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Mein Tagebuch als Erinnerung

PapaEmeritus
Guten Morgen.
Es geht mir ganz gut. Viele Erlebnisse verschwinden schon oder sind ganz weit weg, erscheinen wie aus einem anderen Leben. Was mich ab und zu noch bisl beschäftigt ist der Fakt, dass es da draußen Menschen gibt, die nicht wirklich gut sind. Die anscheinend auch irgendeinen Nutzen daraus ziehen, andere Menschen zu erniedrigen und abzuwerten. Alles ist gut, solange man nicht aufmuckt. Fordert man aber Autonomie und Gleichwertigkeit, bekommt man nur noch Kälte.
Die Welt ist ein schöner Ort, mit vielen guten Menschen, auch hier. Aber es gibt auch die andere Seite. Und das in mein Weltbild zu integrieren, fällt mir noch etwas schwer.
Schönen Tag.

x 2 #391


PapaEmeritus
Guten Abend Tagebuch. Nachdem mich in letzter Zeit doch immer mal ne komische Art von Wut eingeholt hat, bin ich die letzten Tage oft erstaunlich ruhig. Schlafen ist in letzter Zeit eigentlich so die größte Baustelle, ich schlaf sehr gut ein, wache aber teilweise um 2 nach merkwürdigen Träumen auf. Ansonsten wird es langsam Sommer. Die Tage werden wieder länger und manche Dinge erscheinen immer mehr, wie aus einem anderen Leben. Immer noch irgendwie schwer zu deuten.

x 3 #392


A


Mein Tagebuch als Erinnerung

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PapaEmeritus
Die letzten Tage sind ziemlich cool. Mir fehlt bisl der Sport, aber das wird in den nächsten Tagen wieder angegangen. Hab bisl zugenommen, aber das ist auch schnell wieder weg. Gestern auf einer Aitofahrt fiel mir auf, dass ich ihre Handynummer vergessen habe, ich bekomm die auch tatsächlich nicht mehr zusammen. Ne wirkliche Meinung hab ich inzwischen auch nicht mehr. Das Erlebnis fühlt sich manchmal schon absolut leer an. Vollkommener Gegensatz zur emotionalen „Fülle“ des Erlebnisses. Absolut ernüchternd. Ich rutsche ab und zu noch in Gedanken in die „schöne Zeit“ ab, und dann fällt mir ein, zu was der Mensch sonst noch in der Lage war. Und beides passt nie wirklich zusammen.

x 3 #393


PapaEmeritus
Guten Morgen. Die Beiträge werden weniger, es geht mir immer besser. Manchmal hab ich noch so bisl Wehmut, frag mich dann aber immer warum. Was mir aber in Gesprächen, auch hier, immer wieder auffällt, niemand hat mehr die Verantwortung für sein Verhalten, jeder versteckt sich hinter irgendwelchen „Traumata“ oder „Wunden“ oder sonstwas. Selbst das mieseste Verhalten wird irgendwie erklärt oder entschuldigt. Ich weiß nicht, vielleicht ticke ich da anders, aber diese Opfer-Olympiade ist irgendwie nur noch zum k… . Wir sind alle für unser Verhalten, und dafür, wie wir mit anderen Menschen umgehen, verantwortlich, solange wir zurechnungsfähig sind. Naja, was soll’s, ich geh jetzt laufen. Wetter ist heute nicht so toll, aber das ist kein Hindernis.

x 4 #394


S
@PapaEmeritus
Meinst du meine Meinung über Schutzmechanismen? Über alte verkapselte Verletzungen? Über Fehlentwicklungen auf Grund traumatischer Kindheitserlebnisse? Über emotionale Unreife? Über gestörte Persönlichkeitsanteile? Über Verhaltensmuster? Über Gefühlsmuster? Über kompensierendes fühlen und verhalten?

