Ich denke schon, dass sich Männer und Frauen beiderseits Gedanken machen zu einer Beziehung, Trennung oder andere in diese Richtung gehende Themen, Ausnahmen gibt es natürlich auch immer.
Nur ist mein Eindruck, dass Männer eher nicht so lange über etwas Nachdenken und schon gar nicht darüber so intenisv reden als wie die Damen, welche sich doch häufig mit alles und allem beschäftigen oft recht lange und sehr intensiv. Ich denke, da sind Männer anders, ich ticke anders, die meisten Kumpels und Männer, die ich kenne, auch eher.
Bei meinen Vorgesetzten im Betrieb sehe ich das auch in den Anweisungen und Dienstplänen. Wir haben mehrere männliche und eine Frau als direkte Vorgesetzte, je nachdem, in welcher Abteilung man gerade eingesetzt ist. Bei der Dienstplanerstellung fällt das am deutlichsten auf:
Die Männer machen sich Gedanken, wollen das möglichst schnell hinter sich bringen, erstellen einen Plan und der steht dann in aller Regel auch.
Bei der einen Vorgesetzten läuft das ganz anders ab. Die fragt alle immer vorab, ob irgendwann jemand wichtige Termine hat oder irgendwann arbeitsfrei oder Urlaub haben möchte. Die Folge daraus: Bis der Dienstplan erstellt ist, dauert es recht lange, manchmal immer erst kurz vor der nächsten Arbeitszeitperiode, was manche im Betrieb abnervt.
Bei den Männern wird da kurzer Prozess gemacht, der Plan steht oft schon drei Wochen vor dem nächsten Monat fest. Fällt jemand aus wegen Krankheit oder Urlaub, wird einfach improvisiert, aber nicht gleich ein komplett neuer Dienstplan geschrieben. Bei der weiblichen Vorgesetzten ist es so, dass die meistens drei oder mehr "Ersatzpläne" hat.
Sie meint es gut und will sowohl dem Betrieb als auch den Beschäftigten gerecht werden, was ja an sich toll ist. Aber meistens verprellt sie damit die gesamte Belegschaft, weil es immer wieder Änderungen gibt und man nie weiß, was als nächstes kommt. Also dann leider eher das genau umgekehrte Ergebnis dessen, auf was sie abzielt.
In Partnerschafen ist es "leider" auch oft so, dass Frauen sehr viel zerdenken und damit ungelegte Eier ins Nest legen, wo es nicht erforderlich ist. Männer schauen auch nicht immer Frauen an und fragen, was ihnen durch den Kopf geht, weil Männer eher direkt und pragmatisch denken, reden und handeln.
Also ich denke, es gibt auf jeden Fall Unterschiede in der Art und Weise, wie Männer und Frauen denken, sprechen und handeln. Auch, was die Intensität betrifft. Für mich ist das aber Normalzustand, weil ich persönlich annehme, dass eben auch die unterschiedliche Biologie dafür verantwortlich ist, die Entwicklung und dann natürlich auch der jeweils persönliche Hintergrund. Ein Mann aus akademischer Familie denkt anders als ein Mann aus einer "Arbeiterfamilie", bei Frauen wird das auch nicht viel anders sein, aber auch da werden sich jeweils die Intensitäten vermutlich unterscheiden, zumindest ist es das, was ich bei meinem Bekanntenkreis beobachte.
Und siehe da, ich habe mir gerade "männeruntypisch" wieder viele, vielleicht zu viele Gedanken gemacht und niedergeschrieben.
