@SelmasLaughing
Danke mal wieder
Ich versuche so viel mit der Ratio zu machen wie glaube ich noch nie im Leben: die andere Seite betrachten, Zielstrebigkeit versuchen, Persönlichkeit entwickeln usw. Ich bin ein äußerst emotionaler Mensch, es ist also Neuland für mich. Bislang habe ich mein Handeln durch die Emotionen bestimmt. Daher bin ich ja da, wo ich bin. Problematisch ist es eben, die Energie anzuzweigen, wie ich das oben mit dem Energieloch beschrieben habe...
Diese Veränderung ist nur für mich - da bin ich sicher. Ich war ja vor der Trennung schon in der Situation, nicht zu wissen, was ich will und unzufrieden zu sein, die Berufung oder den Plan für das Leben nicht zu haben - insofern hilft der Ar***tritt der Trennung.
Ich weiß nicht, ob ich das wissen will mit dem neuen Typen. Es wird ja eh irgendwann soweit sein... Rational will ich die Trennung und den Abschluss unabhängig davon. Emotional will ich sie zurück. Da ist halt das Ungleichgewicht, aber ich finde das normal 6 Wochen nach dem endgültigen Gespräch: damals hat sie mir auf die Frage nach einem neuen Mann übrigens gesagt, die Frage nerve einfach.
Es fällt halt schwer, nach vorne zu gucken. Abzuschließen. Zu verstehen, dass es vorbei ist. Zu realisieren, dass man im Februar den konkreten Kinderwunsch diskutiert und im Juni die Beziehung am Ende ist. Dass sie es wohl nicht so toll fand wie ich mit ihr. Dass man niemals sicher sein kann und sich kümmern muss. Dass sie doch den selbstsicheren Typen brauchte.
Es ist einfach kein schönes Jahr. Vielleicht bewerte ich den Wendepunkt in diesem Jahr dann in der Zunkuft anders und positiver - wenn ich das alles durchstehe