Die Verantwortung bleibt immer bei diesen Menschen selbst! Wenn sie über ihre Defizite, die sie sehen, drüber hinweg sehen und weiter Menschen verletzen, machen sie sich aus meiner Sicht so gar schuldig.

Wenn ich die Ursachen für Gaslighting, Schuldumkehr, Kontrolle, Egomanismus, fehlende Empathie usw. nicht wüsste, wenn ich davon ausgehen müsste, dass sie alles mit Wissen und Wollen machen würde, dann würde ich an den Menschen insgesamt verzweifeln und wollte keinen mehr von ihnen sehen. Irgendeinen "Knackpunkt" hat fas jeder. Wenn ich weiß, wo es her kommt, dann kann ich es verstehen und kann mich trotzdem schützen, weil ich weiß, dass sie nicht erreichbar sind. Wenn ich weiß, dass sie mich nicht geliebt haben, weil sie nicht lieben konnten, dann kann ich das besser annehmen, als wenn sie aus meiner Sicht meinen würden, dass ich nicht liebenswert bin. Als Kind war das letztere meine Wahrheit, die noch vor nicht so langer Zeit tief in mir war. Ich bin froh, dass ich es nun besser weiß. Aber ich bin nur dahin gekommen, weil mein EF aus meiner Sicht Anteile von verletzlichem N. hatte und ich habe in der Beziehung alle meine verletzten Kindergefühle wieder erlebt. Meine Mutter hat sich auch irgendwann mal auf den "Weg " gemacht und hatte verschiedene Fragen über sich, die sie mir mitgeteilt hat. Ich habe sie damals nicht verstanden. Aber heute verstehe ich diese Fragen. Sie hatte auch Anteile von diesem verletzlichen N. einschließlich der nicht vorhandenen Empathie. Sie und mein EF sind keine schlechten Menschen. Das, was sie an Zuwendung und Integrität geben konnten, haben sie gegeben. Mehr war nicht da, weil es sich auf Grund ihrer Geschichte nicht entwickeln konnte.

Für Liebe ist die Grundlage die Empathie. Die haben sie aber nicht oder können sie ausstellen. Ich kann meine nicht ausstellen. Will ich auch nicht. Aber bei einem Soldaten stellt die Biologie die Empathie aus, weil er sonst nicht überleben könnte. Diese Menschen sind in einer emotionalen Situation groß geworden, die für sie als Kind intuitiv lebensbedrohlich war. Wenn die Bezugspersonen es nicht lieben, dann ist sein Überleben in Gefahr. Wenn ein Kind glaubt, dass es nicht gewollt und nicht gesehen und nicht geliebt wird, dann ist das intuitiv für dieses kleine Kind lebensbedrohlich. Es schaltet von normalem Sein in einen kindlichen Überlebensmechanismus um. Es hat nur noch sich im Fokus. Da ist kein Platz mehr in seinem Fokus für andere. Es passt sich an. Es erlebt, wenn eigenes Verhalten seinen inneren Alarm beruhigt. Das lebt es weiter.

Das sind unsere heutigen Erwachsenen, von denen wir normale Liebensfähigkeit und Fähigkeit für Verantwortung erwarten. Wo soll das her kommen? So ist die Biologie leider nicht. Ich hätte mir auch gewünscht, dass meine Überlebensmechanismen einfach von mir abgefallen wären, als ich erwachsen war und ein selbständiges Leben hatte. Aber leider ist das nicht so. Wenn ich nicht damals auf Grund meiner inneren Stimme in den Selbsthilfegruppen gelandet wäre, dann hätte ich heute immer noch keine Empathie und würde immer noch von den Menschen erwarten, dass sie sich so verhalten, wie ich das brauche. Ich habe mit meiner Art auch Menschen verletzt. Ich habe irgendwann entschieden, meine Gefühle zuzulassen und bin durch das innere Chaos gegangen, das dann kam. Habe mir Worte für diese Gefühle gesucht. Langer Weg. Irgendwann ging ich durch den Flur meine Amtes und sah einen Kollegen. Plötzlich hatte ich zum erstenmal den Gedanken, dass dieser vielleicht auch solche Gefühle hat wie ich. Ist seltsam oder? War aber so. Das waren die Anfänge meiner Empathie.

