hurt
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Meine Kinder empfinden ihren Vater erst jetzt als abwesend. Er kam früher freudig nach Hause am Freitagabend und war dann geistig und körperlich anwesend bis Montagfrüh.
Jetzt kommt er Samstag vormittag und fährt Sonntagabend, teilweise noch bevor er sie ins Bett gebracht hat. Und sie spüren ganz genau, dass er nicht mehr der gleiche Papa ist. Er hat ständig sein Handy oder IPad in der Hand, weil der Job einen übermächtigen Stellenwert eingenommen hat (wie sagte er: ich habe jetzt ein Managermeeting-das wirst DU nie erreichen!), oder er textet mit ihr, was mir mein Sohn öfters erzählt hat, weil er ihr Bild erkennt. Er ist weit entfernt der Vater zu sein, der er mal war. Alles richtet sich nach seinem Willen. Und wenn die Kinder aufmüpfig werden (Oh wunder), dann droht er damit, zu gehen und wieder in die Schweiz zu fahren. Das ist schon 3 mal passiert.
Naja, dass wird sich wieder bessern, sobald Routine in die ganze Sache reingekommen ist. Und ich verspreche stark zu sein. Aber es geht halt nicht immer. Ich versuche wirklich mein Bestes, aber es hat mir eben den Boden unter den Füßen weggezogen.
Und nun ist er auch noch in meiner Wohnung, er hat immer noch keine andere Wohnlösung gefunden und den Kindern zuliebe habe ich es erlaubt, dass er da ist. Die Kinder sind natürlich happy, ich leide wie ein Hund. Habe die ganze Nacht kaum geschlafen, dazwischen einen Alptraum. Ich finde es ist wirklich viel verlangt von mir und ich gebe wirklich mein Bestes.
Heute Abend habe ich ein Date. Vielleicht hilft das ja, die trüben Gedanken zu verscheuchen
Was für ein Monster.
DANKE!