KBR
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Ich lebe in einer Großstadt und ohne Auto betrug die Fahrt zwischen mir und meinem letzten Freund auch etwa eine Stunde pro Strecke. Wenn man sich sehen will, nimmt man das auf sich. Und an den Wochenenden bei einer "Fernbeziehung" so limitierte Zeit zu haben - an jedem Wochenende! - finde ich auch schräg. Das reicht ja gerade für Abendessen, ab in die Kiste, Frühstück und wieder los. Wo findet denn da die Beziehung und das Paarsein statt?
Auch wenn es weht tut: Du solltest froh sein, jemanden der so wenig investiert und einfach nur "seine Regeln" lebt, los zu werden. Hilfreich wäre sicher auch, darüber nachzudenken, wie sein konnte, dass Du Dich in so eine Situation manövriert hast.
Wenn ich solche Beschreibungen wie Deine lese, frage ich mich immer, warum die Menschen eigentlich zusammen sind und was sie zueinander zieht. Es liest sich da ja nichts raus als Frust.
Versuche doch mal, Dir zu überlegen, wie Deine Wochenenden auch aussehen könnten - ohne ihn! Vielleicht so ganz anders. Du kaufst nicht ein, was er bevorzugt. Du putzt nicht. Er kommt nicht an in der Erwartung, dass Du ihm zu Willen bist. Du kannst mit den Kindern raus, ohne nach seinem Rhtythmus zu leben usw. Vielleicht kommt Dir dann eine Beendigung dieser Beziehung gar nicht mehr so schlimm vor. 