Zitat von Perzet:Vor ein paar Tagen gab es eine interessante Sendung (auf 3Sat?) über Männerdepressionen. So ein paar der hier im Forum besprochenen Exemplare ...
@Perzet:
Danke und das werde ich mir gerne mal ansehen.
ich hatte bzw habe bei meinem Nochmann auch das Gefühl, dass den schon länger was plagt. Egal wie viel Mühe wir anderen uns gegeben haben oder wie schön der Tag/der Urlaub etc. war, er strahlte oft so eine latente Unzufriedenheit aus oder schien in Gedanken mehr bei der Arbeit zu sein.
Als er die Trennung verkündete, hat er such oft gesagt dass er endlich wieder glücklich sein möchte. Sein altes Leben zurück haben will.
und meine Freundin meinte auch, dass er ihr schon länger so ernst vorkommt. Keine richtige Freude ausstrahlt. Und dass diese andere Frau in ihren Augen lediglich eine Ablenkung ist. Eine Flucht.
Aber so lange er seine Baustellen selber nicht in Angriff nimmt, wird sie ihm auch nicht helfen…
Manchmal warf er mir in Streits ja vor dass ich zum Psychologen gehöre (wenn er nochmal provoziert hat, dass ich echt mal laut wurde)…aber er hat selber Baustellen. Ein Freund sagte mir, dass er schon immer damit kämpfte von seinen Eltern nicht die Anerkennung bekommen zu haben, die er verdiente.
und auch meine Eltern haben ihn eher abwertend behandelt (aber sie behandeln fast alle Menschen so, mich eingeschlossen!)
er hat wirklich viel geschafft und ich habe ihm das wirklich immer gezeigt und auch gesagt, wie stolz ich auf ihn bin.
Sein Kumpel meinte aber, dass er sich diese Anerkennung wohl auch von „Elternfiguren“ gewünscht hätte. Dass ihm mal jemand von denen auf die Schulter klopft und ihn lobt, dass er das echt toll macht.
Ich denke er hat auch seine Baustellen die es aufzuarbeiten gilt.
aber danke für den Link.
Heute Abend muss „Raik Doormann“ mit seiner Serie „Gefesselt“ dann mal warten, denn die Reportage klingt wirklich interessant!