Zitat von Deejay: Eben nicht. Sondern der Mann muss endlich lernen, vor den weiblichen Anteilen in ihm keine Furcht mehr zu haben.
Das ist die Lösung? Männer sollen weiblicher werden, während auf der anderen Seite viele Frauen selbst nicht mehr weiblich sind? Sie es verlernt haben, selbst Weiblichkeit zu zeigen?
Das ist doch das Problem!
Männer ohne eigene Idendität, ohne Zugang zu ihrer Männlichkeit. Dieser Konflikt zwischen Hardware und Software kreiert doch diese Männer, die es nie gelernt haben, mit ihren Gefühlen umzugehen, mit ihrer Wut, mit Enttäuschungen und Ablehnungen. Ein Mann der Gewalt gegenüber Frauen ausübt, hat es nie gelernt, seine Gefühle zu kontrolieren. Im Gegenteil, er lässt sich von seinen Gefühlen und Emotionen leiten.
Wenn wir alle gleich sind (Gleichstellung) dann gibt es keine Polarität mehr, zwischen den Geschlechtern.
Wenn jeder Alles und zu jeder Zeit können und leisten muss, gibt es keinen Raum mehr für sich, keinen Raum mehr, in den Mann/Frau einfach nur sein können. Ohne den ständigen Kampf, wer das größere Opfer ist.
Gleichstellung heißt, das niemand mehr Verantwortung abgibt bzw. abgeben kann um mal durch zu atmen.
"Das ist ein Bereich, den ich meinen Mann überlasse. Ich vertraue auf ihn und seinen Entscheidungen."
"Das ist ein Bereich, den ich meiner Frau überlasse. Ich vertraue auf sie und ihren Entscheidungen."
Zitat von Deejay: Die Aufgabe ist es, diesen inneren Konflikt zu lösen.
Richtig!
Nur wäre dazu ein Vater nötig, der Männlichkeit nicht verteufelt und Jungs nicht zu erwachsenden Jungs erzieht, sondern zu Männern die Verantwortung übernehmen.
Zitat von Yoffi: es ist halt faszinierend, wenn von 50 Jahren Frauendomimanz gefaselt wird, obwohl vor knapp 25 Jahren Frauen in der Ehe noch verge.waltigt werden durften. Und einer, der dafür war, heute unser Kanzler ist.
Das ist nur die halbe Wahrheit.
Selbst correctiv (ein Investigativblatt, das dafür bekannt ist, nicht pro-CDU zu sein) hat diese Aussage mittlerweile als Desinformation widerlegt. Friedrich Merz stimmte gegen den Antrag der anderen Parteien, da dieser eine Widerspruchsklausel beinhaltete, durch die die betroffene Frau die Strafverfolgung ihres Mannes verhindern konnte. Merz und viele andere CDU-Politiker sahen hierin die Gefahr, dass der Mann die Frau zur Verhinderung der Strafverfolgung zwingen könnte und stellten einen eigenen Antrag ohne eine solche Klausel. Merz hat sich de facto für einen noch weitgehenderen Schutz der Frau in der Ehe eingesetzt. Insgesamt ist anzumerken, dass es 1997 nur um eine rechtliche Änderung des Strafgesetzes ging. Vergewaltigung in der Ehe war auch vorher bereits als Körperverletzung und Nötigung verfolgbar. Der Straftatbestand der Vergewaltigung betraf vorher lediglich nur die Vergewaltigung außerhalb der Ehe. Es wurde also nicht die Verfolgbarkeit neu eingeführt, sondern jene lediglich geändert.