Heute war ein komischer Tag,
bin einfach nicht hochgekommen, wollte noch das Referat ausarbeiten und in die Uni. Ging einfach nciht, zu verpeilt, konnte mich nicht konzentrieren, wusste eh nicht was ich da tun soll. Naja ich hab mich entschieden Heute mal nichts zu machen, war auch genau richtig, obwohl ich mich doch recht schuldig Gefühl habe. Dieses Gedenke diese Emotionen fordern scheinbar ihren Tribut, ich musste einfach mal Kraft tanken. Irgendwie war gut, hab nur unnützes Zeug gemacht, gezockt, Musik gehört, geschlafen und war jetzt zum Abschluss noch beim Sport. Irgendwie fühle ich mich entlastet, habe ein wenig Distanz gewonnen, mal wieder. Mir kommen Gedanken wie, naja selber Schuld liebe Ex, ich will mein Leben wieder Leben und ich lasse dich nicht Gewinnen. Du kannst mich nicht Ewig in der Vergangenheit gefangen halten, ich werd bald wieder Leben, so wie ich es noch nie zuvor getan habe und darauf freue ich mich. Was du machst ist mir egal. Also doch sehr anders als in den Tagen davor. Ich hoffe das hält an, schließlich war ich da ja schon mal. Und sie hat immer noch ungeheure Macht über mich, krallt sich an mein Leben. Es ist schwer diese Last abzulegen, sich zu zwingen den Blick von ihr auf mich von der Vergangenheit auf die Zukunft zu richten, aber wenn es gelingt(trotz meines Wiederstandes dagegen) fühlt es sich befreiend an. Ich hoffe ich kann da bleiben, mir das noch ein wenig ausbauen. Ihr immer weniger Kraft und Zeit meines Lebens einräumen, sie nach und nach von mir abtrennen. Diese Symbiose ist irgendwie eher eine Art Parasitismus. Ich verliere so viel Energie an sie und sie hat ja nicht mal was von, ihr ist es wurscht. Ich werde das beenden, so schwer es mir auch fällt, schließlich hänge ich noch sehr an ihr, auch wenn sie schlecht für mich ist. Ich hoffe es kommen mehr Tage wie Heute. Tage wo ich Kraft tanken kann, wo es mir eigl. ganz ok geht und auch Tage an denen ich meine Energie sinnvoll nutzen kann, mir nicht mehr so sehr selbst im Weg stehe. Mein Blick dauerhaft in die richtige Richtung guck, weg von ihr. Meine Schritte mich zurück zu mir lenken, so dass ich wieder bei mir sein kann, mein Leben wieder voll und ganz in die Hand nehmen kann. Zum Schluss mal wieder ein Lied was gerade gut passt. Ich liebe diese Lied einfach und die Botschaft passt so gut, dass ich mich nicht für eine Textstelle entscheiden konnte, daher hier der gesamte Text dazu!
"Learning to breathe again
for the first time
In so long now
Learning to see again
through my pride
Learning to speak again
from my heart
Learning to be a friend
for the first time
for the first time
in so long
for so long (x7)
Feel like I'm losing time
when I worry
'cos yesterday won't change
Starting to free my mind
from the shadow of doubt
that keeps me in darkness
testing the air outside
my chamber
into the danger
pushing my limits high
to the red line and over
and why have i waited
so long
for so long (x6)
oh
why have I waited?
why have I waited, yeah
well it's hard to be happy
in a world that's so cruel
where the weak just get weaker
where the powerful feud
where the children go hungry
where the soldiers stand by
lay down your weapons
take hold of your lives
and when will we learn
that it's hate that breeds hate
only love is the cure
don't leave it too late
get up, and feel it
the truth that won't wait
if we choose to do nothing
then we take all the blame"