Zitat von Yoffi: Kennenlernen-5 Wochen später der Kuss, weil oder während er noch online aktiv war (nicht nur Foto wechseln, sondern auch schreiben) - weitere 5 Wochen später (10 Wochen nach dem Kennenlernen) das Gespräch darüber exklusiv zusammen sein zu wollen. Sie waren bei dem Kuss weder zusammen, noch ist sie jemals bekanntermaßen fremdgegangen.
Da gehe ich mit, das ist sicherlich kein Betrug. Es ist aber auch kein Bekenntnis zu einer Person und schon gar kein Bekenntnis dazu, dass einem der Datingpartner extrem wichtig wäre. Ich finde ihr Herangehensweise signalisiert dem TE, dass er beliebig austauschbar ist.
Man darf und soll auch sein Verhalten klar kritisieren. Unbedingt sogar. Das Profil nicht löschen und zu schreiben (er meinte zwar es wäre Freundschaft gewesen) ist dann aber schon noch eine ganz andere Nummer als 6 und Schmusen.
Zitat von Yoffi: Wie aktiv sie vorher als Single war, wissen wir ebenfalls nicht.
Ich denke, das spielt absolut keine Rolle. Zumindest mir wäre das schnuppe. Was aber seit dem Kennenlernen vorgefallen ist, das würde mich interessieren und ich denke für viele Menschen (egal ob Mann oder Frau) wäre danach der Ofen aus. Und genau weil sie das wusste, hat sie es TE nicht schon während des Datings gesagt, sondern erst nachdem ein Invest von Zeit und Gefühlen stattgefunden hat.
Für mich persönlich, und das ist wirklich nur meine Sicht, hätte sie sich dadurch als Langzeitpartnerin schon eher disqualifiziert. Es geht da auch gar nicht so um Ego und Stolz, sondern eher um die Signalwirkung, die dieses Verhalten zeigt. Da ist der Gedanke, ich date jetzt zwar einen Typen und verabrede mich nochmals mit ihm (dann kanns so schlecht nicht gewesen sein), aber dieser hier im Club finde ich nun auch heiss, den nehme ich jetzt noch mit.
Natürlich steht es ihr als Single frei zu tun was sie möchte, selbst wenn sie ein zweites Date vereinbart hat. Nur darf eben der TE das auch finden, wie er möchte. Und ich kann ihn da schon verstehen.
Zitat von Blind-Meg: Da sagst du es selber: es geht hier nicht darum, sich einig zu werden oder einen vernünftigen Umgang damit zu finden, was passiert ist, sondern um einen (Macht-)Kampf
Das ist quatsch. Natürlich geht es für TE schon auch mal darum das Ganze zu sortieren und auch richtig einzuordnen. Sie liess die Bombe nach 7 Monaten platzen und dass das nicht von heute auf morgen verarbeitet wird, ist doch sonnenklar. Das braucht seine Zeit und die soll er sich auch nehmen. Es ist nun wahrlich nicht so, als würde er sie beschimpfen oder ächten. Er hat sich beim Eingangspost mal in der Wortwahl vergriffen, ok. Ansonsten lese ich ihn gar nicht despektierlich.