Zitat von Thomi: Er eben auch!
Nun, er hat es ihr offenbar am Anfang nicht gesagt und dann vorgeworfen. Und seine Wortwahl war da nun auch ein bisschen anders.
Zitat von Thomi: Gibt es da Studien, dass promisquitive Frauen die treueren und ehrlicheren Familienmütter sind?
Gibt es Studien, die das Gegenteil belegen?
Zitat von Thomi: um eine promisquitive Frau
Das wissen wir immer noch nicht. Alles was wir haben, ist seine Einordnung. Welche Zahl da nun wirklich stehen würde, wieviele Beziehungen und wie lang diese waren, das wissen wir nicht.
Schau, die S.ualität wurde über Jahrhunderte als Wert einer Frau gehandelt und sie damit zur Ware. Ein Vater gibt seine jungfräuliche Tochter ab, die Geliebte des Königs wurde nicht zur Königin, zumindest nicht, bis Charles und Camilla das hart erkämpft haben. Eine verg.ewaltigte Frau gilt noch heute auch bei vielen westlichen Männern als beschmutzt. Der Landherr suchte siche unter den Bauern deren Töchter aus. Von Prost. wollen wir gar nicht erst anfangen.
Bis heute fühlen sich Frauen in ihrer S.ualität nicht frei. Sie werden danach bewertet, sie gelten immer noch für viele Männer als Freiwild, sie werden genötigt, verge.waltigt, belästigt und ausleben sollen sie sich auch nicht.
Viele Frauen, also @alleswirdbesser muss sich jetzt explizit nicht angesprochen fühlen, leiden darunter. Sie leiden, weil sie Angst haben. Sie leiden, weil sie bewertet werden. Sie leiden, weil sie nicht gehört werden. Sie leiden.
Und Männer leiden auch. Sie leiden, wenn sie den Impuls haben "aber ich nicht, not all men" rufen zu müssen, weil sie denken, dass sie immer gleich mitgedacht, mitangesprochen sind.
Umso wichtiger ist, dass sie aufhören die gleichen, klassischen und überholten Narrative zu bemühen. Wenn ich in meiner Frustration von hoe spreche, dann könnte ich mich zum Beispiel dafür entschuldigen. Statt darauf zu bestehen, dass ich Recht habe. Wenn Frauen von ihren Erfahrungen sprechen, dann könnte man zuhören, statt drüber hinwegzureden. Man könnte sich reflektieren, statt die alten Narrative nachzuplappern.
Du sprichst von einer Ideologie gegen Männer. Und das ist eben genauso falsch, wie es auch keinen Rassismus gegen Weiße gibt. Feminismus ist keine Ideologie, sondern ein sich wehren, gegenüber einer solchen. Rassismus und Patriarchat sind strukturelle Grundsysteme, die sich in Aufbau, Absicht und Macht-Strukturen grundlegend unterscheiden von den Meinungen einzelner oder einzelner Gruppen.
Ein Mann, der die Wut vieler Frauen nicht aushält, könnte sich doch mal fragen, woher diese Wut kommt. Und was sein Beitrag sein könnte, damit die Wut kleiner wird. Das wäre ein guter Anfang.