Zitat von Waelderin: Ich bin einfach kein Mensch für Monogamie! Für mich die absolute Hororvorstellung bis ans Lebensende, nur noch den einen Partner sexuell zu haben.
Du bist du und du legst für dich fest, was für dich unannehmbar (Horror) ist. Jeder hat dies zu akzeptieren, auch dein Mann.
Nehmen wir an, ich würde eine Frau treffen mit ihr eine Familie aufbauen wollen die so fühlt wie du. Dann würde ich diese Beziehung nicht eingehen, weil folgendes
für mich eine Horrorvorstellung wäre:
Sie sucht sich einen F-Partner sorgfältig aus, sie kommt zu mir und sagt, Schatz kannst du am Donnerstag Abend auf die Kinder aufpassen, ich würde gerne mich von Kevin zu richtig rannehmen lassen. Tage vorher musste ich schon mitbekommen, dass sie für dieses Treffen shoppen war, schließlich soll Kevin was geboten werden. Am Spätnachmittag des Tages ist sie dann schlecht ansprechbar, weil sie aufgeregt ist und stundenlang mit Schminken im Bad verbringst.
Wenn sie dann das Bad verlässt siehst sie richtig zum Anbeißen aus, ich fände sie total anziehend, aber heute hat ja Kevin das Vergnügen.
Während sie dann weg bist, geht bei mir das totale Kopfkino los. Was machen sie gerade. Spätnachts kommst sie wieder und von mir wird erwartet, dass ich mich für sie besonders freue, wenn es für sie absolut gut Sex war.
Zitat von DorisRose: Vielleicht kann dir ein paar wertvolle Tipps geben, wie dein Mann über seinen Schatten, seine Werte springen kann.
Nein niemand könnte mir helfen da über meinen Schatten zu springen. Und ich würde auch auf keinen Fall missioniert werden wollen. Warum sollte ich auch. Genauso wie ich toleriere, dass jemand so leben will wie die TE, erwarte ich Toleranz, dass ich nicht so leben will. Und es ist intolerant, wenn mir erklärt wird, dass ich mit meinen Gefühlen, Werten falsch liege, weil es ja nur rückständiger Besitzanspruch ist, der dringend aufgearbeitet gehört.
Ihr habt euch auf eine monogame Ehe geeinigt. Da hast du doch nichts von deiner Horrorvorstellung gesagt, oder? Jetzt hast du diese Horrorvorstellung entwickelt und erhoffst dir, dass dein EM dir zu liebe seine Horrorvorstellung erleben soll?
Sorry, wenn ich bisher begeisterter Partyveranstalter war und jetzt ist mir der ganze Trubel eine Horrorvorstellung, dann gehe ich nicht zum Chef und schlage ihm vor entweder du musst dein Geschäftsmodell radikal ändern oder du musst mich entlassen. Nein, ich würde entweder selbst kündigen, oder falls mir der Job so extrem wichtig wäre, damit leben, dass es nun mal mit Trubel verbunden ist.