Zitat von paulaner:Dazu noch kurz was aus meiner Geschichte:
Als meine Frau mir das gebeichtet hat, musste sie eine Woche später wieder auf einen Kongress (ja, mit ihrem Chef). Da sie aber freiwillig gebeichtet hat (wie gesagt, ich war völlig ahnungslos) und das Ganze einige Wochen vor der Beichte beendet hatte, blieb mir doch gar nichts anderes übrig als ihr zu glauben. Alles andere hätte ich ja niemals ausgehalten. Wenn ich es verboten hätte, was hätte das geholfen. Sollte sie diesen Super-Job aufgeben? Auf die Idee bin ich nicht gekommen.
Sie hat noch 2 1/2 Jahre in der Firma weitergearbeitet, bis wir geheiratet haben und unsere Tochter auf die Welt kam.
Ich musste einfach vertrauen oder mich trennen.
@paulaner , ich habe nochmals deinen eigenen Beitrag // 23 gelesen, in dem du schreibst, wie lange dein Trauma überhaupt her ist.
Es hatte dich zuletzt jemand danach gefragt und du wolltest es nicht wiederholen, weil du meintest, man würde dich für verrückt halten
Mich hat es nun doch interessiert.......
Es muss an die 30 Jahre her sein, dass deine Frau, die damals anscheinend
noch gar nicht mit dir verheiratet war, mit ihrem ehemaligen Chef ein Verhältnis hatte.
Das kann man, aus einem deiner etwas späteren Posts, dessen Ausschnitt ich oben zitiert habe, ersehen. Sie hat dir diese Affäre "gebeichtet" und danach nicht mehr groß daran gedacht.
Sie hat danach noch 2,5 Jahre in der Firma gearbeitet, bis ihr dann geheiratet habt und eure Tochter auf die Welt kam.
In dem Post // 23 berichtest du, dass du eine PTBS und schwere Depressionen entwickelt hast, aufgrund dieser Affäre deiner jetzigen Frau. Wer hat das denn diagnostiziert? Deine Frau muss deine Depressionen und auch die Belastungsstörung doch gemerkt haben.
Habt ihr nie darüber gesprochen?
Ich kann mir nicht vorstellen, dass eure Ehe irgendwann mal wirklich ungezwungen, fröhlich und harmonisch war. Immer stand dieses "Vergehen" , diese "Beichte", wie du das nennst, einer damals jungen Frau im Fokus.
Du hattest einen Besitzanspruch, der dir normalerweise gar nicht zustand, nur weil du eine schriftliche Vereinbarung über "TREUE" unterschreiben ließest, an den sie sich schon vor der Ehe halten sollte.....natürlich auf Gegenseitigkeit beruhend, fühltest du dich "betrogen" und im Recht.
Nur was hat das mit Liebe zu tun?
Hattest du so wenig Selbstbewusstsein, dass du das nötig hattest? Ich bin nach dieser Erkenntnis etwas erschüttert.
Du schreibst, es waren 6 Jahre lang "tote Hose" zwischen euch, warum eigentlich? Deine Frau scheint doch sehr offen für 6ualität und menschlicher Nähe zu sein.
Ich möchte nicht indiskret werden, aber wenn du dich so echauffierst über das Verhalten deiner damals unverheirateten Partnerin, warum hat sie bei dir nicht das gefunden, was sie anscheinend brauchte? War das die Strafe für ihr Vergehen?
Später hat sie dich geheiratet. Nun wird sie Jahrzehnte danch , mit einer Aufarbeitung deinerseits konfroniert, zur Paartherapie aufgefordert und ich muss sagen, auch wenn ich dich als Mitglied in diesem Forum schätze , ich wäre an ihrer Stelle lange gegangen.
Wenn ich als Frau, eine Beziehung, die ich vor der Ehe hatte, rechtfertigen müsste und mein Geständnis würde mir nach 30 Jahren noch zur Last gelegt, dann würde ich mal kühn behaupten.....da stimmt was nicht.
Deine letzten Beiträge haben mich, vom Bauchgefühl her, sehr irritiert. Sie erinnern mich an einen anderen User hier im Forum im Affären Thread, der genauso schreibt wie du. Dazu kein Kommentar.........
Ich kann das, was du immer und immer wieder schreibst, nicht nachvollziehen. Statt eines schönen Lebens, bereitest du dir selbst die Hölle auf Erden.
Alles Gute
Atmani