Weil du es bist:
Ja, ich habe auf (mögliche) Kosten einer anderen Person mich verliebt und vergnügt und guten Sex gehabt.
Und ja, ich habe auf Kosten des Paketboten Weihnachtsgeschenke gekauft, weil Ich zu faul war, in die Stadt zu gehen.
Und ich habe auf Kosten der Umwelt und der Natur eine Einwegflasche gekauft.
Ein Großteil meines Wohlstandes und meines Alltagslebens basiert auf der Ausbeutung anderer.
An anderen Stellen bemühe Ich mich um einen achtsamen und anständigen Lebenswandel.
Ich lebe nicht moralisch einwandfrei.
Ich habe gar kein Problem damit, das zuzugeben.
Wenigstens.
Und ziehe mich nicht mit so einen Gelaber aus der Schlinge von wegen, ja aber nur "möglicherweise unethisch" "unbekannte Person" "keinen Einfluss drauf" ...
Das ist Blödsinn und im Übrigen die Argumentation, die umgekehrt oft von Affären genutzt wird.
Das ist eine Weigerung, sich zu informieren und zu dem zu stehen, was man so alltäglich tut und hat keine Eier.
Wie gesagt:
Einfach bei der nächsten Affäre nicht über den Beziehungsstatus sprechen, dann ist es nur "möglicherweise" unethisch und die Sache ist geritzt.
Ironie aus.
Zitat von Abendrot: über einen längeren Zeitraum angelogen worden zu sein , von beiden ,
Ich war schon in der Situation. Nein, es war nicht schön.
Die betreffende Frau kannte ich nicht, habe sie auch nie gesehen. Sie hat mich nicht angelogen.
Man kann niemanden anlügen, mit dem man niemals spricht.
Demzufolge habe ich sie tatsächlich nicht als "Täterin" gesehen und auch nicht als jemanden, der mir aktiv irgendwelche Schmerzen zugefügt hat.
Das war mein damaliger Freund mit seinem Verhalten.
Es war vor allem der Unstand, dass er mir "heile Welt" vorspielte und zusah, wie ich mich für die Beziehung noch abgestrampelt habe.
Da konnte die andere Frau aber nichts für.