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Mein Tagebuch als Erinnerung

Liv225
@Jin
Da ist bestimmt was Wahres dran.
Also dass man es erstmal ignoriert. Gerade wenn man einfühlsam ist.
Dann entschuldigt man erstmal.
Und sie können sich erstmal verstellen.
Es tauchten bei dem Menschen bei mir schnell negative Sachen auf.
Da wusste ich nur noch nicht, dass es immer schlimmer werden würde,
Nicht durch „weniger Stress“ ,oder was auch immer, nicht weggehen würde.

@PapaEmeritus
Glaub ich, aber sei zufrieden. Heilung dauert.
(Leider)

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PapaEmeritus
@Liv225

Bei mir haben sich bestimmte negative Dinge erst nach einer langen Zeit gezeigt. Da fällt es einem dann natürlich schwerer, sich zu lösen. Wenn Dinge wie Abwertung etc. schon nach 3 Wochen kommen, ist die Bindung noch nicht so groß, aber nach 6,12 Monaten oder 2 Jahren, wird’s schon schwieriger. Deswegen denke ich, dass solche Dynamiken absolut stabil sind, solange man sie nicht stört. Wirklich schlimm wird es erst, wenn man sich nicht mehr unterordnet.

x 1 #497


A


Mein Tagebuch als Erinnerung

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Liv225
@PapaEmeritus

Bei Dir war das wirklich lang.
Oder Du konntest es lang aushalten, nicht dagegen zu reden… oder sie hat sich lange halbwegs normal verhalten. Wer weiß, was alles zusammenspielte.

Wenn ich jemanden in mein Herz lasse, dann bin ich für den da.
Und als es ca. nach zwei Monaten losging, war ich schon drin.
Und dann kommt ja erstmal die Phase, wo man es zu erklären versucht.

Letztlich ist das für mein Jetzt egal.
Ich bin raus, ich hab viel verstanden.
Trauer und Groll sind weg.

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PapaEmeritus
@Liv225

Trauer und Groll hab ich auch nicht mehr wirklich. Eher immer noch ein gewisses Entsetzen, was es alles gibt. Das wird sicher leider auch noch ne Weile so bleiben.

x 1 #499


PapaEmeritus
@Liv225

Ein was möchte ich mal noch dazu sagen, weil das eigentlich der einzige Punkt ist, der mich heute noch beschäftigt: das sogar der eigene Schmerz, das eigene Leid gegen einen verwendet wird. Das war einschneidend. Ich nehm ungern das Wort Bösartigkeit in den Mund, aber da fiel mir das wirklich schwer.

x 2 #500


S
@PapaEmeritus
Mein ExF sagte mal was zu mir, was mich total verunsichert hat. Ich reagierte mit mimimi und wollte ihm zeigen, dass das nicht so ist. Er schaute es sich an, schaute mir tief in die Augen und sagte das erste noch einmal. Das war wie nachtreten. Ich war verletzt und ging raus. Es kam nach einer Weile nach und sagte, es tue ihm leid. Aber ich spürte nichts davon. Es war wie ein Worthülse. Später sagte er mir mal, dass er das sagen können möchte, was er sagen will.
Meine Erklärung für mich ist, dass er sich durch mein Verletztsein kritisiert gefühlt hat. Aber er darf ja keine Fehler machen, also macht er auch keine Fehler. Deshalb hat ein mein Verunsichertsein ignoriert.

x 1 #501


Jin
Zitat von PapaEmeritus:
@Liv225 Trauer und Groll hab ich auch nicht mehr wirklich. Eher immer noch ein gewisses Entsetzen, was es alles gibt. Das wird sicher leider auch noch ne Weile so bleiben.

Selbst nach 14 Jahren frage ich mich immer noch "warum?" ich weiß, dass ich die Antwort nie erhalten werde und ich mich mit der Tatsache einfach abfinden muss, dass Menschen tatsächlich so sein können.Ich denke aber wirklich, dass mir genau darum es so schwer fällt komplett damit abzuschließen.

x 2 #502


S
Zitat von Jin:
"warum?"

Es hatte auf jeden Fall nichts mit dir persönlich zu tun.

x 2 #503


Liv225
Zitat von PapaEmeritus:
@Liv225 Ein was möchte ich mal noch dazu sagen, weil das eigentlich der einzige Punkt ist, der mich heute noch beschäftigt: das sogar der eigene ...

Och, ich denke, das kann man schon in den Mund nehmen.
Was ist es denn sonst, wenn einer schon weint und bittet, und der andere ist ausfällig, tritt weiter nach.
Es wurde alles verwendet:/

Entschuldigungen waren leere Worte.

x 1 #504


PapaEmeritus
@Jin

Du hast mein Mitgefühl. Es wird auf diese Frage nie eine Antwort geben. Das ist genauso, wie wenn man dich fragt, warum du zB empathisch und kooperativ bist. Die Frage kannst du auch nicht wirklich beantworten. Du bist einfach so.

x 1 #505


PapaEmeritus
@Liv225

Tatsächlich tu ich mich mit der Bezeichnung bis heute schwer. Aber vielleicht wird das noch 😆

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Liv225
@PapaEmeritus

^^
Ja, stecke es dahin.
Weil - das war es doch Dir gegenüber.

#507


PapaEmeritus
@Liv225

Man stößt da auch an Grenzen oder? Einerseits will man Menschen nicht verurteilen, andererseits ist da aber eben die Realität. Und wie @Sincerite richtig beschrieben hat, es hat nix mit einem selbst zu tun. Die Menschen gehen mit jedem so um. Und sobald du nicht mehr nach Drehbuch mitspielst, sondern deine eigene Rolle einforderst, wirst du zum Feind.

x 1 #508


Worrior
Nein, sie meinen wenn sie sagen "tut mir leid" nachdem sie dich wieder mal respektlos behandelt haben, dass man sofort wieder bei der Fahne ist.
Das sind sie ja so gewohnt.
Irgendwann bedeutet dieses "tut mir leid" nichts mehr, denn es ist unglaubwürdig.

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PapaEmeritus
@Worrior

Ich hab zB nie ein tut mir leid bekommen. Nicht mal ein falsches. Wobei ich nicht mal sicher bin, ob das nicht vielleicht noch schlimmer gewesen wäre.

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A


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