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Mann hat jemanden kennengelernt

Z
Ich bin auch pro eurer Ehe eine Chance zu geben. Allerdings würde ich definitiv von meinen Partner verlangen das er den Job beendet oder sie geht.
Ich glaube nicht das sowas gut aus geht wenn sie immer um deinen Mann herum ist als du selbst. Und man verbringt mit den Kollegen mehr Zeit im Schnitt als mit den Partnern.

Geht ihr dann zur Eheberatung? Was soll sich ändern?
Selbst als betrogene kann ich dir sagen, das man Veränderung und Bestätigung braucht um sich wieder wohl oder sicher in der Beziehung zu fühlen.

x 1 #46


Worrior
@Lena_75
Es ist traurig wie Du Dir das schön redest.
Er weiss dass es Dir weh tut aber es interessiert ihn nicht.
Er sieht wie Du leidest und sieht wie Du kämpfst aber er schaut weg.
Er weiss wie sehr Dich das kränkt aber er respektiert Dich nicht.
Respekt ist die unterste Grenze für eine Beziehung.
Was bitte erwartest Du von einer Paartherapie, etwa einen Zauberspruch?
Das Schlimme ist nicht dass er das tut sondern dass Du es Dir gefallen lässt.
Wenn Du gesagt hättest "Alles klar, ich verstehe, ich sehe dann unsere Ehe hier an diesem Punkt als beendet."
Meinst Du etwa er hätte so gekämpft?
Wie weit erniedrigst Du Dich noch selbst, etwa bis gar nichts mehr von Dir bleibt?

x 3 #47


A


Mann hat jemanden kennengelernt

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Z
Zitat von Worrior:
@Lena_75 Es ist traurig wie Du Dir das schön redest. Er weiss dass es Dir weh tut aber es interessiert ihn nicht. Er sieht wie Du leidest und sieht ...

Das Zaubern überlässt Du bitte schön mir 😅😉😋

Was mir aufgefallen ist an Dir, das Du jeden immer zur Trennung räst. Nach über einem Jahr wollte ich es jetzt wirklich mal ansprechen.

Fremd verlieben kann man sogar Biologisch erklären. Warum ist er jetzt Respektlos? Ja er hat es ihr nicht gesagt sie hat nach Gehalt, aber denkst du das es in seiner Situation einfach war? Würde mir das heute wieder passieren, ich würde es an dieser Stelle in der selben Situation auch nicht erzählen. Den es verletzt den Partner. Und wenn nix gelaufen ist man den Partner trotzdem liebt und ja auch das ist Biologisch möglich und sich wieder entlieben will kann es sogar die Bindung zum Partner stärken.

Ob er gekämpft hätte wissen wir nicht. Die TE hat es nicht zu gelassen herum zu spielen. Sie hat es Erwachsen gelöst ohne Drama ohne unnötigen zusätzlichen Stress. Und so verhält man sich als Erwachsene Frau und nach fast 30 Jahren Beziehung.

#48


Worrior
@ZauberSandra
Werte Zauberin ich rate nur zur Trennung wenn dritte involviert sind.
Ausnahme, es wäre eine total katastrophale Situation, dann rate ich auch dazu wenn keine Fremdeinwirkung stattfand.
Viele Dinge kann man richten, wenn man will, wie gesagt außer wenn Andere im Spiel sind.
Für mich oder gegen mich, zwischendrin gibt es da für mich nichts.
Meine persönliche Empfehlung.

#49


B
@Worrior
Mir fällt deine gnadenlose Hartherzigkeit auf. Sobald eine Beziehung in schieflage gerät, und da ist irgend wie und sei es noch so harmlos ein Dritter involviert muss die Beziehung beendet werden.
Ist kein dritter dabei, kann man Beziehungen reparieren. Wenn ich jetzt mal kurz darüber nachdenke, wie sehr sich Menschen ohne einen Dritten verletzen können und dies als grundsätzlich reparabel halte ( das ist die Weiterführung deines Gedankens bzgl. Ich rate nur zur Trennung bei Dritten) ist das darüberhinaus nicht logisch.
Hey, niemand sollte in einer Beziehung Scheuklappen aufsetzen müssen.
Es gibt Menschen die sind innerhalb einer Beziehung so dass sie nicht links und rechts gucken und sich nicht fremd verlieben.
Bis es dann doch passiert. Gegen die vermaledeite Biochemie ist kein Kraut gewachsen. Man reagiert auf den anderen auch wenn man noch so glücklich ist.
Was aber geht ist bewusst mit seinen Gefühlen umzugehen, zu entscheiden ob man ihnen nachgibt Oder eben nicht.

