Zitat von y_lo_violett:ja das auch. Man ist ja dann sozusagen nicht der/die Verlassene.. Ich bin viel am Überlegen. Der Nachteil ist jetzt halt, dass ich gar nicht weiss, was er denn gemacht hätte, wenn ich "nein" zu dieser Überlegung gesagt hätte. Da ich ja einen anderen Grund als Hauptgrund angegeben habe. Ich weiss auch ...
Ich war ja damals diejenige die meinte, ich fände diesen gedanken komisch alles dafür zu tun, um bloß nicht "die Verlassene" zu sein. Wenn ich keinesfalls "die Verlassene" sein will, darf ich keine Beziehung eingehen. Oder nochmal anders: als Verlassender hast du den Vorteil, dass du "am Drücker" bist, als Verlassener hast du den Vorteil, dich darauf fokusieren zu können, ob es wirklich notwendig ist, dass es zu Ende ist.
Ich weiß nicht, für mich wäre die Priorität immer, zumindest in einer zufriedenen Beziehung, zu schauen, ob es nicht weitergehen kann. Ich nehme an, du hattest gute Gründe, deine Prioritäten anders zu setzen, da warst du ja sehr klar.
Siehst du denn die Möglichkeit, dass es doch noch weitergehen kann? Selbst wenn sich die offene Beziehung hätte vermeiden lassen, und beide trotzdem glücklich gewesen wären, dann ist ja jetzt durch dein Schlussmachen ein zusätzlicher Bruch reingekommen, der ganz schwer zu kitten sein wird. Ich denke, wenn du nicht wirklich das Schluss machen an sich bereust, und Ideen und Standards hast, wie es weitergehen könnte, würde ich da nichts mehr ansprechen. Aber ja, ich würde mir an deiner Stelle wirklich Gedanken mache, wie du die Angst davor, die Verlassene zu sein, in den Griff bekommen kannst, damit du nächstes mal besonnener reagieren kannst.