Mich hat es noch in der Symbiose erwischt. Ich hatte noch keine Trotzphase, in der sich das erste Ich-Gefühl entwickelt hat. Vermutlich war es letztendlich mein Glück, weil meine Abwehr- und Überlebensmechanismen "nur" auf meine Kosten gingen, nämlich Anpassung und Selbstunterdrückung. Wäre es später passiert, dann hätte ich schon erlebt, dass ich auch Macht und Möglichkeiten gehabt hätte und hätte diese zum Überleben genutzt. Leider gibt die Biologie bewährte Überlebensmuster nicht einfach auf. Erst wenn ein Tiefpunkt entsteht, wird man bereit hinzuschauen, aber auch nur, wenn man bereits gehört hat, dass es einen anderen Weg geben könnte. Bei mir war der Auslöser ein Buch.

Ich weiß, dass du diese Meinung von mir nicht teilst. Heute habe ich es in einem anderen Thread und danach hier gelesen. Das ist völlig ok für mich. Nur nicht, dass du es zum ko.. findest. Das hat mich veranlasst, das jetzt alles zu schreiben.

x 2 #395


Worrior
Glaubt doch bitte nicht dass diese Menschen nicht wissen wann sie euch weht tun!?
Sie verlieren den Respekt vor euch nicht von heute auf morgen.
Es ist jede kleine Demütigung und Erniedrigung die ihr duldet, jedes kleine Zurücksetzen euerer Grenzen.
Ihr ertragt dies weil ihr immer noch an sie glaubt, weil ihr Hoffnung habt dass sie endlich erkennen und es wieder wie vorher wird.
Weil ihr dann noch bleibt, wo sie selbst schon gegangen wären.
Weil ihr nicht für euch und euere Bedürfnisse einsteht, eueren Selbstwert selbst niedertrampelt.
Euer ständiges Nachgeben, euer Verständnis, euere Fürsorge und Nachsicht, euere ständige Verfügbarkeit und Loyalität sehen sie dann als Schwäche.
Dies verachten sie und es widert sie an, bis zu dem Punkt wo sie euch wegschicken, euch behandeln als wärt ihr Niemand.
Sie tun dann so als wäre nie etwas tieferes zwischen euch gewesen.
Sie tauschen euch aus.

Es ändert sich erst etwas wenn ihr geht, wenn ihr schweigt und euch nicht mehr erklärt, weil es nichts mehr zu erklären gibt.
Wenn ihr Urteil und ihre Aufmerksamkeit euch nicht mehr interessiert.
Wenn ihr sie einfach stehen lasst, ohne Drama, ohne Hass und eueren Weg geht.
Wenn ihr akzeptiert dass ihre Maske gefallen ist.

Dann weinen sie und werden emotional, sie machen sich selbst zum Opfer, kehren die Schuld.
Wenn ihr auch dann nicht reagiert dann hassen sie euch weil ihr euch nicht mehr kontrollieren und steuern lasst.
Doch auch das werden sie ganz subtil tun, hinterhältig, aus dem Verborgenen.
Denn für einen offenen Kampf fehlt ihnen jegliche moralische Legitimation.
Sie müssten dann allen ihr wahres Gesicht zeigen und das können sie nicht.
Ihr könnt sie nicht heilen, nicht therapieren, denn das wollen sie auch selbst nicht.
Das einzige was ihr tun könnt ist ihnen euere Grenzen zeigen und somit ihre eigenen.
Bleibt weg von ihnen, für immer, sie haben euch belogen, betrogen, verraten, verleugnet, euch ausgesaugt.
Das ist ihre Natur und sie werden es wieder tun, sie können nicht anders.
Ihr müsst es nicht verstehen aber akzeptieren dass sie so sind

x 3 #396


QueenA
Was ich mit etwas Abstand gelernt habe: Nicht jede Beziehung scheitert daran, dass einer ein schlechter Mensch ist oder jemand absichtlich verletzt hat. Manchmal mögen sich zwei Menschen, haben eine gute Basis und schaffen es trotzdem nicht, gemeinsam glücklich zu werden.

