Zitat von HASEL:Nein daran hast du leider auch Mitschuld, welche du ja auch genannt hast. Keine Aufmerksamkeit mehr ect. Der Unterschied ist, dass du Mental stärker bist und wahrscheinlich sich dir auch keine Möglichkeit einer Affäre geboten hatte.
Überlege mal, ob du nicht vielleicht auch schwach geworden wärst, wenn sich eine attraktive nette Frau sich dir an den Hals geschmissen hätte bzw sich in dich hineingefühlt und für dich Verständnis aufgebracht hätte. Ich denke schon das du dich dann auch zu jemanden anderen hingezogen gefühlt hättest usw.
Ha, das erste Mal sind wir nicht einer Meinung

Das Wort "Schuld" ist doof, ich benutze es aber trotzdem.
Wir haben uns beide nicht mehr wirklich umeinander gekümmert. Da sehe ich keine Schuld.
Aber einer hat
entschieden sich zu öffnen und sich das Fehlende woanders herzuholen. Da sehe ich "Schuld".
Zitat von HASEL:Überlege mal, ob du nicht vielleicht auch schwach geworden wärst, wenn sich eine attraktive nette Frau sich dir an den Hals geschmissen hätte bzw sich in dich hineingefühlt und für dich Verständnis aufgebracht hätte. Ich denke schon das du dich dann auch zu jemanden anderen hingezogen gefühlt hättest usw.
Ich habe ja geschrieben, dass ich eine Rockband hatte. Videodreh mit VIVA, Fernsehauftritte, Songs im Radio und viele, auch große, Auftritte. Da hätte es schon eine Menge Gelegenheiten gegeben. Kam aber für mich tatsächlich überhaupt nicht in Frage.
Nein, das Ganze lief anders ab. Das Berufsleben von
ihr war das Tourleben". Kongresse, Messen, Hotelbars, und, ganz wichtig, ein Umfeld, in dem das "gang und gäbe" war. Dazu kommt, dass sie einfach das "Begehrt-Werden" mehr "braucht" als ich. Und dann kam da eben jemand, der ihr all das wieder gegeben hat, was zu Hause fehlte, dieses "sich attraktiv fühlen in den Augen des anderen". Und dann verliebt man sich. Oder man denkt, dass man verliebt ist. Meiner Meinung nach ist das aber eher das Genießen des Begehrt werdens.
Verstanden habe ich das alles, wie es sich entwickelt hat.
Ich habe nur nicht verstanden, warum nichts, was mal sehr wichtig war, also die Hürden, die so etwas normalerweise verhindern, die man selber ja auch in Anspruch nimmt, zu einem "Umdenken" führt. Alleine die Vorstellung, es wäre umgekehrt, würde mich doch davon abhalten. Die Gefahr, dass eine langjährige Beziehung mit einem Menschen, den man doch sehr gern hat, vorbei sein könnte, die eigenen Wertmaßstäbe usw., nichts davon "hilft". Wie geht das?
Nochmal: Alles, was Menschen tun, basiert auf freiwilligen Entscheidungen.
Und das ist die "Schuld", die ich meine.
Ist alles sehr verkürzt, hoffentlich trotzdem einigermaßen klar?
Oh, das hat sich jetzt mit
Zitat von HASEL:Die meisten schlittern ja in eine Affäre rein. Und es kann keiner abstreiten das er nicht gern mal flirtet. Das ist ja gut fürs Selbstwertgefühl. Meistens fängt es mir einem harmlosen Flirt an und geht vielelicht in ein tieferes Gespräch über. Man bekommt vielleicht sie Aufmerksamkeit von jemanden was gut tut,.
überschnitten

Zitat von hahawi:Nein, bei allem Respekt. Am Nichtfunktionieren einer Beziehung da kannst Du die Schuld bei beiden Teilen suchen, beim Betrug, mit allen dazugehörenden Begleiterscheinungen, wie Lügen und Verheimlichen, da sehe ich die Verantwortung schon beim Betrüger.
Wie sagt man? Genau das wollte ich sagen
