frau treffen die dich genauso will!

10.05.2019 21:24 • x 2 #29


Tobz11


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@mitsubi
Zitat:
Wie hast Du Deine Mutter in ihrer Rolle als Mutter empfunden?

Hmm...als Hausfrau war sie immer daheim und hat sich um alles im Haushalt gekümmert. Da musste/durfte ich nie was machen. Sie hat immer geschaut, dass alles ordentlich ist, meine Schulsachen, dass ich die Hausaufgaben erledige usw...


Zitat:
Wie war es an den Wochenenden bei eurem Vater und wie hast Du diese Wechsel empfunden?

Wenn alle Freunde am Wochenende draußen spielten, war es blöd, dass ich zu meinem Vater "musste". Bei meinem Vater war ich gern. Ich erinnere mich, dass ich Sonntags gelegentlich traurig war, meinen Vater alleine zurückzulassen.

Zitat:
Welche Charaktereigenschaften sind Deinem Vater zueigen?

Hmm..Fürsorglich, diskussionsfreudig, sehr misstrauisch gegenüber "Fremden" bzw. nicht-familien-Angehörigen

@_Lydia_ _
Zitat:
Jeder Mensch ist für sich selbst verantwortlich und muss dafür sorgen, dass es einem gut geht und dass man glücklich ist. Das kann niemals eine andere Person/Partner erfüllen.

Ja, das ist wahr. Das frustrierende ist, dass mir das wirklich klar ist. Rational im Kopf verstehe ich das. Aber emotional kann ich das überhaupt nicht umsetzen..

Zitat:
aber ich möchte glücklich sein. Mit mir selbst. Und ich möchte mir selbst der wichtigste Mensch sein.

Das möchte ich auch! So sehr!

@Körperklaus
Zitat:
Lass dir sagen lieber TE, lerne dich selbst lieben und mit dir ein guter Freund sein, der sorgsam mit seinen Gefühlen umgeht.

Ja, ich denke das ist der Schlüssel. Selbstakzeptanz, Selbstwert, Selbstliebe...Wieder das gleiche Problem wie oben. Rein verstandesmäßig leuchtet mir das ein. Aber die Umsetzung? Keine Ahnung wie das geht...


Jetzt ist es morgens und damit wieder die schweste Zeit des Tages. Bin wieder sehr früh aufgewacht und konnte nicht mehr schlafen. Dann die Erinnerungen. Und jetzt die ständig wechselnden Gefühle...Traurigkeit, Einsamkeit, Hilflosigkeit
Es war eine schöne Zeit mit ihr...und die ist jetzt vorbei...
Aber ich muss auch sagen, dass das Schreiben hier hilft - hätte ich nicht gedacht. Es ist schön, nicht allein zu sein mit der Thematik.

11.05.2019 08:15 • #30




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