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Mein Tagebuch als Erinnerung

S
@PapaEmeritus
Ich akzeptiere deine Erfahrung und Wahrnehmung. Unsere Geschichten sind ja nicht gleich, nur in gewissen Punkten ähnlich. und ich glaube unsere Verarbeitung von diesem Durcheinander ist ähnlich. Aber deine Wahrnehmung ist deine Wahrnehmung, die würde ich auch nie in Frage stellen.

x 1 #46


PapaEmeritus
@Sincerite

Alles gut, ich spreche auch niemandem seine Wahrnehmung ab. Ich bleib eben bei der Phänomenologie, also das, was ich sehe, ist das, was da ist. Ohne da noch eine tiefere Ebene dazu zu dichten. Sonst verstrickt man sich eh in ewigen Fragen nach dem Warum, die man eh nie beantwortet bekommt.

x 2 #47


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Mein Tagebuch als Erinnerung

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S
@PapaEmeritus
Letztendlich ist es m.M.n. mittlerweile egal, warum es so ist, wie es ist. Was doch zählt, ist dass das Verhalten des anderen nicht aushaltbar für das Gegenüber ist. Für mich ist wichtig geworden, welche Eigenschaften eines Gegenübers für mich wichtig sind, mir gut tun. Das ist vor allen Dingen, dass er mein Inneres sehen und kennen lernen will und achtsam damit umgeht. Wichtig ist für mich, dass es beiden gut geht.

x 1 #48


PapaEmeritus
@Sincerite

Genau, das sehe ich genauso. Und in diesen Konstellationes ist es wahrscheinlich nur wichtig, dass es dem Gegenüber gut geht. Ob du leidest, ob das für dich alles okay ist, spielt keine Rolle.

x 1 #49


S
@PapaEmeritus
Ja, wir waren Statisten in dem Leben eines anderen. Traurig.

x 1 #50


PapaEmeritus
@Sincerite

Genau. Das mag weh tun, sagt aber grundsätzlich nichts über unseren Wert aus, sondern nur über die Art, wie diese Menschen mit anderen umgehen.

x 1 #51


S
@PapaEmeritus
Für mich ist es auch traurig, dass ich mich so lange als Statistin zur Verfügung gestellt habe, bzw. es hingenommen habe. Ich war zu bedürftig.

x 1 #52


PapaEmeritus
@Sincerite du kannst etwas daraus lernen. Wärst du eher gegangen, wäre der Schmerz wahrscheinlich nicht weniger gewesen. Vertraut und geliebt hast du trotzdem.

x 1 #53


S
@PapaEmeritus
Wäre ich eher gegangen, wäre der Schmerz stärker gewesen, weil die andere Waagschale noch zu leicht gewesen wäre. Ja, ich habe vertraut und geliebt. Es sind meine Gefühle und die kann mir niemand weg nehmen. Aber für ihn gelten sie nicht mehr.

x 1 #54


PapaEmeritus
@Sincerite

Es hat trotzdem eine gewisse Komik, dass solche Menschen sich für unfassbar besonders halten und absolut perfekt sind, in der Realität aber eigentlich nur Ärger bringen.

x 2 #55


PapaEmeritus
Ich werd auch versuchen, in Zukunft immer mal ein paar Gedanken zu äußern, auch wenn ich inzwischen eigentlich ganz gut dran bin. Was lange eine schwierige Vorstellung war, und manchmal auch noch ist, ist dass dieser Mensch nie wirklich anders war, sondern dass sich bestimmte Persönlichkeitsanteile erst mit der Zeit gezeigt haben, diese aber zu jedem Zeitpunkt mit am „Tisch gesessen“ haben. Von Anfang an, zu jedem Zeitpunkt. Das wirkt sich natürlich auch auf Erinnerungen aus und man fängt an viele Dinge in einem neuen Licht zu betrachten.

x 2 #56


Worrior
@PapaEmeritus
Ja, es kommen kleine Erinnerungen zurück, nur sieht man sie unter einem anderen Licht.
Es wird einem klar wo man hätte handeln müsse, wo sich der wahre Charackter der Person wirklich zeigte, wo man schlichtweg getäuscht worden war.
Man ärgert sich selbst dass man darauf hereingefallen ist und untätig war.
Etwas Wehmut ist manchmal auch dabei, doch dann erkennt man dass es einfach nicht mehr gepasst hat.

Immer wenn man Gedanken daran verschwendet bleibt man in der Vergangenheit gefangen.
Man gibt einem Menschen der null Interesse an einem hat die Macht über sein Wohlbefinden.
Deshalb sollte man sich schnell von solchen Gedanken trennen, es sind nur Bilder, gespeicherte Rückstände von Daten in unserem Gehirn.
Wir sind nicht unsere Gefühle, denn diese können uns täuschen.
Nicht ärgern, nicht traurig sein, nur wundern.

x 1 #57


PapaEmeritus
@Worrior

Traurigkeit wäre auch das falsche Wort, es ist wirklich eher ein wundern, vielleicht sogar sowas wie Ekel. Vor allem, wie lange solche Menschen das verbergen können und wie viel da auch die Außendarstellung investiert wird.

x 1 #58


PapaEmeritus
Gestern mal wieder mit dem Teleskop losgezogen. Objekte im Universum zu beobachten war schon immer eins meiner größten Hobbys. Es hat wieder Spaß gemacht, es hat mich aber leider auch etwas getriggert. Ich hoffe, ich kann das in der nächsten Zeit wieder häufiger machen und es fühlt sich irgendwann wieder freier an.

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S
@PapaEmeritus
Ich habe mir deine Bilder angesehen. Danke dafür! Das Weltall hat mich schon immer fasziniert. Erobere dir dein Hobby zurück, es ist deins!

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