Hedwig11
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Mein Vater wurde blutjung Soldat im 2. Wk. Mehrmals verletzt, extrem lange in russischer Gefangenschaft und wirklich traumatisiert kam er erst mit über 30 wieder nach Hause. Kurz nach seiner Rückkehr versuchte er 2x sich zu suiz*dieren. Erst als er in eine Arbeit und Familie fest eingebunden wurde, stabilisierte er sich. In der Arbeit war er anerkannt und geschätzt, wurde ausgezeichnet usw. Hätte man ihn mit Anfang 30 verrentet und zum Kranken abgestempelt, wäre das alles andere als förderlich gewesen, um es mal vorsichtig auszudrücken. Eine Aufarbeitung und Therapie seiner Kriegstraumata wäre aber sehr wohl gut für ihn gewesen. Das gab es allerdings damals nicht.