Mir hat es geholfen, irgendwann nicht mehr zu fragen, wer schuld war, sondern anzunehmen, dass manches einfach nicht gepasst hat. Das macht die Trauer nicht sofort leichter, aber es hat mir geholfen, die gemeinsame Zeit nicht nur negativ zu betrachten. Das war mir persönlich wichtig für einen guten Abschluss.
Heute kann ich auf die vergangene Beziehung mit FG zurückblicken und gleichzeitig dankbar für vieles sein und akzeptieren, dass es trotzdem richtig war, getrennte Wege zu gehen.
Ich wollte keine nachhaltig schlechten Gedanken oder Gefühle in mir haben.

x 2 #397


PapaEmeritus
@Sincerite


Das ging natürlich absolut nicht gegen dich. Du weißt, dass ich deine Meinung/Überzeugung dahingehend absolut okay finde. Ich seh es eben etwas nüchterner. Dass Schuldumkehr etc nur Kompensationen für irgendwas sind, ist erstmal nur eine Theorie. Genauso, dass dass irgendetwas mit der Kindheit zu tun hat. Man kann das natürlich glauben, wenn einem das was gibt, und das ist für mich vollkommen okay. MMn passieren diese Dinge nicht, um ein fragiles Ego oder ein verletztes Inneres zu schützen, sondern um Macht und Kontrolle zu sichern.
Ich gehe auch davon aus, dass Menschen mit diesen Mustern wissen, was sie machen, bestimmte Dinge gezielt einsetzen, und zB auch einen Nutzen aus dem Leid anderer ziehen. Sie können das kognitiv vielleicht verstehen, aber es ist ihnen egal, solange es ihnen nützt.

x 2 #398


S
@Worrior
Zitat von Worrior:
Es ist jede kleine Demütigung und Erniedrigung die ihr duldet, jedes kleine Zurücksetzen euerer Grenzen.
Ihr ertragt dies weil ihr immer noch an sie glaubt, weil ihr Hoffnung habt dass sie endlich erkennen und es wieder wie vorher wird.

Das war mal. Ich weiß, dass sie sich nicht ändern können, weil sie weiterhin ihren "alten Kampf" kämpfen. Ich bin darin nur eine Art Attrappe. Ich werde gar nicht gesehen. Und ja, man muss sich vor ihnen schützen, sonst geht man vor die Hunde. Weg gehen und Abstand ist die beste Lösung. Grenzen setzen. Grenzen sind für sie wie der Knoblauch für Vampire. Für eine Beziehung wäre das zu anstrengend.

Aber ich kann trotzdem sehen, wer sie sind und warum. Ich komme selbst aus diesem Reich der Halbtoten.

Zitat von Worrior:
Sie tun dann so als wäre nie etwas tieferes zwischen euch gewesen.

Es gab nie etwas tieferes, weil sie etwas tieferes gar nicht empfinden können. Es geht für sie nur um Erhöhung des Selbstwertgefühls, um Bedürfnisbefriedigung und um Bestätigung. Meine Aufgabe ist es, das zu erkennen.

Zitat von Worrior:
Sie tauschen euch aus.

Ja, sie können die Menschen nur von Außen sehen. Ihr Inneres können sie mangels Empathie nicht sehen. Deshalb können sie austauschen, so lange sie wollen. Sie empfinden keine Bindung in Liebe und Wertschätzung. Das können sie nicht.

