Zitat von Karili: Was Kern zu wollen scheint, kennen wir doch alle gut. Zurück in eine Zeit als in der Partnerschaft noch alles gut und glücklich war.
Ganz klar, und die Einsicht bzw. das Gefühl, dass das so nicht wieder sein wird, ist bitter.
Zitat von Karili: das "Wir gehen gemeinsam nach vorn und es wird dann schon" scheint bei beiden nicvt zu funktionieren.
Weil keiner weiß, ob der andere ebenfalls möchte.
Mögen täten die beiden schon wollen, aber dürfen trauen sie sich nicht.
Zitat von Karili: Die Frage wäre jegzt warum es damals nicht zur Trennung kam und hier scheinen für sie finanzielle Sicherheit und Status eine wichtige Rolle zu spielen, bei Kern der Wunsch alles wie vorher werden zu lassen und finanzielle Ängste.
Tja, wenn glücklich zu sein und materieller Wohlstand nicht gleichzeitig zu haben sind, dann muss man eben Prioritäten setzen und entsprechend leben, aber mit Haltung und ohne sich zu beklagen.
Zitat von Karili: Sie haben bei der Entscheidung offenbar versäumt festzustellen, dass beide durch die Affäre dauerhaft verändert sind. Oberflächlich scheint man sich angenähert zu haben, das Machtgefälle der Affäre blieb.
Als ich bei Kern was von "Machtgefälle" las, fühlte ich mich in ein BDSM-Forum versetzt, wo sich die Leute lang und breit über genau so was auslassen, und das mit einem so heiligen Ernst, dass man sich entweder gruselt oder vor Lachen wegschmeißt.
Das "Machtgefälle" hier ist lediglich ein Empfinden bzw. Hirngespinst von @Kern . In
seinem Kopf ist es präsent; in
seinem Kopf ist er dabei der Unterlegene.
Ich bin gar nicht so sicher, dass das "Machtgefälle" auch im Kopf von Kerns EF so präsent ist wie bei ihm; und noch weniger vermute ich, dass sie sich dabei bewusst als die Überlegene sieht.
Es ist nämlich niemand verpflichtet, in solchen Kategorien zu denken. Höchstens, wenn man eine Situation künstlich verkomplizieren will.