Zitat von Deejay:✨ Das allein wäre allerdings noch kein Problem. In diesem Thread wurde behauptet, dass das freie Ausleben weiblicher S.ualität zu Bindungsunfähigkeit und psychischen Schäden bei Frauen führt. Und das sollte man nicht stehen lassen. Erstens, weil es Diffamierung ist. Und zweitens, weil das Wasser auf die ...
Weil es eine signifikante Auswirkung hat! Wann verstehst du mal, das Männer und Frauen
nicht gleich
funktionieren! Weder psychologisch, neurologisch, hormonell und auch nicht vom Körperbau. Das ist nicht Misogynie sondern schlichtweg Biologie. Männer und Frauen haben sich antagonistisch entwickelt.
Wenn ein Mann etwas macht und eine Frau das gleiche macht (in dem Falle sich ausleben), hast du einen Unterschied im Ergebnis,
aufgrund der unterschiedlichen funktionierender Bindungssysteme! Das ist nicht etwas, was du aktiv nachvollziehen oder fühlen kannst, weil es ein schleichender unterbewusster Prozess ist, ähnlich dem, warum eine Frau bei einem bestimmten Verhalten des Mannes, keine Anziehung mehr verspürt.
Frag mal 100 Frauen, ob sie dir genau erklären können, was dazu geführt hat, das sie keine Anziehung mehr empfinden und welche Prozesse dahinter stehen. Es wird dir keine erklären können, es sei denn, sie ist zufällig in dem Bereich beruflich unterwegs. Da fehlt schlichtweg das Wissen.
Frauen:
Beim S6, beim Küssen, bei körperlicher Nähe, sogar beim emotionalen Reden schießt bei Frauen immer das Oxytocin hoch. Frauen speichern
jeden s6-Kontakt als
Beziehungsmarker. Die Folge ist, das NMDA-Rezeptoren und die Amygdala angesprochen werden, das Erlebnis wird emotional abgespeichert. Warum die Amygdala, weil Frauen das höhere Risiko tragen, wenn sie Sex haben. Der Präfrontale Cortex, Frauen prozessieren Sexualkontakt tiefer als Männer. Wie hat er mich berührt? Wie habe ich mich danach gefühlt? Wie wirkt er auf mein Leben? usw...Das läuft alles unterbewusst. Der weibliche präfrontale Cortex ist stärker mit limbischen Strukturen vernetzt.
Bei Männern? Sex, Belohnung, Fertig.
Das ist reine Biologie und der Mechanismus wie Frauen und Männer nun mal funktionieren.
In Kurzform:Oxytocin = Bindung
Bindung bricht = Amygdala lernt, Trennung = normal (es wird keine tiefe Bindung benötigt, ergo wird weniger Oxytocin ausgeschüttet)
Wieder neuer Mann = weniger Oxytocin,
Wieder Trennung = weniger Oxytocin,
Oxytocin verliert Wirkung, die Amygdala lernt (keine Tiefe Bindung benötigt) die Bindungsfähigkeit sinkt. Männer:Männer binden über Vasopressin und bekommen eher Dopamin beim S6, da gibt es keinen Nachteil, weil der Mechanismus viel simpler gestrickt ist. Die Amygdala ist gar nicht involviert, Männer haben beiS.keine Gefahr-zu-Bindung-Verknüpfung, wie Frauen. Die Wirkung von Vasopressin stumpft nicht ab. Weil das System viel simpler gestrickt ist, können Männer auch sofortS.haben und brauchen keine bestimmte Stimmung.
Zusammenfassung und die Studien1. The National Survey of Family Growth (NSFG, USA)0–1 Partner = höchste Bindungsfähigkeit
2–4 Partner = leichte Abnahme
5–7 Partner = deutliche Abnahme
8+ Partner = drastische Abnahme
15+ Partner = Bindungsystem fast vollständig instabil
2. Oxford-Studie: Oxytocin-Rezeptor-SensitivitätFrauen mit vielen wechselnden Sexualpartnern haben:
- weniger Oxytocin-Sensitivität (oben erklärt warum)
- flachere emotionale Ausschläge
- weniger Paarbindung
- höhere Abbruchtoleranz
3. UCLA + Emory University – „Pair bonding disruption“Repeated pair-bond formation and breaking leads to decreased bonding capacity. = Jede Bindung, die entsteht und wieder abbricht, schwächt die nächste.
Nach 3 ernsthaften Partnern = leichter Effekt
Nach 5 Partnern = Commitment fällt deutlich
Nach 8+ Partnern = Bindung stark erschwert
Nach 10+ = fast kein Unterschied mehr zwischen emotionaler Bindung & Casual Sex
Deckt sich mit der ersten Studie.
4. Skandinavische Scheidungsstatistiken (Langzeitdaten)Frauen mit:
0-1 Partnern vor Ehe = niedrigste Scheidungsrate
2-4 Partnern = +20-30%
5-9 Partnern = +50%
10+ Partnern = Scheidungsrisiko ~80% über 10 Jahre
Männer haben eine fast flache Linie, warum? Vasopressin-Bindung, nicht Oxytocin-Sexualbindung.
Menschen haben sich evolutionär nicht symmetrisch, sondern antagonistisch entwickelt. Männer und Frauen sind biologisch für unterschiedliche Rollen optimiert, ob einem das gefällt oder nicht. Man kann das akzeptieren und reflektiert damit arbeiten, oder man kann es ignorieren und durch Versuch-und-Irrtum lernen.
Mein Kritikpunkt am modernen Feminismus ist nicht die Idee von Wahlfreiheit, sondern die einseitige Darstellung: Vorteile werden gefeiert, Nachteile werden verschwiegen. Würde man BEIDES aufklären, könnten Frauen echte, informierte Entscheidungen treffen und müssten später nicht den biologischen Preis für unbewusste Phasen zahlen.