Zitat von Worrior:
Dann weinen sie und werden emotional, sie machen sich selbst zum Opfer, kehren die Schuld.
Wenn ihr auch dann nicht reagiert dann hassen sie euch weil ihr euch nicht mehr kontrollieren und steuern lasst.
Doch auch das werden sie ganz subtil tun, hinterhältig, aus dem Verborgenen.

Ja, dann kann man das ohnmächtige verlassene Kind sehen, dass mit seinen kindlichen Mitteln doch noch um Beachtung kämpft. Es Braucht Macht, um sich sicher zu fühlen.

Solche Menschen können keine liebende Partner auf Augenhöhe sein. Sie wurden schon vor langer Zeit zerstört.


Zitat:
[url=/post4172921.html#p4172921]Zitat von Worrior[/url]
Sie müssten dann allen ihr wahres Gesicht zeigen und das können sie nicht.

Ihr wahres Gesicht ist ein zu tiefst verlassenes, bedürftiges, sich wertlos fühlendes Wesen.

Lieber @worrier ich danke dir für deine Rückmeldung. Ich empfinde sie als Warnung dafür, dass ich mich evt. auf Grund meines Verständnisses nicht schütze. Doch, ich schütze mich jetzt, weil ich es verstanden habe. Aber verachten muss ich solche Menschen nicht mehr, weil ich weiß, woher es kommt.

x 2 #399


Worrior
Zitat von QueenA:
Was ich mit etwas Abstand gelernt habe: Nicht jede Beziehung scheitert daran, dass einer ein schlechter Mensch ist oder jemand absichtlich verletzt hat. Manchmal mögen sich zwei Menschen, haben eine gute Basis und schaffen es trotzdem nicht, gemeinsam glücklich zu werden.

Dann ist das besonders schlimm.
Wieder die Erkenntnis dass Liebe alleine nicht reicht.

x 2 #400


Worrior
Zitat von Sincerite:
Aber verachten muss ich solche Menschen nicht mehr, weil ich weiß, woher es kommt.

Das ist auch richtig so.
Verachtung wäre nicht gut.
Aber hüte Dich davor Dich zu deren Anwalt zu machen.

x 1 #401


S
Zitat von PapaEmeritus:
Das ging natürlich absolut nicht gegen dich. Du weißt, dass ich deine Meinung/Überzeugung dahingehend absolut okay finde.

Danke dir! Ich hatte es anders verstanden. Aber gut zu wissen, dass es nicht so ist.

#402


QueenA
Zitat von Worrior:
Dann ist das besonders schlimm. Wieder die Erkenntnis dass Liebe alleine nicht reicht.

Oder nicht genug Liebe?

x 1 #403


S
Zitat von Worrior:
Aber hüte Dich davor Dich zu deren Anwalt zu machen.

Warum?

#404


PapaEmeritus
Zitat von Sincerite:
Ihr wahres Gesicht ist ein zu tiefst verlassenes, bedürftiges, sich wertlos fühlendes Wesen


Das wahre Gesicht ist das, was Du bei Anwertung und Schuldumkehr siehst. Da ist aber kein bedürftiges, sich wertlos fühlendes Wesen, sondern jemand, der sich für absolut grandios hält, und andere nur als Objekte sieht. Ich frag mich eh, warum man das Verhalten immer genau ins Gegenteil umkehrt. Das machen wir doch bei anderen Menschen auch nicht. Aber sobald jemand destruktives Verhalten zeigt, vermuten wir dahinter immer eine Wunde. Warum? Hast du dich nicht mal gefragt, warum mehr Empathie etc das Verhalten nur noch schlimmer macht? Wenn diese Menschen so verletzt sind, warum bringt dann das typische prosoziale Verhalten nix, sondern macht es nur noch schlimmer? Weil es ausgenutzt wird. Und je empathischer, loyaler und verständnisvoller du bist, umso mehr wirst du leiden. Da ist mMn kein verletzter innerer Kern, der irgendwie gerettet werden kann. Das was du siehst, ist alles was da ist.

x 2 #405


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