Zitat von Löwin45:Man hat hier im Forum oft das Gefühl, dass Betrüger während einer Affäre einem Handbuch folgen. Immer die selben Sätze von Seelenverwandtschaft....
Aber, scheinbar gibt es kein Handbuch für danach.
Während der Affäre wird gelogen - das ist so.
Aber nach einer Affäre, wenn es bereut wird und der dringende Wunsch nach Rückkehr besteht, ist es EXTREM wichtig, dass es keine weitere Lüge geben darf!
Selbst wenn die Wahrheit weh tut, muss es ab dann ehrlich zugehen.
Das ist sehr wichtig!
Ich glaube, dass unterschätzen ehemalige Betrüger.
Eines der größten Probleme, um neu zu starten, ist das immer noch vorhandene und schwärende Misstrauen.
Man wurde belogen und soll nun wieder vertrauen.
Kommt es dann zu weiteren Lügen und die Wahrheit nur scheibchenweise ans Tageslicht, ist und bleibt das Vertrauen extrem gestört.
Das verhindert ein Verheilen der Wunde.
Leider wird dies unterschätzt.
Sehr gut zusammengefasst, die größten Fehler werden nach dem Bekanntwerden der Affäre gemacht.
Oftmals Salamitaktik und die Wahrheit und das Ausmaß kommt nur durch Recherche des Betrogenen zum Vorschein. Da hat man immer wieder den Eindruck neu belogen zu werden. Man denkt dann der Betrüger bagatellisiert das alles und nimmt einen nicht ernst.
Argument oftmals, ich will dir nicht weiter wehtun! Was natürlich eine Schutzbehauptung ist, sich mit dem Betrug auseinander zu setzen, ist unangenehm, da man sich dem Handeln stellen und Verantwortung übernehmen muss.
Zweite Variante, der Kontakt wird weiter aufrecht erhalten, mit der Begründung, man hat es geschafft die Affäre auf eine Freundschaftsbasis zu reduzieren, da man ggf noch beruflich miteinander umgehen muss.
Was ein No Go ist, wie soll man da Vertrauen, dass er nicht wieder rückfällig wird.
Das größte Problem aber ist, so glaube ich, das Affärenbeteiligte sich eben nicht in 2-3 Wochen entlieben können. Das dauert und in der Zeit, ist der Betrüger emotional weiterhin weit weg vom Partner, muss Trauerarbeit leisten und hier dann auf den betrogenen Partner einzugehen fast unmöglich.