Zitat von Avalona: Was ist das denn?
Grob gesagt, ich setze auf einen fallenden Kurs der Bumble Aktie.
Gehts Bumble schlecht, klingelt es bei mir in der Kasse.
Zitat von Avalona: Ich wollte noch anmerken, dass ich das überhaupt nicht "bedürftig" finde. Ich finde das Wort an sich nicht so wirklich passend, denn mal ehrlich, wir sind so gemacht, dass die meisten normalen Menschen gern mit jemand anderem sind. Das hat mit Bedürftigkeit nicht wirklich was zu tun. Bedürftig sind wir alle, wenn man das mal so sagen will.
Das Problem bei der "Bedürftigkeit" ist halt, dass es in den meisten Fällen unattraktiv fürs andere Geschlecht ist.
Und ob etwas als "bedürftig" wahrgenommen wird, liegt insbesondere bei Datingapps am Aussehen. (Stichwort: Halo-Effekt)
Das kann man immer sehr gut bei "Profile-Reviews" in Dating-Subreddits sehen.
Sehr spannend fand ich z.B. dass dort ein Person in Abständen sein "Profil" bewerten lassen hat. Selber Profiltext, aber mit dem Unterschied, dass auf der ersten Bewertung ein Durchschnittstyp zu sehen war und beim Zweiten ein doch recht attraktiver sportlicher Kerl.
Zusammengefasst wurde das Profil Nr. 1 als "Bedürftig" eingestuft, während Nr. 2 als "romantisch" wahrgenommen wurde, obwohl es der gleiche Profiltext war.
Es ist nun mal so, dass "Bedürftig" auch gleichzeitig "Optionslos" bedeutet.
Wenn eine Frau also einen Mann sieht, der sehr attraktiv ist, KANN er nicht bedürftig wirken, weil sie sich unterbewusst denkt "Der ist attraktiv, der hat genügend Optionen".
Zitat von DerBoxsack: Man vergleicht immer mehr und mehr, wird unzufriedener und merkt gar nicht, dass man am Leben vollkommen vorbeischießt.
Nennt man "Paradox of Choice". Kann man sich einiges zu durchlesen.
Die Kernaussage ist "Je mehr Auswahl man hat, desto weniger wird eine Entscheidung getroffen."
Sollte man sich doch entscheiden ist es so, dass man mit seiner Entscheidung umso unzufriedener ist, je mehr Auswahl man hatte.
Auch dies ist ein Grund niemals eine mit einer Frau aus einer Datingapp eine Beziehung einzugehen.
Zitat von DerBoxsack: Mann/Frau achtet vielleicht immer mehr darauf, dass man die/den perfekte(n) Partner(in) ohne große Anstrengung oder Mühe, Kreativität, etc. ins Leben ziehen kann.
Der Glaube daran ist halt einer der Faktoren, warum Menschen halt trotz der Sch**sse die sich dort tummelt immer noch weiterswipen.
Aber auch das neigt sich dem Ende zu. Sind wir ehrlich, immer mehr Männer realisieren, dass sich die Finger blutig swipen und nichts dabei rum kommt. Und immer mehr Frauen merken, dass die 1000 likes einen feuchten Dreck bedeuten.
Was diese Datingapps angeht, befinden wir uns im Endzyklus.
Wir Menschen sind halt auch Kosten-Nutzen-Orientiert und wenn der Aufwand zu groß ist, suchen wir uns Alternativen.
Zitat von DerBoxsack: Für mich sind Dating Apps ein Killer für's Selbstbewusstsein und auch die Selbstliebe.
Ist ja mittlerweile auch belegt, dass Datingapp schlecht für die mentale Gesundheit ist.
Zitat von DerBoxsack: Ich pers. gerate in den Trott "Kein Like zurück bekommen, ich bin weniger Wert" und sowas..
Als Durchschnittsmann bekommst du keine Likes und als Durchschnittsfrau sind deine Likes wertlos.
Zitat von DerBoxsack: Einige Männer (nicht alle, aber einige) gaukeln dir auch gerne vor, dass sie was ernstes wollen und bei der ersten Gelegenheit lassen sie dich dann fallen, wenn sie das bekommen haben, was sie eigentlich wollten.
Ja, aber andererseits: Wen wunderts!? Das Grab haben sich Frauen ja selbst geschaufelt.
Gelogen wird auf Datingapps generell viel. Sei es Alter, Aussehen, Kinder, etc.
Da tun sich wohl beide Geschlechter nichts.
Zitat von chocomoko: Allein schon investieren, man ist ja kein Aktienfond oder so. Vielleicht ergibt sich das dann automatisch wenn es harmoniert und man fragt sich nicht "will ich investieren?, sondern "fühle ich mich wohl"? Schwer zu beschreiben gerade.
Man investiert halt nur, wenn man das Gefühl hat; Es lohnt sich.
Zitat von btlwe.: Ich will auch nichts böses sagen, aber ein Pü.ff ist wenigstens eine ehrliche Transanktion und nach 3 Dates zum Bewerbungsgespräch kennenlernen, haste schon rein finanziell betrachtet mehr hingelegt, aber im Normalfall bleibt die Transaktion aus, da man schon auf dem 3.ten Date ist!
Ja da weiß man eben, dass man was bekommt.
Bei Dates eben nicht.. Daher sollte man diese natürlich kostengünstig gestalten und kein 200 EUR Abendessen.
Wenn man 200 EUR latzt und sich anschließend über die ausbleibende Gegenleistung beschwert ist genauso dumm, wie als wenn eine Frau sich nach dem Sex beschwert, dass er keine Beziehung mit ihr will.
Im ersten Fall: Dann halt dein Geld zusammen.
Im zweiten Fall: Dann halt doch deine Beine zusammen.