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hey, ich hatte heute in der arbeit eine akte in der hand von einem michael müller! bist du das? ich war nämlich ein wenig irritert, weil dieser müller 2 kinder hat?" irgendwie so.
Es ist sicherlich ein guter Rat von dir, nicht gleich mit der Tür ins Haus zu fallen. "Bist du das?" klingt allerdings etwas nach Fangfrage. Ich denke, die Situation bietet doch die Möglichkeit, einander besser kennenzulernen, wie mit etwas heiklen Themen umgegangen wird.
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x 3#46
Sliderman Mitglied
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Zitat von DieSeherin:
ich bin auch der meinung, dass es in der kurzen zeit eures bisherigen kennenlernens nicht nötig ist, alles aus seinem leben erzählt zu haben - auch die schmerzhaft (vielleicht verdrängten) erlebnisse/phasen des lebens! er wird seine gründe haben und die wird er dir bestimmt erzählen, wenn das zwischen euch ...
🎯
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x 5#47
A
Mann mit Geheimnissen
x 3
FloraVita Mitglied
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Einiges an Vorverurteilungen hier, die auf Vermutungen basieren... Vielleicht ist er ein A... Vielleicht aber einfach ein Mensch der in sehr jungen Jahren (20!) etwas tat, auf was er heute nicht grad stolz ist. Wer immer perfekt ist und war, der werfe den Stein... Ein mir nahestehender, sehr hilfsbereiter, zuverlässiger, ehrlicher Mann zeugte mit Anfang zwanzig ein Kind. Er hatte Gründe die Vaterschaft anzuzweifeln, ein DNK Test bestätigte sie jedoch. Einige Jahre konnte er sie trotzdem nicht annehmen. Danach hätte er das Kind sehr gerne kennengelernt und seinen Fehler versucht wieder gut zu machen. Er hatte aber Angst vor Ablehnung. Viele Jahre war es sein größter Schmerz. Vor ein paar Jahren überwand er seine Scham und Angst vor Ablehnung, es war ein Treffen geplant.... leider starb der Mann ein paar Monate vorher plötzlich und unerwartet. Ich würde nicht zu schnell vorverurteilen.
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x 8#48
Sliderman Mitglied
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Zitat von FloraVita:
Einiges an Vorverurteilungen hier, die auf Vermutungen basieren... Vielleicht ist er ein A... Vielleicht aber einfach ein Mensch der in sehr jungen Jahren (20!) etwas tat, auf was er heute nicht grad stolz ist. Wer immer perfekt ist und war, der werfe den Stein... Ein mir nahestehender, sehr hilfsbereiter, ...
Auf den Punkt gebracht! 👍
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x 3#49
K
Kartoffelchen Mitglied
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Zitat von Sunflow:
In welchem Bereich wir tätig sind, ja, der AG war nicht präsent bislang. Er arbeitet im Vertrieb, und ich weiß das Produkt, AG nicht, vollkommen etwas anderes als zuvor. Ich glaube, ich werde ihm erzählen, wo ich arbeite und dann ob ich seine Akte anschauen darf. Er wird vermutlich nichts dagegen haben, wie ich ...
Wenn du von Berufs wegen die Akten anschauen darfst, musst du doch die Personen dahinter nicht um Erlaubnis fragen!
"Du, darf ich deine Akte anschauen?" Merkst du, wie gruselig das klingt?
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x 1#50
K
Kartoffelchen Mitglied
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Zitat von Gorch_Fock:
Ganz ehrlich? Wer schon in der Anfangszeit relevante Informationen verschweigt - sogar auf Nachfrage - und es dann sogar zur Lohnpfändung kam (also bewusstes Nichtzahlen, möglicherweise um der Kindsmutter eins auszuwischen) bzw. so starke Verschuldungsproblematiken deuten ja auf noch viel mehr als ein ...
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#51
K
Kartoffelchen Mitglied
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Wenn du dich mit den Akten vertraut machen musstest - sogar mit den ausgeschiedenen Mitarbeitern, das ist ungewöhlich -, warum hast du sie dann nur "oberflächlich" angeschaut? Vertraut machen ist etwas anderes. Und warum ein schlechtes Gewissen? Du hast doch nur getan, was dir aufgetragen wurde?
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x 3#52
Sliderman Mitglied
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Zitat von Gorch_Fock:
Ganz ehrlich? Wer schon in der Anfangszeit relevante Informationen verschweigt - sogar auf Nachfrage - und es dann sogar zur Lohnpfändung kam (also bewusstes Nichtzahlen, möglicherweise um der Kindsmutter eins auszuwischen) bzw. so starke Verschuldungsproblematiken deuten ja auf noch viel mehr als ein ...
Hast Du Insider Wissen? Du verkaufst hier Spekulationen als Fakten.....gruselig.....
