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Langzeitaffäre seit 30 Jahren - beide verheiratet

Brennessl
Zitat von Debby3:
Mit was hast Du deiner Geliebten 10 Jahre bei der Stange gehalten ? Kann es sein, dass in eurem Spiel, die Geliebte dann Leidtragende dann ist/war ?


das muss nicht der fall sein.

es gibt frauen die sich in der geliebtenrolle wohl fühlen, die leiden nicht immer.

x 4 #121


HerrZ
Zitat von Lavidaloca:
Der große Teil der Menschheit steht nicht drauf, jahrelang belogen und betrogen zu werden, kannste glauben.

Der große Teil. Aber nicht jeder. Daher sehe ich keinen Grund für so massive Anfeindung - nur weil das eben nicht gängige Praxis ist. Er schreibt von sich. Nicht von Dir oder mir. Kann man von halten was man will - aber Deine Reaktion ist für mich drüber. Was trifft Dich da so?

x 4 #122


A


Langzeitaffäre seit 30 Jahren - beide verheiratet

x 3


MissLilly
Zitat von HerrZ:
Er schreibt von sich


Nö, genau das tut er ja leider nicht ....

#123


Lavidaloca
Zitat von HerrZ:
Der große Teil. Aber nicht jeder. Daher sehe ich keinen Grund für so massive Anfeindung - nur weil das eben nicht gängige Praxis ist. Er schreibt ...


Was du findest, ist deine Meinung - ich habe meine. Alle haben keine Ahnung, nur er- die Aussage hat doch gereicht. Das ist für mich Müll, muss dir nicht gefallen.

x 2 #124


MissLilly
Zitat von Lavidaloca:
Alle haben keine Ahnung, nur er- die Aussage hat doch gereicht.


Es ist einfach nur überheblich...Ich selbst habe mit überheblichen Menschen im übrigen auch gar kein Problem..Finde es einfach nur ziemlich bemitleidenswert, dass sie dazu nicht auch einfach stehen können..gerade weil sie doch angeblich so selbstbewusst sind zwinkern

#125


B
Selbst wenn das Thema fake sein sollte, mich hat eine Frage beschäftigt.
Die des Schuldgefühls.
Das ist da wird aber erfolgreich verdrängt.
Erklären kann ich es mir nur mit dem Verhalten eines Süchtigen, wobei die Affäre/der Betrug der Stoff ist.
Die Moral wird durch die wiederkehrenden Treffen betäubt solange, bis die Wahrnehmung komplett verzerrt ist. Die Relativierung der Realität führt zwangsläufig zu Selbstbetrug und dieser kann nicht wahrgenommen werden.
Daher braucht es wieder den Stoff.

anders kann ich mir nicht erklären, wie man solange betrügen kann.

x 1 #126


Lavidaloca
Zitat von brndbschlngrxl:
Relativierung der Realität


Das ist noch nicht alles, der Betrug selbst wird relativiert- wie man hier sieht. Da können sich die Betrogenen glücklich schätzen, weil sie ahnungslos sind und die Affärenführer aus Selbstlosigkeit nicht ehrlich sind, oder weil die Betrogenen gerne in einem Haus wohnen und nicht arbeiten wollen, werden sie lieber beschissen und bedanken sich noch dafür. Wenn das nicht kompletter Realitätsverlust ist, weiß ich auch nicht

x 1 #127


J
Zitat von brndbschlngrxl:
Die des Schuldgefühls

Man gewöhnt sich an Situationen. Lebt damit. Und die wenigsten Affärenführer plagt ein schlechtes Gewissen wegen der Gefühle des Partners, sondern eher wegen anderen Dingen die Beziehung betreffend. Gerade weil sich Affären oft wiederholen, selbst in unterschiedlichen Partnerschaften, schließe ich das zu einer hohen Prozentzahl aus.
Nach 30 Jahren gibt es sicher kein Schuldgefühl mehr, sondern ein Sicherheitsgefühl und Wohlbefinden, dass die Organisation mit Partner und Affäre wunderbar klappt.

x 3 #128


Massio
Zitat von brndbschlngrxl:
Die des Schuldgefühls.

Ich denke da gibt es keins. Nach 30 Jahren ist es zur Gewohnheit geworden. Andere gehen jeden morgen zum Bäcker und andere zur Affäre

x 3 #129


B
Zitat von Lavidaloca:
der Betrug selbst wird relativiert

der Betrug ist in dem Fall die Realität. Mir meinen das Gleiche

Zitat von Johanna15:
Affärenführer plagt ein schlechtes Gewissen wegen der Gefühle des Partners

Das meine ich nicht. Ein Alk. hat auch ein schlechtes Gewissen, wenn er trotz besserem Wissens, zur Flasche greift.
Ob die Flasche Gefühle hat oder nicht, ist unerheblich. Er fühlt nicht mit der Flasche, er ignoriert seine eigenen Gefühle.
Das daraus abgeleitete Bedürfnis (was misterx nicht von seiner Frau bekam) das ist der Trugschluss, hier findet der Selbstbetrug statt und die Verzerrung der eigenen Realität.

x 2 #130


B
Zitat von Massio:
Ich denke da gibt es keins. Nach 30 Jahren ist es zur Gewohnheit geworden. Andere gehen jeden morgen zum Bäcker und andere zur Affäre

Doch es existiert noch, so denke ich zumindest, in jedem Affärenführen. Verdrängung ist jedoch ein sehr starkes Instrument, insbesondere dann, wenn der Prozess bereits automatisiert ist. Deswegen sind Suchterkrankungen so schwer zu behandeln, da das Eigenständniss zum Schuldgefühl nicht vorhanden ist.

Nur eine These

#131


J
Zitat von brndbschlngrxl:
Ein Alk. hat auch ein schlechtes Gewissen, wenn er trotz besserem Wissens, zur Flasche greift.

Alk. ist eine Suchterkrankung.
Affären bzw. Fremdgehen ist eine freie Entscheidung. Das Schuldgefühl ist meiner Meinung nach etwas peripheres und nicht der Rede wert.

#132


P
Zitat von Johanna15:
Affären bzw. Fremdgehen ist eine freie Entscheidung.

Nicht nur, kann auch die Sucht nach dem Kick immer wieder sein. Sucht nach Abenteuer, das Verbotene.

x 3 #133


B
Zitat von Johanna15:
Alk. ist eine Suchtkrankheit.

Richtig. Danke.
Und ich habe die These aufgemacht, dass eine Affäre, für mich durchaus Ähnlichkeiten zu einem Suchtmuster aufweist.

x 4 #134


P
Zitat von Johanna15:
Alk. ist eine Suchterkrankung.
Affären bzw. Fremdgehen ist eine freie Entscheidung.


Auch Alk. wurde anfangs aus freien Stücken getrunken.
Eine Sucht ist es erst ( damit nicht mehr eine freie Entscheidung) wenn viel, viel Zeit vergeht und es Konstant konsumiert wird, wie eine Affaire.

Affairen sind sind auch eine Art Sucht.

x 4 #135


A


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