Zitat von andersgut:@Dauerverliebt Schade, dass du das so absolut siehst, und so rigoros im Verurteilen bist. Es gibt viele Gründe, die zu einer Affäre führen und purer, bösartiger Egoismus, wie du ihn unterstellst, ist es wohl in den seltensten Fällen. Aber ich will hier bestimmt keine Diskussion vom Zaun treten. Ich wünsche ...
Du hast mich falsch verstanden. Natürlich gibt es Gründe um das zu rechtfertigen, nicht ist schwarz-weiß. Aber die Affäre an sich ist Egoismus. Im Sinne davon, dass du nicht an die Auswirkungen auf deinen Partner denken kannst oder willst.
Gerade auch über einen längeren Zeitraum setzt das halt eine Ichbezogene Sichtweise voraus. Egoismus ist ein hartes Wort, ich weiß, aber du wirst mir sicherlich Recht geben, dass du an deinen Partner in der Geschichte wenig bis garnicht gedacht hast. Vor allem nicht, was das mit ihm machen wird. Zumindest bei Pfeifchens Mann zeigt seine Reaktion, dass er komplett ihre Gefühle ausgeblendet hat und sie durch seine Projektion ersetzt hat.
Und wie gesagt, ich halte keine seiner bisherigen Aktionen für mehr als Schadenbegrenzung und den Versuch sein eigenes Gewissen zu beruhigen. Denn mehr kann er garnicht machen. Wenn er verantwortungsvoll und reflektiert wäre wüsste er das. Denn seine Worte sind für Pfeifchen derzeit nichts wert, da seine Aktionen gezeigt haben, was er wirklich denkt.
Oder um es mit einem Freund zu sagen: Ich glaube dir nicht mehr, du hast mein Vertrauen dermassen erschüttert, dass ich, wenn du mir sagst draußen ist gutes Wetter nur mit einem Schirm rausgehe.
Was auch du komplett umschiffst ist die Tatsache, dass eine Affäre einen konstanten wiederholten Vertrauensmissbrauch voraussetzt. Dies als Fehler zu bezeichnen ist eine Relativierung in meinen Augen.