Kern
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Die Affäre an sich ist abgehakt, es gibt keinen Groll. Es gibt Vertrauensmangel-Zustände, was aber in meinem Empfinden daran liegt dass sie für mich einfach zu wenig für mich getan hat. Es kam zu wenig bei mir an. Das kann man jetzt noch psychologisch zerhacken und in diverse Theorien zwängen, letztendlich ist es nur eine subjektive Empfindung von mir.
Die Beziehungen sah tatsächlich so aus, dass ich nich habe treiben lassen in dem wo ich mich wohl gefühlt habe.
In Entscheidungen war meine Frau die treibende Kraft, manche Dinge, wie zum Beispiel den Pool, wollte ich nie. Habe ich auch lange Zeit verteidigt, denn so ein Pool macht Arbeit und kostet Geld, für mich kein hinreichendes Nutzen-Verhältnis.
Es gab dann mal eine große Feier, und ich saß mit meiner Frau zwischen meinen Kollegen, im Hochsommer. Alle Kollegen schwärmten von ihrem Pool. Meine Frau sagte dann betrübt, ich hätte ja gern einen, aber mein Mann nicht. Da hab ich mir was anhören können von den Kollegenich war dann richtig sauer und trotzig. Aber es hat genagt, und ich habe dann gesagt, du willst einen Pool, du bekommst ihn. Hat ne Stange Geld und jede Menge Arbeit gekostet. Ich freu mich zwar jetzt über das Teil, aber es ist halt nicht auf meinem Mist gewachsen.
Zu den Fragen Haus Kinder, ich kann das gar nicht sagen wer da wirklich treibend war. Wir wollten es und es ist halt passiert. Beim Haus weiss ich dass sie ungeduldiger war als ich. Uns eins anzuschauen war meine Idee, aber die Begeisterung war bei ihr grenzenlos!
Ich will jetzt nicht mit vielen Beispielen aufwarten, aber im Grunde war es so dass ich ihr Ritter bin, und sie meine Prinzessin. Ich war der Wünsche-Erfüller. Der der immer alles richtet, der immer da ist, der Tröster und der Erklärer. Vielleicht waren einfach keine großen Wünsche mehr offen, so dass es zu einer Affäre kam. Verwöhnt?
Nach der Affäre war ihr Bestreben erst bei Null, dann sehr hoch, und nun wieder nachlassend bis null.
Das ist mir bewusst.
Nun ist es nicht nur so dass SIE jetzt allein mit der Macht spielt, denn die Entscheidung ist gemeinsam getroffen worden. Es ist zum ersten mal so dass sie von mir gehört hat, dass ich es nun in Kauf nehme auseinander zu gehen, weil es mir nicht langt. Der Vorschlag zu ihrer Mutter zu gehen war von mir. Ne eigene Idee hatte sie nicht mal.
Nicht sie hat gesagt das sie geht. Ich habe gesagt sie muss gehen. Klar weiss sie dass es mir schwerer fällt. Wenn ich aber dabei bleibe dass ich nur 100% akzeptiere als Bedingungen für einen Neustart, kann mir ja nichts mehr passieren. Ein Zwischending wird es nicht mehr geben.
Ich habe ihr auch gesagt ich stehe dazu dass ich noch Vertrauenssprobleme habe, aber ich hatte auch nicht wirklich Anlass davon heilen zu können in der kurzen Zeit. Wir waren ja viel zusammen unterwegs, es gab einfach auch nichts zum "üben" und abarbeiten.
Dafür will ich mich aber auch nicht weiter rechtfertigen, entweder schafft sie Fakten oder nicht.
Sie ist zumindest nun nicht mehr allein am Hebel.