Zitat von Kern: Ich will keine Trennung!
Aber du tust so als ob.
Wie soll deine Frau dir da vertrauen und wieder zu dir zurückfinden?
Ich habe seinerzeit irgendwann mitbekommen, dass mein Mann meinen Seitensprung immer wieder als Mittel gegen mich benutzte. Nach außen machte er einen auf Ehe und Harmonie, aber immer so, dass jeder sehen sollte, dass
er das Sagen hatte - dein Stichwort, @Kern : Machtgefälle. Und er glaubte, es stünde ihm zu, demonstrativ Macht auszuüben, an mir herumzuerziehen usw., da ich ja
"so eine" sei.
Wer ihm das eingeflüstert hat? Unter anderem seine Mutter - und mein Seitensprung.
Aber wie soll ich denn jemanden als Partner für voll nehmen, der nicht mal 'ne eigene Meinung hat? Der sich beeinflussen und bequatschen lässt? Von Leuten, die besser daran täten, sich mit ihren eigenen Leben zu befassen als sich woanders einzumischen?
Und wie - und vor allem:
warum? - sollte ich mich so einem solchen rückgratlosen Schlaffi
unterordnen? Mir von ihm
Regeln aufstellen lassen? Mich von ihm
erziehen lassen?
Gehorchen? Mich
unterordnen? Und das Ganze immer in der Gewissheit, dass es nie genug sein, mein "Fehltritt" nie wirklich verziehen, geschweige denn abgehakt wird?
Ich wartete also nur noch auf den richtigen Moment, denn durch Wende, Arbeitslosigkeit usw. ging es uns zeitweilig nicht so gut. Da war unbedingter Zusammenhalt angesagt, denn dazu ist man ja verheiratet. - Meine Meinung. Mein ehelicher Schlaffi hatte eine andere, nicht mal selbst erdacht, sondern wie immer eingequatscht von außen.
Kaum dass wir beide wieder in Lohn und Brot standen, trat ich Schlaffi in die E.ier (also voll ins Vakuum), denn ich trennte mich von ihm. Noch mal:
Ich trennte mich. Und es war
kein Warmwechsel - auch wenn Schlaffi und seine dominante Mutter mir das gern unterstellten, schließlich wollten sie mich ja verächtlich naserümpfend als "
so eine" betrachten können.
Wenn du so weitermachst wie jetzt, @Kern , dann wünsche ich deiner Frau den Mut zum Schlussstrich.