Kern
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Guten Morgen! Für die, die es interessiert möchte ich nochmal den momentanen Stand in meinem Leben preisgeben. Zunächst das wichtigste, ich bin seit ein ca 8 Wochen wieder mit meiner Frau zusammen, und wir führen tatsächlich eine Beziehung, wie sie vor vielen Jahren einmal war.
Als ich diesen Thread erstellt habe, war ich hilflos und verzweifelt, und dieses Machtgefälle-"Gedöns" war vielleicht nicht mal ernst gemeint, da in Verzweiflung und Angst geboren.
Rückblickend betrachtet, trifft es das aber schon genau auf den Punkt. Man darf das sicher nicht allgemein betrachten, eher passt es individuell genau auf mich, und meine Ehe, so wie sie sich entwickelt hatte.
Ich hatte bei der Freundin, Affäre, wie auch immer man das jetzt nennen möchte, zwar etwas gefunden was ich sehr vermisst hatte, aber trotzdem fühlte es sich einfach nicht echt an. Gefühle waren heftigst vorhanden, aber es gab an jeder Ecke "red Flags". Das habe ich beiseite gewischt, ich war völlig losgelöst von mir selbst. Mein altes Ich in der Ehe war mein Untergang, und das wovon ich weg wollte. Ausserdem hatte ich Fakten geschaffen, für die Kinder, und die Frau. Das ganze Leid, ich konnte es kaum ertragen. Trotzdem habe ich versucht meiner Frau nahezubringen was jetzt los ist. Sie hat jeden Strohhalm genutzt, mit mir in Kontakt zu kommen, mit mir reden zu wollen. Sie hat mich an der Arbeit aufgesucht, sie hat versucht die neue aufzusuchen, hat geweint, geschrien, gedroht.
Irgendwann hat sie sich beruhigt, wir konnten zusammen sitzen und finanzielles zusammentragen und auflisten, klären wie der Umgang mit den Kindern künftig sein wird, meine Frau wollte sich eine Wohnung nehmen.
Irgendwann im Oktober, ich hatte Kumpel zu Besuch, und wir haben bei mir zuhause gesessen in geselliger Runde. Da kam meine Frau herein. Die wollte etwas holen. Ihr Blick war traurig, und in mir hat sich etwas geregt. Sie ging schnell wieder, aber am nächsten Morgen war sie wieder da, um zu reden. Ich weiss nicht warum, aber es endete damit dass wir beide gesagt haben, es kann nicht das Ende sein. Sie ist wieder gefahren, kam aber am Abend wieder, und verbrachte die Nacht mit mir. Das ging ca 4 Tage so weiter, und an Tag 5 haben wir beide einen richtigen Neustart beschlossen.
Am Abend meiner kleinen "Kumpelfeier" war ich allerdings schon nicht mehr mit der "Freundin/Affäre" zusammen. Trotz heftiger Gefühle, die ich aber nicht wirklich einordnen konnte. Allein sein wollte ich.
Leider habe ich damit nun auch dieser Frau weh getan. Rückgängig machen geht leider nur auf dem PC, es tut mir unendlich leid. Auch diese Frau hat getobt, geweint, und mich gestalkt. Mir an der Arbeit aufgelauert, mich versucht zu überrumpeln und zu küssen. Das war allerdings ein ganz anderes Niveau. Die "red flags" hätten mich warnen sollen. Erst seit etwa 2 Wochen ist Ruhe. Ich habe immer alles persönlich und in ehrlichen Gesprächen geklärt, es gab also keine Veranlassung irgend welche "Unklarheiten" zu beseitigen, die gab es nämlich nicht. Das hat mich aber zu der Überlegung gebracht, dass ich vielleicht für manchen Typ Frau einen Eigentumsstempel auf der Stirn trage. Was natürlich nur von meiner Art und meinem Verhalten her kommen kann.
Naja, in jedem Fall habe ich daraus mehr gelernt als aus Paartherapie, die ich aber trotzdem als sehr hilfreich erachte! Die ganze Geschichte hat meine Frau und mich am Ende wieder auf Augenhöhe manövriert, so lächerlich das klingt. Es ist was dran an Macht, an Machtgefälle und Schieflagen. Auch wenn es in den meisten Fällen im Unterbewusstsein passiert.
Meine Frau hat das erste mal seit Jahren Konsequenzen für ihr Verhalten erfahren, die Prinzessin ist Vergangenheit, und ich hab ein Stück meiner selbst wiedergefunden.