Dann schreibst du sehr abwertend über Paartherapie. Ganz offensichtlich hast du keine Ahnung davon.
In einer guten pasrtherapie wirkt der Therapeut in mehreren Rollen.
Er agiert als Mediator und fungiert als Vermittler. Er ist Übersetzer wenn Paare aneinander vorbei reden
Er ist neutral.
Er kann Verhaltensmuster erkennen und ansprechen. Und er kann eine respektvolle Kommunikation wieder herstellen
Und er kann neue Ideen einbringen.
All das kann dazu führen dass Paare endlich lernen miteinander zu sprechen
Man kann herausfindenob es mit der partnerschaftlichen Beziehung weitergehend kann oder ob eine Trennung das richtige ist.
So binär wie du hier Schreibst merkt man sehr deutlich dass du unwillig bist zu verzeihen ohne zu verstehen wie viel Kraft im verzeihen liegt.
Und ich habe da so meinen Gedanken, dass du aufgrund eines oder mehreren traumatischen Ereignissen dein Herz verbarrikadiert hast

x 3 #50


Worrior
@BernhardQXY
Ich habe mein Herz nicht verbarrikadiert aber ich öffne es nur noch Menschen gegenüber die es verdienen.
Ich kann jemanden noch lieben aber ich halte ihn nicht auf wenn er meint dass er an anderer Stelle glücklicher wird oder sich seiner Gefühle mir gegenüber nicht mehr klar ist.
Notfalls gehe dann auch ich und nehme der Person die schwere Entscheidung ab.

x 1 #51


M
Liebe TE,

vielen Dank für deine Rückmeldung. Ich habe auch das Gefühl, ihr beiden könnt das wieder hinbekommen. Voraussetzung ist natürlich, dein Mann steht nur beruflich zur Verfügung und unterlässt ab sofort den privaten Kontakt. Und ihr beide seid an einer ehrlichen Aufarbeitung interessiert. Lass dich nicht von Angst leiten, sondern kommuniziere klar deine Grenzen. Diese Warteposition zermürbt doch auch, findest du nicht?

Ich persönlich sehe auch einen Unterschied zwischen einem emotionalen oder körperlichen Betrug. Natürlich sind beide auf ihre Art schlimm. Nur bei einem körperlichen Betrug sind aus meiner Sicht die Grenzen klarer erkennbar und schnell überschritten. Jeder vergebene Partner weiß, sobald es zum körperlichen Kontakt kommt, dass es nicht richtig ist. Während man bei einem emotionalen Betrug oftmals selbst nicht weiß, wie die Gefühle einzuordnen sind und wann zu weit gegangen wurde. Dies erkennt man oft erst im Nachhinein.

@Worrior: Für mich liest du dich meistens sehr klar und deine Prinzipien bringst du deutlich zum Ausdruck. Wo für andere noch Handlungsspielraum besteht, ist für dich möglicherweise schneller eine Grenze erreicht. Das hat nichts mit Hartherzigkeit zu tun, sondern es sind deine Leitplanken in Bezug auf eine Beziehung. Und alle Ansichten sind absolut legitim, denn in einer Diskussionsrunde sind sich die meisten selten einig. Das wollte ich an dieser Stelle noch einbringen.

x 3 #52


Z
Zitat von Worrior:
@BernhardQXY Ich habe mein Herz nicht verbarrikadiert aber ich öffne es nur noch Menschen gegenüber die es verdienen. Ich kann jemanden noch lieben ...

