Zitat von Margerite:Getrennt bedeutet normalerweise auch getrennt von Tisch und Bett und Waschmaschine. Du erledigst weiterhin Hausarbeit für ihn mit und er gewöhnt ...
Genauso mache ich es auch.
Ich fange schon an Schritt für Schritt alles zu räumen.
in einem Streit hat er mir ja mal an den Kopf geworfen dass „Steffi“ und einige andere seiner „Freunde“ ja gar nicht mehr zu uns kommen sollen, weil ich aus dem Gästezimmer ein Arbeitszimmer gemacht habe. Dabei weiß ich, dass „Steffi“ und ihr Mann seit einiger Zeit ein Wohnmobil haben auf das sie ganz stolz sind. Und ihr Mann reagiert allergisch auf Katzen, auch das war damals der wirkliche Grund warum sie nicht mehr übernachteten.
mein Mann meint, nein das sei weil ich das Zimmer belagert habe. Alle haben sich daran gestört.
Ich habe Ende Oktober eine Woche frei. Während diese Zeit packe ich alle Utensilien sauber in Kartons. Und wenn ich meine neue Wohnung habe, dann kriegt er sein Gästezimmer picobello zurück.
dann kann „Steffi“ gerne wieder kommen.
ich habe sogar schon mal überlegt ob ich ihr dann mal sagen soll. So ein bisschen nichtsahnend und freundlich. Von wegen, dass ich nun meine eigenen vier Wände habe, mich immer gefreut habe wenn sie da waren. Und es tut mir leid dass sie sich nicht mehr so wohl gefühlt hat und kaum mehr kommen wollte, weil ich ja dort meinen Schreibtisch hatte und sie somit gezwungen war, das Wohnmobil zu nehmen. Auch die Katze nehme ich mit. Aber sie hätte doch jederzeit mit mir darüber reden können.
Auf die Reaktion oder Mimik wäre ich ja mal gespannt.
andererseits…lohnt sich wahrscheinlich nicht.
Aber ich räume auch nichts mehr von ihm groß weg.
ich jäte auch kein Unkraut mehr in „seinem“ Garten.
und seine Unordnung räume ich auch nicht weg.
ich bin gespannt welche Geschichten aus dem Paulanergarten er dann seinen „Freunden“ auftischt, wenn das Haus irgendwann nur zusammengewürfelt und ungemütlich wirkt