Zitat von Giraffenmädchen:@Gretchen Danke. Die finanziellen Themen belasten mich auch. Alleine ein Haus in Teilzeit erhalten ist auch nicht so rosig.
Wenn Dein Mann ausziehen sollte, dann wirst Du ihm einen Ausgleich für Deinen Wohnvorteil zahlen müssen (also quasi eine Art Miete). Oft wird das mit dem (Trennungs-)Unterhalt verrechnet und beträgt ca. die Hälfte der ortsüblichen Miete.
Das ist nur gerecht, weil Dein Mann dann irgendwo Miete zahlen muss und Du - würdest Du ausziehen - ja auch Miete zahlen müsstest.
Nebenkosten wie Heizung, Strom, Wasser, Internet tbc. zahlt dann jede/r für seine eigene Wohnnung. Notwendige Reparaturen am gemeinsamen Haus werden geteilt.
So jedenfalls meist die Praxis und in meinen Augen auch die richtige Lösung.
Wie es dann nach der Scheidung aussieht, hängt davon ab, wie Ihr Euch einigen könnt. Im Zweifel (und oft ist es dann so) muss das Haus verkauft werden, der Erlös wird 50:50 geteilt, die Bankkredite bedient (häufig mit Vorfälligkeitsentschädigung) und jeder geht seiner Wege.
Das kannst Du nur verhindern, wenn Du Deinen Mann auszahlen kannst. Es geht also nicht nur darum, das Haus „irgendwie“ zu halten, sondern es sind noch einige andere Dinge, die finanziell reinhauen können.
Edit: Kredite für das Haus, so Ihr beide dafür unterschrieben habt, zahlt Ihr ebenfalls 50:50. die Zahlungen können ggfs, mit dem Wohnwertvorteil verrechnet werden.