Zitat von Sandwich:Er ist definitiv kein böser Mensch und würde den Kindern NIE Leid antun. Er liebt sie abgöttisch. Wie eine Mutter oder ein Vater seine Kinder lieben sollte. Ohne böse Gedanken. Ich würde ihn niemals wegen sowas anzeigen.
Hallo Sandwich,
ich habe nun die letzten Seiten Deiner ungewöhnlichen Geschichte gelesen. Für mich von Beginn an zum Scheitern verurteilt. Wer auch immer in dieser Konstellation lieben und leben kann - Du bist es nicht, ich wäre es auch nicht.
Aber hier (siehe Zitat) solltest Du genauer hinschauen. Die Beziehung zwischen Deinem Ex und dem Kind geht weit über das normale Maß hinaus. Dass er auf ein Treffen (und S.) mit Dir verzichtet, weil das Mädchen bei ihm im Bett schläft? Du darfst nicht anwesend sein, weil er sich ganz dem Kind widmen will? Und Du störst dabei?
"Er liebt sie abgöttisch"? Da gruselt es mich. Missbrauch findet meist im engsten Umfeld der Kinder statt. Nachbarn, Verwandtschaft, Trainer. Und alle, die den Täter kennen stehen fassungslos da und sagen "das hätte ich nie gedacht"!
Für viele Täter ist es kein Leid, was sie den Kindern antun. Allein aus der Tatsache, dass die Kinder immer wieder kommen, leiten sie ab, "dass die das doch auch wollen".
Für mich auch unverständlich, dass er so ein hohes Risiko eingeht. Entweder fühlt er sich sehr sicher oder der Druck ist immens. Ich kenne Niemanden in meinem männlichen Bekanntenkreis, der diese "Kuschelnächte" nicht längst unterbunden hätte, schon um nicht falschen Verdächtigungen ausgesetzt zu werden.
Ich verstehe, dass diese Gedanken über das hinaus gehen, was Du Dir vorstellen kannst. Vielleicht denkst Du trotzdem nochmal darüber nach, rufst Dir Einzelheiten ins Gedächtnis. Der Verdacht ist immer ungeheuerlich und will nicht ausgesprochen werden. Wenn Du also sicher bist, da ist nichts dran, okay. Wenn Du aber Zweifel hast, musst Du was tun.