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x 3#53
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KPeter Mitglied
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@Sunflow
Ich hätte folgenden Vorschlag: Offenheit, Ich-Botschaft und das Geständnis, etwas Unkluges getan zu haben. Dazu könntest du sinngemäß folgende Worte wählen:
„Mir liegt etwas auf dem Herzen, das mich belastet. Ich glaube ich habe etwas richtig Dummes getan, aber ich kann es nicht rückgängig machen und ich möchte nicht, dass es zwischen uns steht. Ich sah im Betrieb eine Akte mit genau deinem Namen und habe hineingeschaut. Mir ist klar, dass das nicht in Ordnung war. Und was ich da gesehen habe, belastet mich nun sehr. Ich hoffe, du kannst dabei helfen, dass das nicht zwischen uns steht, denn ich mag dich sehr und würde mir auch mehr zwischen uns wünschen. Ich verspreche, dir nicht mehr nachzuforschen oder ähnliches. Es war ein richtig blöder Zufall und es tut mir leid. Kannst du mir das verzeihen?“ oder so ähnlich.
Im Mittelpunkt stehst dann du und das, was du als großen Fehler ansiehst und nicht seine verschwiegene Tochter. Die erwähnst du gar nicht, das kann er selber tun. Im Mittelpunkt steht auch, dass du dir mehr mit ihm wünschst und nicht möchtest, dass etwas zwischen euch steht, von dem er nichts weiß. Du gehst damit in die volle Offenheit. Wenn er das dann möglicherweise nicht kann, muss man darüber nachdenken, welche Folgen das hat.
Wenn er es dann beendet, hat das Gründe, die über das hinaus gehen, was du erfahren hast. Und dann ist es vermutlich auch besser so.
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x 2#54
DieSeherin Mentorin
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@KPeter im großen und ganzen gebe ich dir recht und finde die formulierung super, aber ich würde es nicht so sehr "dummheit" nennen und in eine haltung gehen, bei der verzeihen nötig erscheint. personalangelegenheiten sind nun mal ihr job und im rahmen ihrer einarbeitung ist sie halt auf seine akte gestoßen. da finde ich muss sie nicht "zu kreuze kriechen".
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x 11#55
K
KPeter Mitglied
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@ seherin
Du hast sicher Recht und man kann das anders formulieren. Das liegt ja eh nur bei der TE.
Ich glaube aber nicht, dass sie verpflichtet war, in der Akte eines ehemaligen Mitarbeiters so gründlich nachzuforschen, dass sie die Existenz der Tochter entdecken musste. Das wird sie bei anderen Ehemaligen wohl auch nicht getan haben. Und das wird ER vermutlich auch so sehen.
Es schadet nicht, das als Fehler einzugestehen und um Verständnis zu bitten. Wenn man das tut, gibt man für einen Moment dem anderen mehr „Macht“. Und es kann sehr aufschlussreich sein, wie er damit umgeht. Am Ende des Geschehens muss dann wieder die Ebenbürtigkeit stehen. Sonst wird das nix mit den beiden.
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x 6#56
Ayaka Mitglied
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Zitat von Gorch_Fock:
Wer schon in der Anfangszeit relevante Informationen verschweigt - sogar auf Nachfrage - und es dann sogar zur Lohnpfändung kam (also bewusstes Nichtzahlen, möglicherweise um der Kindsmutter eins auszuwischen) bzw. so starke Verschuldungsproblematiken deuten ja auf noch viel mehr als ein ...
eine 30 jährige Tochter zu der kein Kontakt besteht, wäre für mich keine relevante Information in den ersten 2 Wochen
ansprechen wird aber schwierig - sollten keine Ansprüche mehr bestehen hätten die Akten vernichtet werden müssen. Du dürftest das gar nicht wissen. Wenn er 2020 austrat sind die 3 Jahre jedenfalls vorbei:
Sie sind solange aufzubewahren, wie Ansprüche, z. B. die Ausstellung eines Arbeitszeugnisses, vom ehemaligen Arbeitnehmer geltend gemacht werden können. Dies sind in der Regel drei Jahre (§ 195 BGB). Insbesondere "Sonderfälle" so aufzuheben ist eine sehr fragwürdige Praxis.
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x 4#57
Sliderman Mitglied
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Zitat von Ayaka:
eine 30 jährige Tochter zu der kein Kontakt besteht, wäre für mich keine relevante Information in den ersten 2 Wochen
Ich werde die für mich stimmigen Rückschlüsse ziehen und dann auch damit umgehen.
Was daraus wird, wird einfach die Zeit zeigen. Wir sehen uns am Wochenende wieder und dann höre ich auf mein Bauchgefühl. Was spüre ich, freue ich mich, interessiert mich mehr an dieser Person.
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x 3#59
DieSeherin Mentorin
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Zitat von Sunflow:
Was daraus wird, wird einfach die Zeit zeigen.
erzählst du uns dann, wie das ganze weitergegangen ist?