Soloperme
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Hat sie je den Wunsch nach einem Aupair geäußert?
Nein, sie suchte Trost und
Liebe TE
falls Du hier noch liest Deine Situation ist traurig, sehr bitter und das in einer Zeit, in der Du, wenn auch übermüdet, unendlich glücklich über Dein Baby sein solltest. Deine Angst vor dem Bruch Deiner Familie, der Ehe, alles, was damit zusammen hängt, die Firma, Deine Existenz - es scheint schier auswegslos.
Und dabei musst Du gerade jetzt stark sein, Deinem Baby eine stabile Mutter sein, die es in das Leben und diese Welt begleitet.
Du schreibst, Deine Mutter hätte eigene psychische Probleme - ist sie denn in der Lage und willens sich um ihre Enkelin etwas zu kümmern? Warum geht Dein Mann eigentlich alleine zu seinen Eltern und nicht mit Frau und Tochter, immerhin deren Enkelin?
Kannst Du versuchen mit Deinem Mann in Ruhe zu sprechen? Oder ihm einen Brief schreiben, in dem Du ihm all Deine Gefühle, Gedanken, Ängste und Hoffnungen mitteilst und um Antwort bittest?
Ganz sicher wirst Du keine Hauruck-Lösung finden, aber in Schritten immer deutlicher spüren, was Dir wichtig ist und in wie weit Dein Mann überhaupt bereit ist, Dir für Eure Familie entgegen zu kommen.
Ich war vor vielen Jahren auch gänzlich allein und isoliert mit meinem Baby, habe mich dann in jeder Krabbe-Gruppe, Baby - Mass., Mütter - Treffs angemeldet und Kontakte für Jahrzehnte gefunden, auch mit abwechselndem Babysitten. Dadurch hatte ich etwas Luft, Zeit für mich alleine, auch Stunden können helfen sich wieder auf sich selbst besinnen zu können, Kraft zu schoepfen.
Ich wünsche Dir alles Gute!