pookie
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20. November 2011 ; 19.00 Uhr
9 Tage sind es her, seitdem ich mich von dir getrennt hab. Diese Entscheidung wird mich glaube ich ewig verfolgen, weil sie eigentlich nicht das ist, was ich wollte. Aber du hast mich dazu getrieben, du hast mir einfach keine Hoffnung mehr gegeben dass das mit uns wieder wird. Ich dachte wirklich, ich würde damit besser klar kommen. Besser eine klare Entscheidung als das Ungewisse. Es fühlt sich nicht besser an, im Gegenteil. Ich habe noch nie einen Menschen so sehr vermisst wie dich und es hat mich auch noch nie ein Mensch so verletzt wie du mich.
Ich weiß nicht wie ich im Moment auf mein Leben klar kommen soll. Alles was ich tu oder auch nicht tu, erinnert mich an dich. Es ist ein Teufelskreis. Nichts lenkt mich langfristig ab weil ich dich immer wieder erwähnen muss. Egal was ich mit Freunden bespreche, es gibt immer irgendetwas von uns beizutragen. Keine Ahnung wie ich das auf Dauer durchstehen soll.
Du bist meine erste Liebe, die man bekanntlich ja nie vergisst. Ich will dich auch gar nicht vergessen, ich möchte irgendwann wieder normal mit dir reden können. Aber ich weiß nicht ob das je möglich sein wird. Es zerreißt mir das Herz, wenn ich dran denke das ich zum einen nicht deine Erste war und zum anderen wohl auch nicht die Letzte gewesen bin.
Du lenkst dich schon nach wenigen Tagen mit deiner Arbeitskollegin ab, obwohl du immer versichert hast wie sehr du mich liebst. Bis Tag X kam. Der Tag an dem du aus heiterem Himmel unsere gesamte Beziehung in Frage gestellt hast und um Zeit batest. Ich konnte sie dir nicht in dem Maße geben, also wurde es Zeit zu gehen.
Selbst als ich dir eröffnete, dass ich bereue, dich zurück möchte, hast du abgeblockt. Es ist genau das, was du eigentlich wolltest, nur hattest du scheinbar nicht den Mumm es selbst zu tun. Ich bin so enttäuscht von dir.
Du lässt mich alleine mit dem Gefühl das Falsche getan zu haben und mit der Angst, dass du direkt mit deiner Arbeitskollegin was neues begonnen hast. Es schmerzt so. Ich sehe nur noch das Bild vor Augen, wie du sie im Arm hälst. Dabei sollte ich das sein. Hätte ich dich doch bloß nicht ziehen lassen, dann hättest du wenigstens den Anstand gehabt, nicht direkt mit einer neuen Anzubändeln.
Ich finde es so unfair, das ich mal wieder diejenige bin, die in einem tiefen Sumpf aus Gefühlen versinkt. Dir gehts es besser ohne mich. Du hast es gesagt. Aber ich versteh nicht wie es so sein kann wenn man sogar Pläne für die Zukunft hatte und du immer Angst hattest, ich würde mir jemand neues suchen.
Mir fällt es so schwer unsere gemeinsame Zeit beiseite zu legen. Ich bin noch nicht bereit. Schon gar nicht wenn du mir sagst, du hättest noch Gefühle aber dennoch bräuchtest du Zeit. Wäre das mit deiner Arbeitskollegin nicht, würde ich wohl auch wirklich glauben das es nur das wäre. Zeit. Ich würde es versuchen, dich wieder zu erobern, dich wieder in mein Leben zu lassen. Aber das willst du ja ganz offensichtlich nicht mehr. Egal was ich sage oder tue.
Ich muss weiter, weiter ohne dich. Und vorallem muss ich endlich anfangen mein Leben halbwegs wieder in den Griff zu kriegen. Die Uni wartet, ich muss soviel erledigen aber mir fehlt die Kraft, da ich sie in die Trauer investiere. Ein so schlecht gewählter Zeitpunkt.
Ich wünsche mir, dass es sehr bald aufhört.
Kommentare nehme ich sehr gerne entgegen.

