Zitat von Gabel: wenn ich etwas erwarte oder sogar verlange, bin dann nicht ich es die ihn nicht so annimmt wie er ist.
Nein, bist Du nicht.
Es gilt das gleiche, wie auch beim Möbelkauf und in Beziehungen zu Arbeitskollegen:
Du hast Ansprüche.
Beim Kauf einer Couch, da du nicht jeden Schrott annimmst.
Und vom Verkäufer erwartest Du selbstredend gut behandelt zu werden.
Kollegen tust Du mal einen Gefallen, aber Dir IMMER OHNE Gegenleistung die Arbeit anderer aufhalsen, lässt Du (hoffentlich) auch nicht.
Verlangst Du jetzt, dass dein Partner
für Dich seine Hobbies und seinen Charakter komplett ändert - schlecht.
Verlangst Du, dass in deiner Wohnung und im Verhalten Dir gegenüber DEINE Regeln beachtet werden - richtig.
Nimmst Du alles von allen an und akzeptierst es = schluckst JEDE Kröte, vernachlässigst Du deinen Schutz.
Machst Dich damit selbst klein, unwichtig und zeigst, dass man Dir keinen Respekt entgegenbringen musst.

Wer sich schon selbst als minderwertig behandelt... wieso sollen andere das anders handhaben?
Zitat von Gabel: Oder passt es dann einfach nicht?
Weichen die Haltungen, Lebenseinstellungen, Werte und Verhaltensweisen generell zu sehr ab, ohne dass sich Kompromisse finden ließen, passt es nicht.
Zitat von Gabel: Wann geht man Kompromisse ein und wann nicht?
Da, wo man es gut für sich kann. Da, wo es verhandelbar ist.
Ein Kompromiss zw. ich will partout ein Haus, der andere aber eine Yacht zum wohnen und nur
einer ist bereit zum entgegenkommen, da sehe ich keinen Weg.
Das Gleichgewicht muss gewahrt werden und Einigungen nicht immer zu lasten einer Seite gehen.
Du schützt dein Selbst und entscheidest, wer Dir nahe kommen darf und wer nicht.
Mit Schluffi-Verhalten ohne irgendwas zu bieten, ginge das für mich nicht.