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Mein Tagebuch als Erinnerung

PapaEmeritus
@Liv225

Genau, es ist ein ziemlich leeres Erlebnis. Die wollte mich ja auch beeinflussen, wie ich mich verhalte, was ich mache, sollte. Ist gläsern werden. Andersherum durfte ich das aber nicht erwarten, war immer so ne gewisse Asymmetrie. Hab nie wirklich verstanden warum. Ich hab mir diese „Warum“ Fragen aber auch nie wirklich in der Form gestellt, dass ich dieses Gedankenkreisen hatte.

x 2 #556


Liv225
@PapaEmeritus

Ja… sie wollen Kontrolle, alles wissen, stellen Regeln auf, die für sie nicht gelten….

Wenn ich was nicht verstehe, kreisen meine Gedanken schon, das macht mich fertig.
Mit diesem „Vampir“ nun nicht mehr. Da reicht mir was ich rausgefunden habe. Das hat mir beim Verarbeiten und Loslassen geholfen.

(Bei ExEhemann und seinem Verhalten meinem Jüngsten gegenüber sieht das anders aus. Aber das ist ein anderes Thema)

#557


A


Mein Tagebuch als Erinnerung

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PapaEmeritus
Zitat von Liv225:
Ja… sie wollen Kontrolle, alles wissen, stellen Regeln auf, die für sie nicht gelten…


Genau. Und die Regeln erfährst du erst, nachdem du sie gebrochen hast. Ist denk ich kein Zufall. Ich hab mich jetzt fr gefragt, ob die Realität bei solchen Menschen wirklich so finster ist, aber es ist anscheinend wirklich so.

x 2 #558


Liv225
@PapaEmeritus

Ich denke auch, ja. Verdreht und
ver-rückt ist ihre Welt.

x 1 #559


PapaEmeritus
@Liv225

Ich geh da leider bis heute durch ne gewisse kognitive Dissonanz, den Fakt zu akzeptieren, dass es Menschen gibt, die so sind. Die suchen nicht nach Verbundenheit oder wollen eine Wunde heilen, das funktioniert einfach für die. Und die erkennt man oft erst, wenn es zu spät ist.

x 2 #560


Liv225
@PapaEmeritus

Lass es los.
Du weißt, dass es das gibt,
Du hast es erlebt,
Du hast es raus geschafft.
Du lebst wieder Dein Leben.

Dann, glaub ich, hast Du’s ganz geschafft.

x 4 #561


PapaEmeritus
@Liv225

Es fällt mir eben noch schwer, das zu integrieren, so ehrlich muss ich sein. Man bewertet da ja auch im Nachhinein alles anders. Schade, dass ich an dem Punkt noch hänge, weil es mir eigentlich ziemlich gut geht. Bis auf das.

x 4 #562


S
@PapaEmeritus
Etwas zu integrieren, was es gibt, aber nicht geben sollte?

x 1 #563


PapaEmeritus
@Sincerite

Eher das Entsetzen darüber, dass es sowas gibt. Dass es Menschen gibt, die nicht nach den „Regeln“ agieren, die wir für sinnvoll erachten. Und wenn ich sehe, wie viele das betrifft, wie sich die Geschichten immer fast deckungsgleich wiederholen, könnte man meinen, diese Menschen sind überall.

x 3 #564


Worrior
Sie ziehen von Wirt zu Wirt, hinterlassen verbrannte Erde.
Diejenigen die sie hinterließen machen sich oft mehr Gedanken über sie wie sie über sich selbst.
Warun auch? Ihr Plan geht auf, ihr ganzes Leben kamen sie bisher so zum Erfolg.
Sie wissen schon dass das auch anders geht aber warum sollten sie das tun?
In ihrer Welt bieten sich die Opfer ja regelrecht selbst an.

Es hilft nur diesen Menschen den Zugang zum eigenen Leben strikt zu versagen.
Wir ändern sie nicht, wir retten sie nicht.
Ein Einsehen werden sie wohl erst haben wenn sie ihren Meister gefunden haben und selbst fallen.
Dann wird ihr Ruf nach "Empathie" groß.
Etwas was sie selbst vorgaben zu besitzen aber nie hatten und auch gar nicht wissen was das ist.
Doch meist hält diese Läuterungsphase nur kurz, sobald sie wieder festen Stand haben beginnt es wieder von vorne.
Sie sind wie sie sind.

x 3 #565


Liv225
@Worrior
Gut beschrieben 👍🏻

und deswegen @PapaEmeritus … Denk nicht mehr zu viel nach.
„Hier“ ok, wenn Dich was bewegt, aber draußen im Leben hoffentlich nicht mehr.

Wenn sogar ich das schaffe 🙈

x 2 #566


PapaEmeritus
@Worrior

Genau. Aber selbst wenn man denen den Zugang versperrt kämpft man trotzdem noch lange mit dem erlebten. Vor allem, dass der Mensch so ist, und schon so war, als man ihn kennenlernte. Deswegen muss man ja auch die ganze Zeit mehr oder weniger neu einordnen und am Ende bleibt nix.

x 4 #567


Worrior
@PapaEmeritus
Klar, dieser Mensch stolperte nicht einfach so wie er zuletzt war gleich anfangs die Tür rein.
Es entwickelte sich schleichend nach und nach, mitunter unbewusst von ihr.
Es ist deren Art zu leben und mit anderen umzugehen.
Doch selbst wenn man diese Menschen auf ihre Art hinweist wird das nichts ändern.
Für sie ist das eben das "Normal" welches sie kennen, sie sehen das gar nicht als schlimm an.
Es ist diese "Empathie" mit der sie sich schmücken, die sie aber nicht haben.
Erst wenn sie selbst so behandelt werden beginnt das Klagen.
Deshalb hab ich immer ein ungutes Gefühl bei Menschen die über sich selbst erwähnen müssen wie empathisch sie sind.

x 3 #568


PapaEmeritus
@Worrior

Genau. Dieser Hinweis auf die eigene Empathie scheint typisch zu sein. Fehlt aber genau dann, wenn es um echte Empathie geht.

x 4 #569


Liv225
Zitat von PapaEmeritus:
@Worrior Genau. Dieser Hinweis auf die eigene Empathie scheint typisch zu sein. Fehlt aber genau dann, wenn es um echte Empathie geht.

Ist typisch und wurde genauso erlebt…
Sofort hab ich wieder zig Situationen vor Augen. Und zu Anfang die Verblendung, was das doch für ein Guter sein muss.

x 3 #570


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