Zitat von 6rama9:Erstaunlich, dass man sein absolutes Wunschkind kaum auf der Welt dann nur noch maximal die Hälfte der Zeit, eventuell auch nur alle 2 Wochen mal ein Wochenende sehen möchte.
Das erste Jahr mit einem Baby ist für die Eltern anstrengend, mit wenig Schlaf und stark eigeschränkten
Freiräumen verbunden. Ein neu geborenes Kind verändert wesentlich die Paardynamik und das betrifft
auch meist die Paarebene. Das Kind steht absolut im Vordergrund. Manche Männer (seltener Frauen) tun
sich damit schwer, dass die Prioritäten sich total verschoben haben und sie erst einmal nicht die 1. Geige
spielen und zurück stecken müssen.
In dieser Lebensphase seine Frau und Mutter des eigenen Kindes, anstatt als EM und Vater alles zu geben
und die Familie zu schützen, ist der TE dabei genau das Gegenteil zu machen und glaubt das Gras auf
der anderen Seite ist grüner.
@ BenzinImBlut, Du hast mit der Ehe und Gründung einer neuen Familie mit Kind, Verantwortung über-
nommen und wirst dem bereits jetzt schon nicht mehr gerecht.
Es spricht nicht für einen guten Charakter Deiner Arbeitskollegin und OdB da mit zu machen, obwohl
sie wohl weiß, es wird eine Familie zerstört. Du weißt also, wozu sie fähig ist (und das vermutlich nicht
nur bei Dir).
Deine Arbeitskollegin weiß wozu Du fähig bist. Verantwortungsloser und egoistischer kann man sich
ja kaum verhalten. Seine Frau mit Kleinkind, überhaupt in Erwägung zu ziehen, zu verlassen ist für
mich eindeutig eine Charakterfrage. Aber ja, Du und sie, ihr passt gut zusammen. Das Problem,
auf verbrannte Erde und Unglück der Menschen die einem am nächsten stehen etwas aufbauen
zu wollen, geht meist schief. Du und sie wissen von einander, dass sie sich besser nicht auf dem
Anderen verlassen sollten.
@ BenzinImBlut, Gefühle können wir Menschen nicht bewußt steuern, aber wie wir damit umgehen
sehr wohl. Gefühle verblassen, wenn man ihnen keine Nahrung mehr gibt. Du hast Dich willentlich,
also nicht " ich konnte nicht anders ", sondern " ich wollte nicht anders " in die Situation gebracht.
Du bist schon viel zu weit gegangen.
Ein weiteres gewichtiges Problem ist, dass es eine Arbeitskollegin ist. Wenn es schief und für
Dich schlecht läuft, ist möglicherweise der Arbeitsplatzverlust damit verbunden. Am Ende könnte
stehen, die Ehe vor die Wand gefahren, Du ein Wochenend-Papa und Zahlmeister bist, Familie,
Freunde und alle die Dir nahe stehen könnten sich von Dir abwenden und Du könntest am Ende
alleine da stehen.
Ich schätze, in Deinem selbst immer wieder befeuerten Hormoncoctail mit vernebelten Kopf ohne
Klarsicht, werden leider die Warnungen nicht ankommen, sondern erst wenn es zu spät ist.