Das Problem ist aber man wird es erst am Ende wissen ob jemand es verdient hatte. Entweder Ende der Beziehung und am Ende des eigenen Lebens

x 4 #53


M
@ZauberSandra
Zitat von ZauberSandra:
ob jemand es verdient hatte

„Verdienen“ finde ich persönlich einen schwierigen Ausdruck. Denn aus meiner Sicht geht es in dieser Geschichte nicht darum, ob der Mann der TE eine zweite Chance verdient, sondern ob er ehrlich Verantwortung für sein Handeln übernimmt und versteht, was passiert ist.

Erst wenn beide dazu bereit sind, daran zu arbeiten, kann eine Chance auch wahrgenommen werden. Selbst wenn jemand Einsicht zeigt, heißt das nicht automatisch, dass er eine zweite Chance „verdient“ hat. Vergebung ist kein Lohn, sondern eine freie Entscheidung der Person, die verletzt wurde.

x 3 #54


B
Zitat von Worrior:
Ich habe mein Herz nicht verbarrikadiert aber ich öffne es nur noch Menschen gegenüber die es verdienen.

Doch das ist verbarrikadiert. Denn du lässt es zu bis dir jemand nachweist, dass er es verdient. Aber Liebe ist doch keine Leistung, schon dreimal nicht, was man sich verdienen muss.
Liebe ist doch immer ein Risiko all in, anders geht es doch gar nicht.

Zitat von Worrior:
ich halte ihn nicht auf wenn er meint dass er an anderer Stelle glücklicher wird oder sich seiner Gefühle mir gegenüber nicht mehr klar ist.

Menschen sind komplex und ich schrieb es: du bist gegen die Biochemie schlicht machtlos. On top ist das ja auch nicht immer etwas binäres, sprich
ich habe da jemanden mit dem ich viel Zeit verbringen und mich sehr gut verstehe erst professionell und dann kommt man sich näher
Und schon ist man in einem Konflikt.
auch hier schrieb ich es schon: dann fängt der Moment an wo man Entscheidungen treffen muss.
Ganz unbetrachtet habe ich noch gelassen, dass Liebe und Gefühle nichts statisches sind. So wie man sich über die Zeit verändert ändert sich auch die Beziehung.
und das ist auch nichts plötzlich, sondern so allmählich. Und dann der Moment mit der Kollegin.
Diese Situation hat zwei neue Richtungen: Entweder man geht oder man hält inne und stellt die bislang doch bewährte Beziehung auf ein erneuertes Fundament. Das ist nämlich eine große Chance. Du wirst es nicht kennen, aber man kann sich neu erfinden und das Glück neu mit dem Partner finden.
um das tun zu können ist es mehr als sinnvoll miteinander zu kommunizieren und wenngleich ich das Konzept der 5 Sprachen der Liebe zu plakativ finde, so ist die Grundlage schon richtig nämlich dass es darauf ankommt, den anderen zu verstehen. Und die Erfahrung zeigt, dass das in vielen Fällen eben nicht ausreichend gelebt wurde.
Dazu kann es sinnvoll sein, mit einem Fachmann genau das herauszufinden. Die wenigsten Paare können dies einfach so.


Zitat von Worrior:
Notfalls gehe dann auch ich und nehme der Person die schwere Entscheidung ab

Und das ist übergriffig im höchsten Maße. Statt dass du dem anderen Zeit und Orientierung bietest, drehst du dich um und verkaufst es als Liebesdienst. Und das hat nichts mit Respekt oder Liebe zu tun.

Zitat von Manchmal_Hexe:
Das hat nichts mit Hartherzigkeit zu tun, sondern es sind deine Leitplanken in Bezug auf eine Beziehung. Und alle Ansichten sind absolut legitim, denn in einer Diskussionsrunde sind sich die meisten selten einig

Die Legitimität dieser Leitplanken stelle ich nicht in Abrede. Ich bin aber davon überzeugt dass diese konkreten Leitplanken Lieben unmöglich macht, da jegliche schwierige Situation, jeder kleinste Zweifel mit einer Trennung quittiert wird.
Diese Leitplanken sorgen dafür dass Liebe keine Chance hat, da Menschen fehlbar sind.
Mein Rat an dieser Stelle: Es ist besser alleine zu bleiben, das erspart sich und dem gegenüber Enttäuschung.

