carlos7
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Zitat von ElGatoRojo:Ach komm - "zugewiesen" ist einfach Fachslang und als Wort mit Absicht gewählt, um hier mal wieder etwas zu "dekonstruieren". Eben ein Versuch, mit der Wortwahl das Bewußtsein in eine bestimmte Richtung zu lenken.
Aha, Abseits dieser ideologischen Überfrachtung des Wortes Zuweisung, sieht es in der Praxis wie folgt aus. Dass man über diese Regelung echauffieren kann, ist mir komplett schleierhaft. Aber irgendwie typisch für die allgegenwärtige ideologische Verurteilung alles "andersartigen"...
Die Geschlechtszuweisung nach der Geburt erfolgt durch medizinisches Personal, das basierend auf den äußeren Geschlechtsmerkmalen (Genitalien) ein Geschlecht – männlich oder weiblich – festlegt und es beim Standesamt eintragen lässt. Bei intergeschlechtlichen Kindern, bei denen die Geschlechtsmerkmale nicht eindeutig sind, können Eltern nach neuen Regelungen bis zu drei Monate Zeit haben, sich für einen Eintrag zu entscheiden. Für die meisten Neugeborenen ist die Zuweisung bei der Geburt eindeutig, während intergeschlechtliche Kinder eine besondere medizinische Abklärung benötigen können.
Wichtige Punkte zur Geschlechtszuweisung nach der Geburt
Klassische Zuweisung:
In den meisten Fällen wird bei der Geburt das Geschlecht basierend auf den äußeren Geschlechtsmerkmalen zugewiesen und in den Geburtsurkunden eingetragen.
Intergeschlechtlichkeit (Intersexualität):
Bei Kindern, die intersexuell sind, also deren körperliche Geschlechtsmerkmale nicht eindeutig männlich oder weiblich sind, ist die Zuweisung komplexer.
Neue Regelungen:
In einigen Ländern gibt es neue gesetzliche Regelungen, die Eltern bei intergeschlechtlichen Kindern mehr Zeit geben, eine Entscheidung über die Registrierung des Geschlechts zu treffen.
Geschlechtsidentität vs. zugewiesenes Geschlecht:
Das bei der Geburt zugewiesene Geschlecht (oft auch „Hebammengeschlecht“ genannt) ist nicht dasselbe wie die spätere Geschlechtsidentität einer Person. Die Geschlechtsidentität entwickelt sich im Laufe des Lebens und kann von dem bei der Geburt zugewiesenen Geschlecht abweichen.