Zitat von Giraffenmädchen: Ja. Zufuhr an meiner Energie. Zufuhr an Liebe.
In solchen Beziehungen geht es nicht um Liebe.
Zumindest nicht um die Liebe zwischen zwei Erwachsenen.
Er will sein Nestchen nicht verlieren. Seine Homebase. Denn was er mit diesen anderen Frauen treibt, kann er nur treiben, wenn er eine solche Homebase hat. Bei denen, das verspreche ich dir, ist er nämlich ein anderer. Ein anderer, der er nur sein kann, weil du ihm den stabilen Hintergrund dazu lieferst. Ohne diesen Hintergrund wäre er das unselbständige Kleinkind, das er eigentlich ist. Das Kleinkind, das sich an seine Mama klammert und heult.
Lass dir das auf der Zunge zergehen. Du lieferst ihm den Hintergrund, den er für seine Affären braucht, in denen er sich als der tolle Hecht darstellen kann.
Zitat von Woelkeline: Ich habe das nicht so empfunden. Ich fand mich gut und sehr liebevoll, wenn ich ihm immer wieder verziehen habe.
Das ist ein wichtiger Punkt.
Wir alle haben das Bedürfnis, als gute Menschen dazustehen und uns auch so zu fühlen.
In solchen Konstellationen wie bei dir ist das jedoch eher ein Zeichen von Co-Abhängigkeit als ein Zeichen von Liebe und Güte.
Wenn man so dermaßen über sich selbst hinweggeht, statt Grenzen zu setzen, ist es immer ein Warnsignal.
Ganz ähnlich handeln ja zum Beispiel auch Partnerinnen von Alk.oh.olikern.
Wenn er jammert und weint und Besserung gelobt, wird ihm verziehen. Denn man ist ja kein Unmensch.
Dass man damit niemandem hilft, weder dem anderen und schon gar nicht sich selbst, wird oft erst spät gesehen.