Von diesen Gedanken abgesehen finde ich es grundsätzlich etwas schwierig, sofort zur Trennung zu raten. Warum: weil man sich der Chance beraubt zu lernen. Wenn ich dagegen zunächst mal schaue woher es kommt, was es mit mir macht, mal so wirklich mich zu hinterfragen und ehrlich zu mir selbst sein, dann werde ich meine Fehler, die in dieser Situation passieren, nicht mehr wiederholen, auch wenn es letztendlich doch zur Trennung kommt.

Oder aber ich lerne zu schätzen was ich an meinem Partner habe- egal wie nett und attraktiv der Andere ist.

x 1 #55


Stella31
Zitat von BernhardQXY:
Wenn ich dagegen zunächst mal schaue woher es kommt, was es mit mir macht, mal so wirklich mich zu hinterfragen und ehrlich zu mir selbst sein, dann werde ich meine Fehler, die in dieser Situation passieren, nicht mehr wiederholen, auch wenn es letztendlich doch zur Trennung kommt.

All dem, was du schreibst, kann ich zu 💯 Prozent zustimmen.

Leider gibt es aber mittlerweile immer mehr Menschen, die glauben, sie hätten so tolle Prinzipien, in dem sie eine Null-Toleranz Einstellung haben.

Damit und weil man anstatt mit 100 nur mit höchstens 75 Prozent in eine Beziehung geht, durchtrieben man sich aber die Chance, selbst zu wachsen und tatsächlich die echte Liebe zu finden.

Und gleichzeitig kann man sich trotzdem weiter hinterfragen und in sich hineinfühlen, ob sich das Ganze gut anfühlt oder nicht.
Aber Selbstreflexion kann halt nicht jeder!

#56


B
@Stella31
Es ist je nicht wirklich ein Geheimnis dass ich der Betrogene bin.
Ich wäre aber nicht der, der ich heute bin, nämlich ein Mensch der gesehen wird und nicht nur privat sondern auch im Beruf, der sich seinen neuen Job aussuchen durfte, und das mit 58, hätten wir nicht diesen Weg genommen. Erst nach der Ehekrise wurde ich im Betrieb sichtbar und bekam nach 10 Jahren ameisendasein immer mehr Verantwortung.
Hätte ich mich nicht auf das gemeinsame Lernen eingelassen, wäre es nicht soweit gekommen.
Ganz offensichtlich habe ich mich neu erfunden und zeigte neue Facetten.
Sie hat sich auch verändert und kam zu völlig neuen Erkenntnissen.
Es hatte geklappt. Aber das wäre gar nicht mein Anspruch. Wäre eine der Feuerproben schief gegangen so wäre es doch zur Trennung gekommen. Sehr traurig aber der neue Bernhard wäre trotzdem nicht stehen geblieben.

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DieSeherin
Zitat von Stella31:
Leider gibt es aber mittlerweile immer mehr Menschen, die glauben, sie hätten so tolle Prinzipien, in dem sie eine Null-Toleranz Einstellung haben.


wobei das gerade hier ja nicht so verwunderlich ist! hier sind die meisten schon mal so verletzt worden, dass sie vielleicht wirklich "gadenloser" werden mussten um nicht nochmal einen solchen schmerz ertragen zu müssen. starke prinzipien schaffen ja meist ein stückweit distanz!

#58


M
@BernhardQXY

Wir schauen hier einfach aus unterschiedlichen Perspektiven auf dasselbe Thema.

Ich stimme dir zu, dass das Leben bzw. Beziehungen nicht statisch sind und dass Krisen auch Chancen sein können, gerade wenn man bereit ist, zu reflektieren und zu kommunizieren. Das ist ein wichtiger Punkt, der oft zu kurz kommt.