Jetzt freuen wir uns auf Weihnachten, solch eine Freude ist für mich viele Jahre her!
Als ich diesen Thread erstellt habe, war ich hilflos und verzweifelt, und dieses Machtgefälle-"Gedöns" war vielleicht nicht mal ernst gemeint, da in Verzweiflung und Angst geboren.
Rückblickend betrachtet, trifft es das aber schon genau auf den Punkt. Man darf das sicher nicht allgemein betrachten, eher passt es individuell genau auf mich, und meine Ehe, so wie sie sich entwickelt hatte.
Ich hatte bei der Freundin, Affäre, wie auch immer man das jetzt nennen möchte, zwar etwas gefunden was ich sehr vermisst hatte, aber trotzdem fühlte es sich einfach nicht echt an. Gefühle waren heftigst vorhanden, aber es gab an jeder Ecke "red Flags". Das habe ich beiseite gewischt, ich war völlig losgelöst von mir selbst. Mein altes Ich in der Ehe war mein Untergang, und das wovon ich weg wollte. Ausserdem hatte ich Fakten geschaffen, für die Kinder, und die Frau. Das ganze Leid, ich konnte es kaum ertragen. Trotzdem habe ich versucht meiner Frau nahezubringen was jetzt los ist. Sie hat jeden Strohhalm genutzt, mit mir in Kontakt zu kommen, mit mir reden zu wollen. Sie hat mich an der Arbeit aufgesucht, sie hat versucht die neue aufzusuchen, hat geweint, geschrien, gedroht.
Irgendwann hat sie sich beruhigt, wir konnten zusammen sitzen und finanzielles zusammentragen und auflisten, klären wie der Umgang mit den Kindern künftig sein wird, meine Frau wollte sich eine Wohnung nehmen.
Irgendwann im Oktober, ich hatte Kumpel zu Besuch, und wir haben bei mir zuhause gesessen in geselliger Runde. Da kam meine Frau herein. Die wollte etwas holen. Ihr Blick war traurig, und in mir hat sich etwas geregt. Sie ging schnell wieder, aber am nächsten Morgen war sie wieder da, um zu reden. Ich weiss nicht warum, aber es endete damit dass wir beide gesagt haben, es kann nicht das Ende sein. Sie ist wieder gefahren, kam aber am Abend wieder, und verbrachte die Nacht mit mir. Das ging ca 4 Tage so weiter, und an Tag 5 haben wir beide einen richtigen Neustart beschlossen.
Am Abend meiner kleinen "Kumpelfeier" war ich allerdings schon nicht mehr mit der "Freundin/Affäre" zusammen. Trotz heftiger Gefühle, die ich aber nicht wirklich einordnen konnte. Allein sein wollte ich.
Leider habe ich damit nun auch dieser Frau weh getan. Rückgängig machen geht leider nur auf dem PC, es tut mir unendlich leid. Auch diese Frau hat getobt, geweint, und mich gestalkt. Mir an der Arbeit aufgelauert, mich versucht zu überrumpeln und zu küssen. Das war allerdings ein ganz anderes Niveau. Die "red flags" hätten mich warnen sollen. Erst seit etwa 2 Wochen ist Ruhe. Ich habe immer alles persönlich und in ehrlichen Gesprächen geklärt, es gab also keine Veranlassung irgend welche "Unklarheiten" zu beseitigen, die gab es nämlich nicht. Das hat mich aber zu der Überlegung gebracht, dass ich vielleicht für manchen Typ Frau einen Eigentumsstempel auf der Stirn trage. Was natürlich nur von meiner Art und meinem Verhalten her kommen kann.
Naja, in jedem Fall habe ich daraus mehr gelernt als aus Paartherapie, die ich aber trotzdem als sehr hilfreich erachte! Die ganze Geschichte hat meine Frau und mich am Ende wieder auf Augenhöhe manövriert, so lächerlich das klingt. Es ist was dran an Macht, an Machtgefälle und Schieflagen. Auch wenn es in den meisten Fällen im Unterbewusstsein passiert.
Meine Frau hat das erste mal seit Jahren Konsequenzen für ihr Verhalten erfahren, die Prinzessin ist Vergangenheit, und ich hab ein Stück meiner selbst wiedergefunden.
Jetzt freuen wir uns auf Weihnachten, solch eine Freude ist für mich viele Jahre her!