Elke6319
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Ihr habt sicher alle Recht mit dem was Ihr schreibt, aber ich kann nicht aus meiner Haut. Ich habe mir ebend fest vorgenommen die beiden als Freunde zu gewinnen. Ich habe dann vielleicht meinen Mann verloren, aber einen guten Freund gewonnen.
Am Donnerstag gucken die beiden sich eine Wohnung bei mir um die Ecke an.
Dann gibt es ja erst mal die räumliche Trennung. Ich habe natürlich geheult bei dem Gedanken. Nach 36 Jahren allein zu bleiben ist für mich unvorstellbar.
Heute habe ich es nun auch einer weiteren Freundin erzählt, die es auch gar nicht glauben konnte. Sie will für mich da sein und es tat mal wieder richtig gut mit jemanden darüber zu reden.
Die räumliche Trennung wird bestimmt bewirken, dass ich anfangen werde mich mit mir selbst auseinander zu setzen.
Das die beiden in meiner Nähe wohnen sollen, war mein Wunsch. So kann mein Mann wenigstens mal rüber kommen, wenn unsere Kinder und Enkel zu Besuch sind.
Außerdem würden sie sich am Wochenende um unseren Hund kümmern, wenn ich mal weg will. Mein Sohn hat eine Katze, da kann ich ihn nicht mitnehmen. So kann man sich ebend auch mal helfen.
Ab März mache ich ja Aquatraining und ich überlege ob ich mich vielleicht auch noch im Fitnessstudio anmelde.
Also ich versuche ja an mich zu denken.
@Sway82
Also von Therapeuten halte ich nicht viel. Wenn man sich erstmal in die Hände von denen begibt, kommt man da so schnell nicht wieder raus. Ihr seid meine Therapie.

. Mein Mann hatte ja zu Hause auf meinen Hund aufgepasst. Er hat sich dann sofort auf dem privaten Wohnungsmarkt ungesehen und ist fündig geworden. Am Donnerstag bekommen die beiden ihr gemeinsames Reich. Ich hatte das Gefühl, dass mir das Herz heraus gerissen wird. Es geht mir einfach alles zu schnell. Ihr sagt jetzt bestimmt, endlich. Aber ich finde den Gedanken ab Donnerstag allein zu sein, schrecklich. Alleine schlafen, frühstücken, Fernsehen etc. furchtbar.