Gleichzeitig finde ich aber, dass man Selbstschutz nicht automatisch mit „verbarrikadiert sein“ gleichsetzen kann. Für manche ist genau das die Konsequenz aus Erfahrungen. Nicht, weil sie keine Liebe zulassen wollen, sondern weil sie bewusst damit umgehen möchten, wem sie sich öffnen.

Und ja, Liebe ist kein Verdienst, aber Vertrauen entsteht trotzdem nicht im luftleeren Raum. Es wächst oder eben nicht, je nachdem, wie sich jemand verhält.

Was du als Chance für Wachstum beschreibst, ist für andere vielleicht genau der Punkt, an dem eine persönliche Grenze überschritten ist. Und ich finde, das ist genauso legitim. Nicht jeder möchte oder kann jede Krise „durcharbeiten“, und nicht jede Beziehung muss um jeden Preis erhalten werden. Tatsächlich finde ich sogar, dass sich viele zu spät trennen, sei es wegen der Kinder, Eigentum oder aus sonstigen Gründen. Es wurde schon zu viel verletzt, zu viel ruiniert und trotzdem wollen viele nicht loslassen oder Verantwortung übernehmen.

Für mich gehört zu einer gesunden Beziehung beides: die Bereitschaft, sich weiterzuentwickeln, aber auch die Freiheit zu sagen, „bis hierhin und nicht weiter“, ohne dass das gleich bedeutet, dass man unfähig zur Liebe ist. Ich bin aber leider vom Charakter her auch etwas nachtragend, kommt von meinen eigenen hohen Ansprüchen und ich gebe zu, ich hätte es oft leichter, wenn ich besser verzeihen könnte. 😉

Am Ende muss sich jeder in seiner Beziehung wohl und sicher fühlen. Und wie diese Balance aussieht, kann eben sehr unterschiedlich sein.

x 2 #59


C
Zitat von Manchmal_Hexe:
Ich persönlich sehe auch einen Unterschied zwischen einem emotionalen oder körperlichen Betrug. Natürlich sind beide auf ihre Art schlimm. Nur bei einem körperlichen Betrug sind aus meiner Sicht die Grenzen klarer erkennbar und schnell überschritten. Jeder vergebene Partner weiß, sobald es zum körperlichen Kontakt kommt, dass es nicht richtig ist. Während man bei einem emotionalen Betrug oftmals selbst nicht weiß, wie die Gefühle einzuordnen sind und wann zu weit gegangen wurde. Dies erkennt man oft erst im Nachhinein.

Ganz schwierig, finde ich. Aber das mit der "klareren Grenze" stimmt natürlich.

Für mich wäre ein körperlicher Betrug ohne großartige Gefühle (z.B. so etwas wie der Klassiker "ONS betrunken nach einer Feier") auf jeden Fall leichter zu verzeihen (bzw. könnte ich in diesem Fall der Beziehung noch eine Chance geben) als ein emotionaler Betrug mit "großen" Gefühlen, auch wenn körperlich noch nichts stattfand (so war das hier).

Im Fall von @Lena_75 liest es sich für mich tatsächlich nicht nach "großen Gefühlen", sondern eher nach MLC, Geschmeicheltsein, Hormone, etwas schwierigere Phase in der Partnerschaft ... Natürlich ist das keine Entschuldigung, aber ich würde da durchaus Wege über Paartherapie etc. sehen, vorausgesetzt, beide wollen das ernsthaft. Wichtig fände ich aber zum aktuellen Zeitpunkt eine klare Trennung, möglichst auch räumlich, zumindest temporär. Und kein Geschreibsel des Mannes mit der jungen Frau mehr sowie Minimierung der Kontakte auf Arbeit / keine privaten Gespräche mehr. Ich müsste tatsächlich spüren, dass der Mann ernsthaft an unserer Beziehung arbeiten möchte, d.h. von ihm müsste jetzt erst einmal ganz viel an Initiative kommen (und damit meine ich jetzt nicht "Blumen mitbringen", sondern "Organisation von Paartherapie" u.ä.).

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